{"id":16886,"date":"2022-02-14T19:03:00","date_gmt":"2022-02-14T18:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/marineforum.online\/?p=16886"},"modified":"2022-02-22T11:51:53","modified_gmt":"2022-02-22T10:51:53","slug":"the-black-sea-fleet-of-the-russian-federation-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marineforum.online\/en\/die-schwarzmeer-flotte-der-russischen-foederation-2022\/","title":{"rendered":"The Black Sea Fleet of the Russian Federation 2022"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=\"1\" _builder_version=\"3.22\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_row _builder_version=\"3.25\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_column type=\"4_4\" _builder_version=\"3.25\" custom_padding=\"|||\" global_colors_info=\"{}\" custom_padding__hover=\"|||\"][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"]<\/p>\n<p>In der aktuellen Lage und mit den sich verdichtenden Informationen \u00fcber Truppenbewegungen an Land ist es h\u00f6chste Zeit, sich einen \u00dcberblick auch \u00fcber die maritimen Zusammenstellungen des russischen Oberbefehlshabers Vladimir Putin zu verschaffen! Das ist f\u00fcr Au\u00dfenstehende nicht ganz einfach, aber einen Versuch wert.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich es wird immer jemanden geben, der Genaueres wei\u00df, weil intensiv damit befasst und m\u00f6glicherweise auch \u00fcber Insider-Quellen verf\u00fcgend. In diesem Sinne ist der Autor f\u00fcr jeden Hinweis \u00fcber die Kommentarfunktion dankbar \u2013 sachliche Korrekturen werden umgehend nach Pr\u00fcfung eingef\u00fcgt.<\/p>\n<h3>Russlands kleinste Flotte \u2013 Schwarzes Meer<\/h3>\n<p>Nach der Nordflotte (NF) und der Pazifikflotte (PF) sowie der Baltischen Flotte (BF) ist die Schwarzmeer-Flotte (SF) (inklusive der Flottille des Kaspischen Meeres) die kleinste der vier Flotten der Russischen F\u00f6deration. Zum aktuellen Stand der letzteren hatte erst Anfang des Jahres RT.com eine ausf\u00fchrliche Ausarbeitung des Milit\u00e4rjournalisten Oberst a.D. Michail Chodarenok ver\u00f6ffentlicht. Chodarenok, Jahrgang 1954, war Luftwaffenoffizier, diente in der Hauptdirektion des Generalstabes der russischen Streitkr\u00e4fte und lie\u00df sich bereits 2000 fr\u00fch in die Reserve versetzen, um journalistisch t\u00e4tig sein zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Vergleich in der Region<\/h3>\n<p>Chodarenok er\u00f6ffnet seine Darstellung der Schwarzmeer-Flotte mit einem Seitenhieb auf die ukrainische Marine \u2013 sie sei keine \u201eOperative Einheit\u201c, da sie lediglich aus einer Fregatte, einem Minensucher und einem kleineren Angriffsschiff bestehe. Diese Aussage hat schon fast karikative Z\u00fcge und stimmt so nicht \u2013 jedenfalls nicht ganz. Nat\u00fcrlich ist die ukrainische Marine nicht strategisch sortiert, unterfinanziert und vorwiegend hoffnungslos veraltet \u2013 aber das steht auf einem anderen Blatt. Auch die NATO-Staaten Rum\u00e4nien und Bulgarien haben nicht wirklich Substanzielles gegen die maritimen Kr\u00e4fte Russlands auf zu