{"id":26655,"date":"2023-01-31T09:30:06","date_gmt":"2023-01-31T08:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/marineforum.online\/?p=26655"},"modified":"2025-09-29T21:13:53","modified_gmt":"2025-09-29T19:13:53","slug":"lighter-on-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marineforum.online\/en\/leichter-an-land\/","title":{"rendered":"Light(er) on land"},"content":{"rendered":"<p><strong>Navy und Marine Corps planen den gemeinsamen Bau amphibischer Einheiten. Doch unterschiedliche Vorstellungen stellen einen Erfolg des Projekts in Frage.<\/strong><\/p>\n<p>Die US Navy plant die Einf\u00fchrung einer neuen Klasse leichter amphibischer Kriegsschiffe (Light Amphibious Warship, LAW) f\u00fcr den Transport der Marineinfanterie zum Einsatzort. Eine Entscheidung hinsichtlich des Schiffsentwurfs soll in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2023 erfolgen. Mit einer L\u00e4nge zwischen 60 und 120 Metern und einer Verdr\u00e4ngung von 3000 bis 4000 Tonnen f\u00e4llt das LAW international gesehen in eine mittlere Gr\u00f6\u00dfenklasse. Der Tiefgang darf maximal 3,7 Meter betragen, um zu gew\u00e4hrleisten, dass das Schiff den Landungsstrand direkt anfahren kann und Soldaten \u201etrockenen Fu\u00dfes\u201c \u00fcber eine Bug- oder Heckrampe absetzt.<\/p>\n<p>Die Navy strebt eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von etwa 15 Knoten und eine Reichweite von mindestens 3500 Seemeilen an. Diese vergleichsweise geringe Geschwindigkeit wurde gew\u00e4hlt, um den Treibstoffverbrauch gering zu halten und dadurch die Verweildauer auf See von elf Tagen zu erreichen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26657\" aria-describedby=\"caption-attachment-26657\" style=\"width: 405px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-26657\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-300x214.jpg\" alt=\"Logistikschiffe der BESON-Klasse besitzen die richtige Gr\u00f6\u00dfe, sind aber f\u00fcr das USMC zu langsam, Foto: US DoD\" width=\"405\" height=\"289\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-300x214.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-1024x731.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-768x548.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-400x284.jpg 400w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-1080x771.jpg 1080w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-750x536.jpg 750w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025-1140x814.jpg 1140w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/200714-N-FO574-1025.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26657\" class=\"wp-caption-text\">Logistikschiffe der BESON-Klasse besitzen die richtige Gr\u00f6\u00dfe, sind aber f\u00fcr das USMC zu langsam, Foto: US DoD<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Schiff soll mit einer Besatzung von h\u00f6chstens 40 Personen unter F\u00fchrung eines Lieutenant Commander (Korvettenkapit\u00e4n) auskommen. Ein LAW soll mindestens 75 Marineinfanteristen bef\u00f6rdern k\u00f6nnen. Hinzu kommt eine breite Ausr\u00fcstungspalette der Marineinfanteristen; dazu geh\u00f6ren fahrzeugmontierte Seezielflugk\u00f6rper, bewaffnete und unbewaffnete UAVs, Raketenartillerie sowie Treibstoff und Munition zur Versorgung von Flugzeugen. Die Nutzlastkapazit\u00e4t soll zirka 650 Tonnen betragen. Es wird nur ein einziges Transportdeck mit 760 bis 950 Quadratmeter Stellfl\u00e4che geben. Das Transportdeck f\u00fcr Fahrzeuge und Ausr\u00fcstung soll offen sein. Das Deckhaus wird Sitz- und Schlafpl\u00e4tze f\u00fcr rund 120 Personen haben. Auch geeignete Dienstr\u00e4ume f\u00fcr die Einsatzplanung und -vorbereitung sollen vorhanden sein.<\/p>\n<p>Die Bewaffnung besteht aus einem Gesch\u00fctz vom Kaliber 25 oder 30 Millimeter sowie mehreren schweren Maschinengewehren. Die Navy will, dass die Schiffe auch nach einem Feindtreffer lange genug einsatzf\u00e4hig bleiben, um Soldaten und Nutzlast auf ein anderes Schiff zu transferieren. Hierzu wird die Widerstandsf\u00e4higkeit Tier 2+ angestrebt; dies \u00fcbersteigt den Schutz der Littoral Combat Ships (LCS). Die Steigerung auf Tier 3 \u2013 wodurch ein LAW auch nach einem einzelnen Feindtreffer noch Einsatzf\u00e4hig w\u00e4re \u2013 w\u00fcrde die St\u00fcckkosten auf eine halbe Milliarde Dollar steigern, und wird folglich abgelehnt. Die neue Schiffsklasse wird auf 20 Dienstjahre ausgelegt.