{"id":26642,"date":"2023-01-25T12:00:03","date_gmt":"2023-01-25T11:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/marineforum.online\/?p=26642"},"modified":"2025-09-29T21:13:58","modified_gmt":"2025-09-29T19:13:58","slug":"size-matters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marineforum.online\/en\/size-matters\/","title":{"rendered":"Size Matters"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit Blick auf China soll die amerikanische Marine zus\u00e4tzliche Schiffe erhalten. Dabei stellt sich auch jenseits des Atlantiks die Frage nach den Kapazit\u00e4ten der Schiffbauindustrie.<\/strong><\/p>\n<p>Die US Navy ver\u00f6ffentlichte am 26. Juli den Navigation Plan 2022 (Navplan 2022). Diese in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden verfassten Dokumente geben Einblick in die Struktur- und F\u00e4higkeitsplanung der amerikanischen Seestreitkr\u00e4fte. Urheber des Navplans ist der jeweilige Admiralstabschef, der Chief of Naval Operations (CNO), in diesem Fall Admiral Michael Gilday.<\/p>\n<p>Am meisten Aufsehen erregte die im Navplan propagierte neue Flottenzusammensetzung. Das genannte Ziel ist eine Kriegsflotte (Battle Force) von 373 bemannten Schiffen zuz\u00fcglich 150 gro\u00dfen, unbemannten \u00dcber- und Unterwasserfahrzeugen (USVs und UUVs). Ein Flugzeugbestand von rund 3000 Einheiten wird angestrebt. Unter den 373 bemannten Schiffen sollen 291 bewaffnete Kriegsschiffe sein: 12 strategische Unterseeboote der COLUMBIA-Klasse, 66 Jagdunterseeboote, 12 Flugzeugtr\u00e4ger, 96 gro\u00dfe \u00dcberwasserkriegsschiffe (Zerst\u00f6rer), 56 kleine Kriegsschiffe (Fregatten und LCS), 31 gro\u00dfe sowie 18 leichte amphibische Kriegsschiffe. Sie werden erg\u00e4nzt durch 82 Logistikschiffe, Versorger und andere Hilfsschiffe, die Kampfeins\u00e4tze direkt unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Diese angestrebte Zusammensetzung soll bis 2045 realisiert werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26644\" aria-describedby=\"caption-attachment-26644\" style=\"width: 457px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-26644\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-NO191-0002-300x181.jpg\" alt=\"Test des Antriebssystems einer Hyperschallwaffe, Foto: US Navy\" width=\"457\" height=\"276\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-NO191-0002-300x181.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-NO191-0002.jpg 597w\" sizes=\"(max-width: 457px) 100vw, 457px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26644\" class=\"wp-caption-text\">Test des Antriebssystems einer Hyperschallwaffe, Foto: US Navy<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das genannte Ziel einer Battle Force aus insgesamt 523 Einheiten entspricht einer Ausweitung um mehr als 50 Prozent gegen\u00fcber heute. Bei der bemannten Flotte soll der Zuwachs prim\u00e4r bei den Fregatten, Jagdunterseebooten, Logistikschiffen sowie bei der neuen Schiffskategorie der leichten Amphibienschiffe erfolgen. Der eigentliche Schl\u00fcssel zum Ausbau der Flotte liegt aber bei der Einf\u00fchrung von unbemannten \u00dcberwasserschiffen in Korvettengr\u00f6\u00dfe und unbemannten U-Booten, die rund ein Drittel der taktischen Flotte stellen sollen. Operative Konzepte werden noch ausgearbeitet, doch sollen diese neuen Schiffstypen sowohl Kampf- wie Aufkl\u00e4rungseins\u00e4tze durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Navplan 2022 ist bereits die vierte Vorlage in diesem Jahr, die sich mit Zielvorgaben hinsichtlich Umfang und Zusammensetzung der k\u00fcnftigen Kriegsflotte befasst. Die vorhergehenden Dokumente weisen in dieser Hinsicht \u2013 bei bemannten wie unbemannten Einheiten \u2013 einen breiten Streuungsgrad auf. Admiral Gilday geht im Navplan