bieten. Also vergleicht er die haupts\u00e4chlich in Sewastopol stationierten russischen Einheiten mit der Aufstellung der t\u00fcrkischen Marine \u2013 ohne allerdings eine Differenzierung zu treffen bez\u00fcglich deren regionaler Unterteilung. Am Ende seiner Ausf\u00fchrungen schlussfolgert Chodarenok, dass die Schwarzmeer-Flotte ebenso unstrukturiert und \u00fcberaltert sei, wie die ukrainische, weil nur \u00fcber wenige moderne Neubauten verf\u00fcgend. Und sie m\u00fcsste mindestens doppelten Umfang haben, um entsprechend ihrem Gewicht in der Region \u201erespektabel\u201c ausgestattet zu sein und um ohne zus\u00e4tzliche Zuf\u00fchrung von Seekriegsmitteln jederzeit Herr der Lage sein zu k\u00f6nnen. Dass dem ganz sicher nicht so ist, zeigt die unten folgende Aufstellung der russischen Seite \u2013 es sei denn, man habe wirklich Gro\u00dfes vor! Aber zuvor noch ein paar Anmerkungen zum Schwarzen Meer.<\/p>\n<h3>Lage, L\u00e4nge und Breite<\/h3>\n<p>Die geografische Lage ist gekennzeichnet durch zwei Binnenmeere \u2013 das Asowsche Meer von den St\u00fctzpunkten Rostow-am-Don im Osten bis Kerch am Zugang zum Schwarzen Meer (400 Kilometer) und dem Schwarzen Meer selbst (1.200 x 600 Kilometer Ausdehnung) mit den Marineh\u00e4fen Noworossijsk am Ostrand und Sewastopol auf der Krim mitten drin. \u00dcberschl\u00e4gig kann man sagen: Ein Drittel der K\u00fcstenlinie geh\u00f6rt zur T\u00fcrkei, nimmt man die NATO-Staaten Bulgarien und Rum\u00e4nien dazu, dann ist es etwa die H\u00e4lfte. Die zweite H\u00e4lfte teilten sich die Ukraine, Georgien und die Russische F\u00f6deration. Nach der Annektion der Krim hat Russland jedoch den beanspruchten, aber nicht international anerkannten K\u00fcstenanteil substanziell vergr\u00f6\u00dfert auf einen L\u00e4nge wie Ukraine und Georgien zusammengenommen. Etwa vervierfacht hat sich mit der seew\u00e4rtigen Projektion auch die von ihr beanspruchte Fl\u00e4che international zug\u00e4nglicher Gew\u00e4sser der Ausschlie\u00dflichen Wirtschaftszone im Schwarzen Meer. Das Kaspische Meer ist \u00fcber Binnenwasserwege (Wolga-Don-Kanal) erreichbar.<\/p>\n<h3>Nuklearwaffen<\/h3>\n<p>Die Ukraine, auf deren Gebiet sich ein Gro\u00dfteil des sowjetischen Nukleararsenals befand, hatte 1994 gegen Sicherheits- und F\u00f6rderungszusagen Moskaus und Washingtons ihren Nuklearverzicht ausgesprochen. Ob dies heute noch f\u00fcr das gesamte Gebiet der Krim und den Seehafen Sewastopol gilt, ist zu bezweifeln, denn auch in der Schwarzmeer-Flotte verf\u00fcgt man \u00fcber Startsilos, die nuklearf\u00e4hige Flugk\u00f6rper aufnehmen k\u00f6nnen. Soviel zu \u201eguten Absichten\u201c.<\/p>\n<h3>Begrenzte Zufahrt<\/h3>\n<p>Die freie Zufahrt zum Schwarzen Meer ist im Vertrag von Montreux\/Meerengen-Abkommen geregelt. Danach gelten in Friedenszeiten f\u00fcr Kriegsschiffe der Nichtanrainerstaaten besondere Regeln \u2013 sie m\u00fcssen sich acht Tage vor Passage des Bosporus bei der T\u00fcrkei anmelden, d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger als 21 Tage dort verweilen und als Einzelschiff maximal 10.000 Tonnen verdr\u00e4ngen, und \u00fcber alle fremden Einheiten gesamt 15.000 Tonnen nicht \u00fcberschreiten. U-Boote und Flugzeugtr\u00e4ger kommen hier schon gar nicht rein!