{"id":55418,"date":"2026-06-09T08:27:26","date_gmt":"2026-06-09T06:27:26","guid":{"rendered":"https:\/\/marineforum.online\/?p=55418"},"modified":"2026-06-05T12:32:40","modified_gmt":"2026-06-05T10:32:40","slug":"damen-shiprepair-dakar-joint-venture-senegal-westafrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marineforum.online\/en\/damen-shiprepair-dakar-joint-venture-senegal-westafrika\/","title":{"rendered":"Damen Shiprepair: Niederl\u00e4ndisches Joint Venture st\u00e4rkt Schiffsreparatur in Westafrika"},"content":{"rendered":"<p>Die niederl\u00e4ndische Damen Shipyards Group und die senegalesische Regierung haben ein Joint Venture zum Betrieb der Werft \u201eDamen Shiprepair Dakar\u201c gegr\u00fcndet. Vertreten wird die Regierung dabei durch die Soci\u00e9t\u00e9 des Infrastructures de R\u00e9paration Navale (SIRN). Die Werft in Dakar z\u00e4hlt zu den wenigen Reparaturstandorten dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung an der westafrikanischen K\u00fcste. Gemeinsam wollen die Partner ein umfassendes Angebot f\u00fcr Reparaturen, Wartung und Instandhaltung bereitstellen.<\/p>\n<p>Dank ihrer strategischen Lage soll die Werft sowohl bestehende als auch neue Kunden im westafrikanischen Markt unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Unternehmen aus der Offshore-Energiebranche, deren Aktivit\u00e4ten in der Region in den kommenden Jahren weiter zunehmen d\u00fcrften. Langfristig plant Damen neben Reparaturleistungen auch die Wiederaufnahme des Neubaus am Standort.<\/p>\n<p>Die Werft verf\u00fcgt \u00fcber ein 191 mal 25 Meter gro\u00dfes Trockendock, ein Schwimmdock mit 235 mal 38 Metern sowie einen 63 mal 15 Meter gro\u00dfen Synchrolift mit einer Tragf\u00e4higkeit von 1.200 Tonnen und vier Transportwagen. Hinzu kommen 500 Meter Kail\u00e4nge bei neun Metern Wassertiefe. Mehr als 300 Besch\u00e4ftigte sowie zahlreiche Subunternehmer arbeiten derzeit am Standort.<\/p>\n<p>Der SIRN-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bezeichnete das Joint Venture als wichtigen Schritt zur Wiederbelebung der Werft. Ziel seien nachhaltiges Wachstum, der Ausbau technischer F\u00e4higkeiten, Wissenstransfer und zus\u00e4tzliche Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Senegal.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Damen steht zun\u00e4chst die Angleichung der Werft an die Standards der eigenen Reparaturbetriebe im Mittelpunkt. Dazu z\u00e4hlen Prozesse in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Qualit\u00e4tssicherung, IT und Personalmanagement. Daf\u00fcr k\u00fcndigte das Unternehmen ein umfangreiches Investitionsprogramm an. Damit solle die Infrastruktur modernisiert und zugleich das hohe Sicherheitsniveau erreicht werden, das insbesondere in der Offshore-Energieindustrie gefordert werde.<br \/>\nAuch lokale Fachkr\u00e4fte spielen nach Unternehmensangaben eine zentrale Rolle. Geplant ist die Einrichtung eines Ausbildungszentrums, um Qualifikationen am Standort Dakar weiterzuentwickeln und zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze in der Region zu schaffen.<\/p>\n<p>kdk, SWZ Maritime<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damen Shiprepair: Damen und Senegal gr\u00fcnden ein Joint Venture f\u00fcr Damen Shiprepair Dakar. 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