<\/p>\n<p><strong>Einsatzkonzept<\/strong><br \/>\nDas LAW gilt der Marineinfanterie als ein wesentliches Element f\u00fcr die Umsetzung der neuen Einsatzdoktrin im indopazifischen Raum. Das herk\u00f6mmliche Einsatzkonzept der US-Marineinfanterie beruht auf den circa 2200 K\u00f6pfe z\u00e4hlenden Marine Expeditionary Units (MEUs). Diese durch Artillerie und Flugzeuge verst\u00e4rkten amphibischen Bataillone werden in der Regel in See auf drei gro\u00dfen amphibischen Kriegsschiffen einsatzbereit gehalten. Das neue Konzept der Expeditionary Advanced Base Operations (EABO) erg\u00e4nzt diese herk\u00f6mmliche Struktur durch Aufstellung von hochmobilen Marine Littoral Regiments (MLRs), die gezielt f\u00fcr Eins\u00e4tze auf den Inseln und Atollgruppen zwischen Japan und S\u00fcdostasien ausgerichtet werden. Dieses von Peking als erste Inselkette bezeichnete Gebiet gilt den chinesischen Milit\u00e4rplanern als nat\u00fcrlicher Sperrg\u00fcrtel gegen anr\u00fcckende US-Streitkr\u00e4fte und deren Verb\u00fcndete.<\/p>\n<p>Jedes MLR-Regiment verf\u00fcgt \u00fcber neun verst\u00e4rkte Infanteriez\u00fcge mit jeweils rund 75 Soldaten. Das EABO-Konzept sieht vor, diese mobilen Einheiten auf See oder in wechselnden taktischen Standorten im asiatisch-pazifischen Raum zu halten. Diese verstreut agierende Einheiten sollen im Falle von Spannungen sofort taktisch relevante Stellungen \u2013 vor allem im Bereich der ersten Inselkette \u2013 einnehmen, etwa um Meerengen zu \u00fcberwachen oder gegebenenfalls feindliche See-, Luft- oder Landstreitkr\u00e4fte anzugreifen. Sie sollen kurzfristig \u2013 nach wenigen Stunden oder Tagen \u2013 die Stellung wechseln, ehe sie durch gegnerische Kr\u00e4fte bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26660\" aria-describedby=\"caption-attachment-26660\" style=\"width: 461px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-26660\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1-300x200.jpg\" alt=\"Eine Alternative zu den LAWs w\u00e4ren die Katamaranf\u00e4hren der SPEARHEAD-Klasse, Foto: US Navy\" width=\"461\" height=\"307\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1-300x200.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1-1024x681.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1-768x511.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1-1080x719.jpg 1080w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1-750x499.jpg 750w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/210825-N-MD802-1213-1.jpg 1139w\" sizes=\"(max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26660\" class=\"wp-caption-text\">Eine Alternative zu den LAWs w\u00e4ren die Katamaranf\u00e4hren der SPEARHEAD-Klasse, Foto: US Navy<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die leichten amphibischen Kriegsschiffe gelten als prim\u00e4res Transportmittel f\u00fcr die mobilen litoralen Einheiten des US Marine Corps (USMC). Die Einsatzreichweite sowie die F\u00e4higkeit der Schiffe, dank ihres geringen Tiefgangs m\u00f6glichst viele potenzielle Landungszonen anzusteuern, gew\u00e4hrleisten die Mobilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t der USMC-Verb\u00e4nde. \u201eDiese Schiffe erm\u00f6glichen es den drei Marine Littoral Regiments aus dem Stand heraus zu agieren, um schnell Stellung in strategischen Meerengen und [anderen strategisch wichtigen] Orten zu beziehen, ehe Kampfhandlungen ausbrechen\u201c, erkl\u00e4rte der Stellvertretende Kommandeur des USMC, General Eric Smith, Anfang September.<\/p>\n<p>Das Marine Corps postuliert Bedarf f\u00fcr 35 Einheiten. Neun Schiffe bilden demnach ein Geschwader. Je ein Geschwader wird jedem der drei Marine Littoral Regiments zugeteilt. Die \u00fcbrigen acht Einheiten dienen als Reserve, um Schiffe w\u00e4hrend ihrer Wartungsphase zu ersetzen.