<\/p>\n<h3>Der Flottenbestand im Distrikt<\/h3>\n<p>Aber zun\u00e4chst zur s\u00fcdrussischen \u201eOrder of Battle\u201c an den Ufern der Krim, die man trotz aller Einschr\u00e4nkungen durchaus als \u201erespektabel\u201c bezeichnen muss!<\/p>\n<p><strong>1 Lenkwaffenkreuzer<\/strong> (modernisiert)<br \/><strong>\u2022 Slava<\/strong>-Klasse, \u201eMoskva\u201c; Projekt 1164, 1982, 11.700 t; 8x2 SS-N-12B\/P-1000; kam Mitte 2020 aus der Modernisierungs-Werftphase (MF 10\/2020) und hatte Anfang 2021 ein FK-Schie\u00dfen durchgef\u00fchrt (MF 6\/2021).<\/p>\n<p><strong>2 U-Jagd-Fregatten<\/strong> (veraltet)<br \/><strong>\u2022 Krivak-I<\/strong>I-Klasse, \u201eLadny\u201c und \u201ePytlivy\u201c; Projekt 1135M, 1980, 3.700 t; 1x4 SS-N-14; Au\u00dferdienststellung mit Zulauf der Grigorovich-Klasse.<\/p>\n<p><strong>7 Raketenboote\u00a0<\/strong>(veraltet)<br \/><strong>\u2022 5 Tarantul-III<\/strong>-Klasse, R-60 \u201eBurya\u201c, R-334 \u201eIvanovets\u201c, R-109 \u201eBris\u201c, R-71 \u201eShuya\u201c, R 239 \u201eNaberezhnye Chelny\u201c; Projekt 1241.1, 1986-99, 460 t; 2x2 SS-N-22\/3M82.<br \/><strong>\u2022 2 Dergach<\/strong>-Klasse Luftkissen-Katamaran, \u201eBora\u201c (zZt Werftlieger), \u201eSamum\u201c; Projekt 1239, 1995-97, 1.000 t; 2x2 SS-N-22, wie Tarantul-Klasse.<\/p>\n<div class=\"mceTemp\">\u00a0<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"16908,16917,16916,16915\" admin_label=\"Galerie\" _builder_version=\"4.14.5\" _module_preset=\"default\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" hover_enabled=\"0\" global_colors_info=\"{}\" sticky_enabled=\"0\"]<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 16px;\">3 moderne Fregatten <\/strong><span style=\"font-size: 16px;\">(Neubauten, ausschlie\u00dflich SF)<br \/><\/span><strong>\u2022 Grigorovich<\/strong>-Klasse, \u201eAdmiral Grigorovich\u201c, \u201eAdmiral Makarov\u201c und \u201eAdmiral Essen\u201c; Projekt 11356, 2016, 4.000 t; 8 VLS SS-N-27\/3M54, 24 VLS SA-N-7C\/9M317; zweites Los von drei Schiffen vorgesehen, Baunummern 4 und 5 werden derzeit jedoch f\u00fcr den Export (Indien) fertiggestellt.<\/p>\n<p><strong>4 + 2 moderne Patrouillenschiffe<\/strong> (Neubauten, ausschlie\u00dflich SF)<br \/><strong>\u2022 Bykov<\/strong>-Klasse. \u201eVasily Bykov\u201c, \u201eDmitry Rogachev\u201c, \u201ePavel Derzhavin\u201c, \u201eSergey Kotov\u201c; Projekt 22160, 2018-22, 1.300 t; FK-Bewaffnung containerisiert nachr\u00fcstbar, zwei im Bau.<\/p>\n<p><strong>1 moderne FK-Korvette<\/strong>\u00a0(Neubau)<br \/><strong>\u2022 Karakurt<\/strong>-Klasse, \u201eTsiklon\u201c; Projekt 22800, 2021, 800 t; 8 VLS SS-N-30\/3M14 oder SS-N-27\/3M54;\u00a0Versuchseinheit.<\/p>\n<p><strong>4\u00a0kleine FK-Korvetten\u00a0<\/strong>(Neubauten, Wasserstrahlantrieb, urspr\u00fcnglich f\u00fcr Kaspisches Meer)<br \/><strong>\u2022 Buyan-M<\/strong>-Klasse, \u201eVushniy Volochek\u201c, \u201eOrekhovo-Zuyevo\u201c, \u201eIngushetiya\u201c, \u201eGrayvoron\u201c; Projekt 21631, 2017-19, 950 t; 8 VLS SS-N-30\/3M14.