auch auf diese Vielfalt der Strukturvorschl\u00e4ge ein. Das neue Dokument \u201eerg\u00e4nzt den 30-j\u00e4hrigen Flottenbauplan sowie die Force Structure Assessment [Studie] aus diesem Jahr\u201d, schreibt Gilday. Damit steuert der Navplan 2022 eine langfristige strategische Vision bei, die auf der Grundlage von Planspielen sowie technologischer Forschung und Entwicklung die organisatorische Lernkurve der Navy instrumentalisiert, erkl\u00e4rt der CNO. \u201eDie Ausrichtung unserer Kr\u00e4ftestrukturentwicklung auf das Zieljahr 2045 wird richtungsweisend sein f\u00fcr die wesentlichsten Entscheidungen und Investitionen, die die Navy im Verlauf des kommenden, ausschlaggebenden Jahrzehnts beschlie\u00dft.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kampfwertsteigerung<br \/>\n<\/strong>Gilday betont, dass die neue Flotte nicht nur gr\u00f6\u00dfer sondern \u2013 aufgrund der Einf\u00fchrung neuer Schiffstypen, Sensoren, Waffen und Einsatztaktik \u2013 auch kampfst\u00e4rker wird. Der wichtigste Grund f\u00fcr die Aufstockung der Flotte liegt im stetigen Ausbau der chinesischen Seestreitkr\u00e4fte. Die aktuelle Einsatzdoktrin der Navy sieht vor, dass eine gro\u00dfe Anzahl bewaffneter Schiffe getrennt fahren, aber koordiniert k\u00e4mpfen (Distributed Maritime Operations, DMO). Dies nicht zuletzt, um den bereits jetzt bestehenden numerischen Vorteils des Gegners auszugleichen. Der Ausbau der Flotte durch leistungsf\u00e4hige unbemannte Einheiten wird die Umsetzung dieser Strategie erst erm\u00f6glichen. Ferner soll damit gew\u00e4hrleistet werden, dass die US Navy auch zuk\u00fcnftig in zwei r\u00e4umlich getrennten Konflikten gleichzeitig erfolgreich operieren kann.<\/p>\n<p><strong>Die Umsetzung des DMO-Konzepts ist abh\u00e4ngig von sechs Vorgaben hinsichtlich der Flottenstrukturentwicklung. Der Navplan 2022 fasst diese Vorgaben zusammen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>- Reichweitensteigerung:<\/strong> Die Einf\u00fchrung weitreichender Pr\u00e4zisionswaffen auf allen Tr\u00e4gerplattformen steigert die Offensivf\u00e4higkeit sowie den Eigenschutz.<\/p>\n<p>- <strong>T\u00e4uschung:<\/strong> T\u00e4uschma\u00dfnahmen \u2013 einschlie\u00dflich Stealth, Nutzung von Deckung, Beweglichkeit, Eind\u00e4mmung der Emissionen und elektronische Kampfmittel \u2013 um die \u00dcberwachungsf\u00e4higkeit und Lagekenntnis des Gegners zu reduzieren und die eigene Man\u00f6verfreiheit zu steigern.<\/p>\n<p>- <strong>Abwehrf\u00e4higkeit:<\/strong> Integrierung von Richtenergiewaffen und kinetischen Abwehrmitteln, um gegnerische Angriffe zu neutralisieren.<\/p>\n<p>- <strong>Kr\u00e4ftestreuung:<\/strong> Die Verteilung der Kr\u00e4fte und die Einf\u00fchrung kleinerer bemannter wie unbemannter Waffentr\u00e4ger erm\u00f6glicht die Bedrohung des Feindes durch mehrere Angriffsachsen. Die Erstellung eines Lagebildes durch den Gegner wird erschwert, ebenso wie seine F\u00e4higkeit, Gegenma\u00dfnahmen einzuleiten.<\/p>\n<p>- <strong>Gesicherte Versorgung:<\/strong> eine robuste Logistikstruktur f\u00fcr Nachschub und Wartung der Einsatzkr\u00e4fte noch auf der letzten taktischen Meile auf See.<\/p>\n<p>- <strong>Entscheidungsf\u00fchrung:<\/strong> gegen St\u00f6rung und Cyberangriffe gesch\u00fctzte Daten- und Kommunikationsnetzwerke, die Einbindung von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) sowie akkurate Datensammlungen sollen die taktische Entscheidungsfindung beschleunigen. Die Vernetzung von Sensoren, Waffen und Entscheidungstr\u00e4gern erm\u00f6glicht eine Konzentrierung der Feuerkraft ohne Gef\u00e4hrdung der Einsatzkr\u00e4fte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26643\" aria-describedby=\"caption-attachment-26643\" style=\"width: 555px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-26643\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210402-N-N2246-0001-1-300x139.jpg\" alt=\"Zuk\u00fcnftige Fregatte der CONSTELLATION-Klasse, Grafik: Fincantieri\" width=\"555\" height=\"257\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210402-N-N2246-0001-1-300x139.