<\/p>\n<p><strong>Geleit erforderlich\u00a0\u00a0 <\/strong><br \/>\nGrunds\u00e4tzlich sollen LAWs einzeln oder in typgleichen Verb\u00e4nden eingesetzt werden, k\u00f6nnen jedoch auch zusammen mit anderen Kriegsschiffen operieren. Das prim\u00e4re Einsatzkonzept geht davon aus, dass die Schiffe einzeln agieren.<\/p>\n<p>Trotz der Bewaffnung und der milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten soll das Schiff m\u00f6glichst \u2013 zumindest aus der Ferne oder auf dem ersten Blick \u2013 aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe und der Silhouette mit einem Handelsschiff verwechselt werden k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte Lieutenant General Karsten Heckl, Befehlshaber des Oberkommandos Combat Development Command. Dies soll es LAWs und den mitgef\u00fchrten Marineinfanteristen erm\u00f6glichen, \u201eunter dem feindlichen Radar\u201c zu bleiben.<\/p>\n<p>\u201eDie Indopazifischen Wasserstra\u00dfen sind die meistbefahrensten Seewege der Welt\u201c, betonte Heckl. \u201eEs w\u00e4re f\u00fcr jede Seemacht schwierig, zu jeder Zeit jeden Punkt dieser Region zu \u00fcberwachen. Aber man macht es dem Gegner so viel einfacher, wenn man sich von seinem Umfeld abhebt.\u201d<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass LAWs dennoch durch den Gegner erfasst werden, reicht der bordeigene Schutz kaum aus. Bereits 2020 wurde festgestellt, dass ein mit Seeziel- und Flugabwehrwaffen ausgestattetes Kriegsschiff das Einsatzgebiet der LAWs \u00fcberwachen soll, um Bedrohungen zu neutralisieren. Im Gespr\u00e4ch sind unter anderem die mit Seezielflugk\u00f6rpern bewaffneten Littoral Combat Ships.<\/p>\n<p><strong>Interne Dissonanz<\/strong><br \/>\nObwohl das USMC Nutzer der LAWs sein wird, liegen Beschaffung und Betrieb der leichten amphibischen Kriegsschiffe bei der US Navy. Zwischen den beiden Teilstreitkr\u00e4ften entwickelte sich folglich eine Dissonanz hinsichtlich der Beschaffung der neuen Schiffsklasse. Das USMC dr\u00e4ngt auf eine m\u00f6glichst z\u00fcgige Einf\u00fchrung, w\u00e4hrend die Navy den urspr\u00fcnglichen Zeitplan aus Etatgr\u00fcnden um zwei Jahre nach hinten verschieben m\u00f6chte. Ein weiterer Streitpunkt: Die Navy will die Schiffe m\u00f6glichst widerstandsf\u00e4hig gestalten, damit sie auch im Falle eines Feindtreffers einsatzf\u00e4hig bleiben und dem Bordpersonal maximalen Schutz gew\u00e4hren. Das USMC legt den Fokus auf Geschwindigkeit, Flexibilit\u00e4t und Pr\u00e4senz. Ferner gibt es seitens der Navy Erw\u00e4gungen, die LAWs mit zus\u00e4tzlicher Ausr\u00fcstung zu versehen, um weitere Aufgaben \u2013 \u00fcber dem Truppentransport hinaus \u2013 wahrzunehmen. Besonderes Interesse soll an der Ausstattung mit Hochleistungssensoren bestehen, um zu einer umfassenden Lagebilderstellung beizutragen. Falls diesen W\u00fcnschen stattgegeben w\u00fcrden, d\u00fcrften die von der Navy bef\u00fcrworteten Design\u00e4nderungen zu einer erheblichen Kostensteigerung f\u00fchren. Die im Juli vorgestellte j\u00fcngste Planung sieht folglich die Beschaffung von lediglich 18 Einheiten vor. Das USMC sieht jedoch einen Bedarf f\u00fcr 35 Einheiten und bekundet daher die Bereitschaft, mit leichterem Eigenschutz einhergehende Risiken zu akzeptieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26662\" aria-describedby=\"caption-attachment-26662\" style=\"width: 466px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-26662\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-300x172.jpg\" alt=\"LAW-Studie von Sea Transport Solutions, Grafik: US DoD\" width=\"466\" height=\"267\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-300x172.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-1024x588.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-768x441.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-1080x620.jpg 1080w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-750x431.jpg 750w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship.-1140x655.jpg 1140w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Light-Amphibious-Warship..jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26662\" class=\"wp-caption-text\">LAW-Studie von Sea Transport Solutions, Grafik: US DoD<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am 6. Oktober erkl\u00e4rte General Heckl, dass sich beide Teilstreitkr\u00e4fte hinsichtlich Kosten und F\u00e4higkeiten der LAWs n\u00e4hergekommen sind. Die drohende Verz\u00f6gerung des Beschaffungsprogramms erscheint nach den Aussagen von Heckl weitgehend gebannt. Auch die Kostenfrage scheint man langsam in den Griff zu bekommen. Der Etatentwurf der Marine f\u00fcr 2023 sieht ab der dritten Einheit langfristige Beschaffungskosten von 145 Millionen Dollar pro Schiff vor.<\/p>\n<p><strong>Zeitplan<\/strong><br \/>\nIm Juni 2021 wurden Auftr\u00e4ge zur Konzeptentwicklung an f\u00fcnf konkurrierende Firmen vergeben: Austal USA, Bollinger, Fincantieri, VT Halter Marine, und TAI. Sie sollen anhand bereits in der Produktion befindlicher Schiffe oder anhand produktionsreifer Designs erste Entw\u00fcrfe f\u00fcr ein solches amphibisches Kriegsschiff vorlegen. Die von den zivilen Schiffen abgeleiteten Entw\u00fcrfe sollen bestimmte Leistungsvorgaben der Navy ber\u00fccksichtigen. Die laufende Phase dient nicht zuletzt dazu, dass die Firmen der Navy erl\u00e4utern, inwiefern bestimmte Vorgaben des Milit\u00e4rs umsetzbar sind und welche operativen Auswirkungen (und Kostensteigerungen) entstehen w\u00fcrden. Diese f\u00fcnf Vorlagen werden ab Januar 2023 gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Im ersten Halbjahr 2023 soll die Entscheidung \u00fcber die Vergabe eines Auftrags zur Erstellung eines detaillierten Designs (Detailed Design &amp; Construction, DD&amp;C) an eine der f\u00fcnf konkurrierenden Firmen fallen. Im Rahmen der DD&amp;C-Phase wird der Detailentwurf erstellt sowie der entsprechende Prototyp gebaut und ausgeliefert. Bei entsprechender Bewertung des Entwurfs und des Prototypen soll 2024 ein Auftrag \u00fcber die Vorserienproduktion vergeben werden.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df gegenw\u00e4rtiger Planung soll die Auftragsvergabe im Dezember 2024 stattfinden und der Baubeginn im Verlauf des Fiskaljahres 2025 folgen. Die Auslieferung des Typschiffs wird 2028 angestrebt, die Indienststellung der ersten Einheit ist f\u00fcr 2029 vorgesehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26663\" aria-describedby=\"caption-attachment-26663\" style=\"width: 420px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-26663\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Austal-USA-details-LAW-design-approach-300x175.jpg\" alt=\"Austal-Konzeptstudie, Grafik: Austal USA\" width=\"420\" height=\"245\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Austal-USA-details-LAW-design-approach-300x175.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Austal-USA-details-LAW-design-approach.jpg 432w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26663\" class=\"wp-caption-text\">Austal-Konzeptstudie, Grafik: Austal USA<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bis es so weit ist, werden die MLR-Einheiten auf geleasten, mit Heckrampen versehenen zivilen Transportschiffen \u00fcben, um Einsatzkonzepte zu erproben; Lehren aus diesen \u00dcbungen sollen auch in die Prototypentwicklung einflie\u00dfen. F\u00fcr den Einsatztransport vor der Indienststellung der LAWs sind verschiedene kleinere Kriegsschiffskategorien im Gespr\u00e4ch, einschlie\u00dflich der milit\u00e4rischen Katamaranf\u00e4hren (Expeditionary Fast Transport Vessel, T-EPF) und der Littoral Combat Ships. Falls das LAW-Programm doch gestrichen werden sollte \u2013 etwa weil das Pentagon beschlie\u00dft, dass die Beschaffungsgelder an anderer Stelle gebraucht werden \u2013 k\u00f6nnten andere Einheiten wie die LCS am Ende dauerhaft zur Unterst\u00fctzung der MLRs herangezogen werden.<\/p>\n<p>Sidney E. Dean<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Navy und Marine Corps planen den gemeinsamen Bau amphibischer Einheiten. Doch unterschiedliche Vorstellungen stellen einen Erfolg des Projekts in Frage. Die US Navy plant die Einf\u00fchrung einer neuen Klasse leichter amphibischer Kriegsschiffe (Light Amphibious Warship, LAW) f\u00fcr den Transport der Marineinfanterie zum Einsatzort. 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