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"16906,16902,16903,16920\" admin_label=\"Galerie\" _builder_version=\"4.14.5\" _module_preset=\"default\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" hover_enabled=\"0\" global_colors_info=\"{}\" sticky_enabled=\"0\"]<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 16px;\">6 U-Jagd-Boote<\/strong><span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0(veraltet)<br \/><\/span><strong>\u2022 1 Grisha<\/strong>-Klasse, \u201eAlexandrovets\u201c; Projekt 1124, 1973-85, 1.200 t.<br \/><strong>\u2022 5 Grisha-V<\/strong>-Klasse, \u201eMuromets\u201c, \u201eSuzdalets\u201c, \u201ePovorino\u201c, \u201eEysk\u201c, \u201eKasimov\u201c;\u00a0Projekt 1124M, 1982-96, 1.200 t.<\/p>\n<p><strong>6 U-Boote, diesel-elektrisch\u00a0<\/strong>(Neubauten)<br \/><strong>\u2022 Kilo-III<\/strong>-Klasse, \u201eNoworossiysk\u201c, \u201eStary Oskol\u201c, \u201eKrasnodar\u201c, \u201eVeliky Novgorod\u201c, \u201eKolpino\u201c, \u201eRostov-on-Don\u201c; Projekt 636.3, 2014-16, 3.100 t; 4x1 SS-N-27\/3M54 oder SS-N-30\/3M14 \u00fcber Torpedorohr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"16901,16918\" _builder_version=\"4.14.5\" _module_preset=\"default\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" hover_enabled=\"0\" global_colors_info=\"{}\" sticky_enabled=\"0\"]<\/p>\n<p><strong>3 moderne K\u00fcsten-Minensucher<\/strong>\u00a0(Neubauten)<br \/><strong>\u2022 Alexandrit<\/strong>-Klasse, \u201eIvan Antonov\u201c, \u201eVladimir Emelyanov\u201c, \u201eGeorgy Kurbatov\u201c; Projekt 12700, 2017-20, 900 t.<\/p>\n<p><strong>5 Hochsee-Minensucher\u2022<br \/><\/strong><strong>\u2022 4 Natya-I<\/strong>-Klasse, \u201eIvan Golubets\u201c, \u201eTurbinist\u201c, \u201eKovrovets\u201c, \u201eValentin Pikul\u201c, Projekt 226M, 1970-90, 800 t;<br \/><strong>\u2022 1 Natya-III\/Agat<\/strong>-Klasse, \u201eVitseadmiral Zakharin\u201c (2006).<\/p>\n<p><strong>1 Hochsee-Minenj\u00e4ger<br \/><\/strong><strong>\u2022 Gorya<\/strong>-Klasse, \u201eZheleznyakov\u201c; Projekt 12660, 1988, 1.100 t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"16911,16914,16913\" _builder_version=\"4.14.5\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" hover_enabled=\"0\" global_colors_info=\"{}\" sticky_enabled=\"0\"]<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 16px;\">7 Landungsschiffe<br \/><\/strong><strong>\u2022 3 Alligator<\/strong>-Klasse, \u201eNikolay Filchenkow\u201c, \u201eOrsk\u201c, \u201eSaratov\u201c; Projekt 1171, 1966-76, 4.700 t.<br \/><strong>\u2022 3 Ropucha-I<\/strong>-Klasse, \u201eNowocherkassk\u201c, \u201eTsesar Kunikov\u201c, \u201eJamal\u201c; Projekt 775, 1980-88, 4.500 t.