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210402-N-N2246-0001-1.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26643\" class=\"wp-caption-text\">Zuk\u00fcnftige Fregatte der CONSTELLATION-Klasse, Grafik: Fincantieri<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Interoperabilit\u00e4t<br \/>\n<\/strong>Ein weiterer Schwerpunkt im Navplan 2022 ist die St\u00e4rkung der Interoperabilit\u00e4t mit Verb\u00fcndeten und Partnern, sowohl im Rahmen der Abschreckung wie auch der Kriegsf\u00fchrung. Die Bedeutung einer starken globalen Pr\u00e4senz bereits in Friedenszeiten \u2013 als Signal an potenzielle Gegner und als Mittel zur F\u00f6rderung der Zusammenarbeit mit Partnern \u2013 wird hervorgehoben. \u201eUnsere B\u00fcndnisse und Partnerschaften bilden unseren wichtigsten strategischen Vorteil. [...] Durch [st\u00e4ndige] Zusammenarbeit st\u00e4rken wir unsere F\u00e4higkeit, im Konflikt zu siegen, und st\u00e4rken die integrierte Abschreckung durch Vorf\u00fchrung einer geeinten Front gegen potenzielle Gegner.\u201d<\/p>\n<p>Auch hier reflektiert der neue Navplan eine Priorit\u00e4t von Gilday, der die Ma\u00dfst\u00e4be der Interoperabilit\u00e4t um eine Dimension steigern m\u00f6chte. \u201eIm Gespr\u00e4ch mit Verb\u00fcndeten und Partnern verwende ich h\u00e4ufig das Wort \u201aAustauschbarkeit\u2018, denn diese Eigenschaft sollten wir alle anstreben\u201c, erkl\u00e4rte er w\u00e4hrend des Man\u00f6vers Rimpac im Juli. \u201eDamit meine ich, dass die Schiffe eines Verb\u00fcndeten oder Partners die gleichen operativen Aufgaben wie amerikanische Schiffe \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.\u201c Sowohl im Atlantik- wie im Indopazifikraum wird seit Jahren verst\u00e4rkt die Einbindung amerikanischer Kr\u00e4fte in Schiffsverb\u00e4nde der Verb\u00fcndeten und umgekehrt geprobt. Dies beruht auf der Erkenntnis, dass selbst eine erweiterte US-Flotte im Falle eines gr\u00f6\u00dferen Krieges auf Alliierte angewiesen sein wird. Auch im Mittleren Osten strebt der Admiral neue multinationale Konzepte an. Als Beispiel nannte er im August die Task Force 59 der US Navy am Standort Bahrain. Die Einheit koordiniert mit \u201esechs oder sieben\u201c Partnerl\u00e4ndern den Einsatz unbemannter Boote und Flugzeuge um ein detailliertes Lagebild im Roten Meer und im Persischen Golf zu erstellen. Bis Sommer 2023 sollen 100 vernetzte unbemannte Systeme im Einsatz sein, von denen die meisten durch die Partner gestellt werden, erkl\u00e4rte Gilday.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26647\" aria-describedby=\"caption-attachment-26647\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-26647\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-300x200.jpg\" alt=\"US-Admiral Michael Gilday im Gespr\u00e4ch mit dem spanischen Admiral Eugenio Diaz del Rio Jaudenes in Rota, Foto: US Navy\" width=\"459\" height=\"306\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-300x200.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-1024x684.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-768x513.