<br \/><strong>\u2022 1 Ropucha-II<\/strong>-Klasse, \u201eAzov\u201c; Projekt 775M, 1991, 4.500 t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"16909,16910\" _builder_version=\"4.14.5\" _module_preset=\"default\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" hover_enabled=\"0\" global_colors_info=\"{}\" sticky_enabled=\"0\"]<\/p>\n<p><strong>Hilfsschiffe, Kleinstboote und Reserveeinheiten<\/strong><\/p>\n<p>Vom Lazarettschiff \u00fcber Versorger und Transporter, Wertstatt- und Rettungsschiffe, sowie Aufkl\u00e4rungs- und Forschungseinheiten verf\u00fcgt die Schwarzmeer-Flotte \u00fcber eine hohe Zahl gr\u00f6\u00dferer Plattformen, auf die hier im Einzelnen nicht eingegangen wird. Nicht aufgef\u00fchrt sind auch die bekanntlich in der Stra\u00dfe von Kerch zum Einsatz kommenden Speedboote, auch nicht Einheiten der K\u00fcstenwache, Unterst\u00fctzungs- und Verbindungsboote, sowie Fahrzeuge und Plattformen, die sich in einem Reservezustand befinden. Insgesamt z\u00e4hlt der Milit\u00e4rdistrikt S\u00fcd \u00fcber 3.000 Einheiten zur Schwarzmeer-Flotte \u2013 detaillierter und bebildert nachzulesen auf<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kchf.ru\/eng\/ship\/today_all.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.kchf.ru\/eng\/ship\/today_all.htm<\/a><\/p>\n<h3>Die Kaspische Flottille<\/h3>\n<p>Auch im Kaspischen Meer werden See-\/Landziel-Flugk\u00f6rper modernster Generation an Bord einiger Einheiten mitgef\u00fchrt, auch wenn es nur wenige sind. Insgesamt z\u00e4hlt die Flottille etwa 30 Einheiten, darunter auch Minensuch- und Artillerieboote \u2013 hier nur die neueren Plattformen.<\/p>\n<p><strong>2 moderne Korvetten\u00a0<\/strong>(ausschlie\u00dflich Kaspisches Meer)<br \/><strong>\u2022 Gepard<\/strong>-Klasse, \u201eTatarstan\u201c und \u201eDagestan\u201c;\u00a0Projekt 11661, 2002\/2012, 1.900 t; 8 VLS SS-N-30\/3M14.<\/p>\n<p><strong>3\u00a0kleine FK-Korvetten\u00a0<\/strong>(Neubauten , Wasserstrahlantrieb, urspr\u00fcnglich nur Kaspische Flottille)<br \/><strong>\u2022 Buyan-M<\/strong>-Klasse, \u201eGrad Sviyazhsk\u201c, \u201eUglich\u201c, \u201eVeliki Ustyug\u201c; Projekt 21631, 2014, 950 t; 8 VLS SS-N-30\/3M14.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"16905,16904\" _builder_version=\"4.14.5\" _module_preset=\"default\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" hover_enabled=\"0\" global_colors_info=\"{}\" sticky_enabled=\"0\"]<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Da es keinerlei gesicherte Angaben weder zur technischen, noch zur personellen Einsatzf\u00e4higkeit der aufgez\u00e4hlten Einheiten gibt, l\u00e4sst sich auch nicht einsch\u00e4tzen, wie schlagkr\u00e4ftig diese Schwarzmeer-Flotte wirklich ist. Aber nimmt man alleine die moderneren Einheiten der <strong>Grigorovich<\/strong>-, <strong>Bykov<\/strong>-, <strong>Buyan<\/strong>- und <strong>Aleksandrit<\/strong>- und <strong>Kilo-III<\/strong>-Klassen, dann ergibt sich \u2013 ohne nun jede einzelne F\u00e4higkeit Ost gegen West aufrechnen zu wollen \u2013 auf Russlands Seiten ein deutlich geschlosseneres Bild mit einer \u00fcberw\u00e4ltigend schlagkr\u00e4ftigen Bewaffnung. Rechnet man dabei ein, dass auch die \u00e4lteren Einheiten immer noch eine Menge Eisen in die Luft bringen k\u00f6nnen, sieht das Bild f\u00fcr Russland um ein Vielfaches vorteilhafter aus, als der russische Autor der Zusammenstellung zu verstehen gibt. Selbstverst\u00e4ndlich braucht man immer das Doppelte dessen, was man hat, aber viel wichtiger sind heutzutage der Ausbildungsstand und die Vollz\u00e4hligkeit der Besatzungen. Gerade bei den prestigetr\u00e4chtigen Neubauten darf man hier von guten Werten ausgehen. Insgesamt eine Flotte in Randmeerlage, die in Umfang und Bewaffnung die Marinen mancher westlicher Industrienationen durchaus \u00fcberbietet.