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-1080x721.jpg 1080w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-750x501.jpg 750w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1-1140x761.jpg 1140w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220817-N-UD469-1097-1.jpg 1444w\" sizes=\"(max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26647\" class=\"wp-caption-text\">US-Admiral Michael Gilday im Gespr\u00e4ch mit dem spanischen Admiral Eugenio Diaz del Rio Jaudenes in Rota, Foto: US Navy<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Umsetzung als Herausforderung<br \/>\n<\/strong>Fraglich bleibt, ob das genannte Ziel realistisch ist. Um eine Battle Force mit 523 Einheiten bis 2045 zu erreichen, muss die Flotte real um zehn Einheiten pro Jahr wachsen. Da j\u00e4hrlich im Durchschnitt zirka zehn Schiffe ausgemustert werden, m\u00fcsste die Werftindustrie 20 Einheiten pro Jahr ausliefern. W\u00e4hrend unbemannte und kleinere bemannte Einheiten sowie Versorgungsschiffe auf einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl Werften gebaut werden k\u00f6nnten, bleiben potenzielle Infrastrukturengp\u00e4sse beim Ausbau der Zerst\u00f6rer- und U-Bootflottillen. Admiral Gilday ra\u00fcmt dies unumwunden ein: \u201eUnsere Industriekapazit\u00e4t ist begrenzt\u201d erkl\u00e4rte der CNO im August auf einer Veranstaltung der Heritage Foundation. \u201eMein Bestreben w\u00e4re es, die Fertigungslinien f\u00fcr Zerst\u00f6rer, Fregatten, [amphibische] Schiffe und Logistikschiffe zu optimieren.\u201d<\/p>\n<p>Um die Wirtschaft zu motivieren, die erforderlichen Infrastrukturinvestitionen zu t\u00e4tigen, m\u00fcsste das Beschaffungssystem allerdings dazu \u00fcbergehen, l\u00e4ngerfristige Auftragsgarantien anstelle der heute \u00fcblichen Vergabe von Auftr\u00e4gen im Jahrestakt oder in kleinen Tranchen zu vergeben. Ob der Kongress bereit w\u00e4re, dem zuzustimmen, bleibt fraglich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26650\" aria-describedby=\"caption-attachment-26650\" style=\"width: 401px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-26650\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-300x200.jpg\" alt=\"Logistikschiffe z\u00e4hlen zur Battle Force, Foto: US Navy\" width=\"401\" height=\"267\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-300x200.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-1024x683.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-768x512.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-1080x720.jpg 1080w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-750x500.jpg 750w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006-1140x760.jpg 1140w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/220829-M-EH070-1006.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 401px) 100vw, 401px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26650\" class=\"wp-caption-text\">Logistikschiffe z\u00e4hlen zur Battle Force, Foto: US Navy<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schlie\u00dflich bleibt die Frage der Finanzierung eines massiven Flottenausbaus. Der Navplan 2022 nennt eine langfristige, kaufkraftbereinigte Anhebung des Marineetats um drei bis f\u00fcnf Prozent. Damit sollen Flottenmodernisierung und -ausbau bei gleichzeitiger Wahrung eines hohen Einsatzbereitschaftsgrads gew\u00e4hrleiste werden. Eine Mehrheit im Kongress ist dazu bereit, h\u00f6here Verteidigungsausgaben zu bewilligen. Fraglich bleibt, ob dieser Trend auch \u00fcber die n\u00e4chsten 20 Jahre vorherrschen wird.<\/p>\n<p>Sidney E. Dean<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Blick auf China soll die amerikanische Marine zus\u00e4tzliche Schiffe erhalten. Dabei stellt sich auch jenseits des Atlantiks die Frage nach den Kapazit\u00e4ten der Schiffbauindustrie. Die US Navy ver\u00f6ffentlichte am 26. Juli den Navigation Plan 2022 (Navplan 2022). Diese in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden verfassten Dokumente geben Einblick in die Struktur- und F\u00e4higkeitsplanung der amerikanischen Seestreitkr\u00e4fte. 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