<\/p>\n<h3>Annex<\/h3>\n<p><strong>See-\/Landzielbewaffnung <\/strong>Codename NATO\/russ.; Reichweite, Geschwindigkeit; L\u00e4nge, Gewicht; Sprengkopf. Details variieren.<\/p>\n<p><strong>Seeziel-Flugk\u00f6rper<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>SS-N-12B\/P-1000, nur noch Kreuzer der Slava-Klasse<\/strong><br \/>Sandbox\/Vulkan; 400 nm, Mach 2,5; 12 m, 5 t, 500 kg Hx\/350 kt-nuklearf\u00e4hig; bis zu 8 FK als intelligent gesteuerte Salve programmierbar.<\/li>\n<li><strong>SS-N-14, Seeziel-\/Unterwasserziel-FK, nur noch Udaloy- und Krivak-Klassen<\/strong><br \/>Silex\/Rastrub, 25 nm, Mach 0,9; 7 m, 4 t; ASW-Torpedo\/nukleare Wasserbombe.<\/li>\n<li><strong>SS-N-22\/3M82, Tarantul- und Dergach-Klasse<\/strong><br \/>Sunburn\/Moskit-M; 90 nm, Mach 3; 10 m, 4 t, 320 kg Hx\/200 kT-nuklearf\u00e4hig.<\/li>\n<li><strong>SS-N-27\/3M54, Grigorovich- und Karakurt-Klasse, sowie Kilo-U-Boote<\/strong><br \/>Sizzler\/Novator; 320 nm\/600 km, Mach 0,8\/final Mach 3,0; 9 m, 2,3 t; 200 kg Hx, Zielanflug mit Ausweichman\u00f6vern<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Landziel-Flugk\u00f6rper<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>SS-N-30\/3M14, Bykov-, Karakurt-, Buyan-M-Klasse, sowie Kilo-U-Boote<\/strong><br \/>Sagaris\/Kalibr; 900-1.350 nm \/ 1.000-2.600 km, Mach 0,8; 9 m, 2,3 t; 450 kg Hx\/200 kt-nuklearf\u00e4hig. Aus VLS (vertical launch silos) sind sowohl SS-N-27 als auch SS-N-30 startf\u00e4hig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Zur Klarstellung:<\/h3>\n<p><strong>Hyperschallwaffen (SS-N-33\/3K22)<\/strong>, Tsirkon; 250 nm, Mach 8; 8-11 m, 4-5 t; 400 kg Hx\/nuklearf\u00e4hig) sind bei der Schwarzmeer-Flotte nicht bekannt, bisher nur testweise auf Jagd-U-Boot Yasen-Klasse\/Projekt 885 und \u201eAdmiral Gorshkov-Klasse\/Projekt 22350 gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=\"1\" _builder_version=\"3.22\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_row _builder_version=\"3.25\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_column type=\"4_4\" _builder_version=\"3.25\" custom_padding=\"|||\" global_colors_info=\"{}\" custom_padding__hover=\"|||\"][et_pb_text admin_label=\"Text\" _builder_version=\"4.14.5\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-50px||||false|false\" global_colors_info=\"{}\"] In der aktuellen Lage und mit den sich verdichtenden Informationen \u00fcber Truppenbewegungen an Land ist es h\u00f6chste Zeit, sich einen \u00dcberblick auch \u00fcber die maritimen Zusammenstellungen des russischen Oberbefehlshabers Vladimir Putin zu verschaffen! 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