{"id":57697,"date":"2026-09-08T12:00:00","date_gmt":"2026-09-08T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/marineforum.online\/?p=57697"},"modified":"2026-09-08T12:45:35","modified_gmt":"2026-09-08T10:45:35","slug":"u-boote-oder-u-kreuzer-terminologie-und-tradition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marineforum.online\/en\/u-boote-oder-u-kreuzer-terminologie-und-tradition\/","title":{"rendered":"U-Boote oder U-Kreuzer? Terminologie und Tradition"},"content":{"rendered":"<p><strong>Moderne U-Boote wie die amerikanischen SSBN der Ohio-Klasse erreichen deutlich \u00fcber 15 000 Tonnen Verdr\u00e4ngung bei einer Gesamtl\u00e4nge von 171 Metern.<\/strong><\/p>\n<p>Warum hei\u00dfen sie weiterhin U-Boote? Was steckt hinter den Bezeichnungen U-Boot, U-Kreuzer, SSBN oder SSN? Eine Analyse der historischen, traditionellen und organisatorischen Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p><b>Kurz erkl\u00e4rt:<\/b> Die Bezeichnung U-Boot h\u00e4ngt nicht von L\u00e4nge oder Verdr\u00e4ngung ab, sie ist eine historisch gewachsene Gattungsbezeichnung. In der Deutschen Marine kommt eine organisatorische Unterscheidung hinzu: Ein Boot wird von einem Kommandanten oder einer Kommandantin auf der truppendienstlichen Ebene einer Kompanie gef\u00fchrt \u2013 ein Schiff steht organisatorisch auf der Bataillonsebene und hat deshalb zus\u00e4tzlich einen Ersten Offizier.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57836\" aria-describedby=\"caption-attachment-57836\" style=\"width: 1057px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57836\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-730-ssbn-ohio-henry_m_jackson-about_to_dive-usn-e1788279754273-300x73.jpg\" alt=\"SSBN 730 &quot;Henry M. Jackson&quot;, Ohio-Klasse, abtauchend. Foto: U.S. Navy\/Victoria Foley\" width=\"1057\" height=\"257\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-730-ssbn-ohio-henry_m_jackson-about_to_dive-usn-e1788279754273-300x73.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-730-ssbn-ohio-henry_m_jackson-about_to_dive-usn-e1788279754273-768x188.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-730-ssbn-ohio-henry_m_jackson-about_to_dive-usn-e1788279754273-18x4.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 1057px) 100vw, 1057px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57836\" class=\"wp-caption-text\">SSBN 730 \"Henry M. Jackson\", Ohio-Klasse, abtauchend. Foto: U.S. Navy\/Victoria Foley<\/figcaption><\/figure>\n<h4><b>Maritimer Sprachgebrauch \u2013 woher kommt der Begriff U-Boot?<\/b><\/h4>\n<p>In der Terminologie der Seefahrt entstand der Begriff Untersee-Boot (kurz: U-Boot) zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die ersten milit\u00e4rischen Unterwasserfahrzeuge entwickelt wurden. Damals handelte es sich noch um kleine, experimentelle Konstruktionen. Sie verf\u00fcgten nur \u00fcber sehr begrenzte Reichweiten und boten nur geringen Raum f\u00fcr eine minimale Besatzung. Um sie zu erproben, mussten sie als Decksladung von gr\u00f6\u00dferen Schiffen in ausreichend tiefes Wasser transportiert werden. Und da man im maritimen Sprachgebrauch derartige von Tenderschiffen, von Kriegsschiffen, oder von gr\u00f6\u00dferen Frachtschiffen transportierte und ausgesetzte kleinere Fahrzeuge als \u201eBoote\u201c oder \u201eBeiboote\u201c bezeichnet, \u00fcbertrug sich dieser Begriff auf die fr\u00fchen Untersee-Boote und wurde wohl auch wegen der technischen und physischen Besonderheit dieser unter Wasser fahrenden R\u00f6hren einfach beibehalten. Ohnehin war der Begriff \u201eUnterwasserschiff\u201c bei \u00dcberwassereinheiten bereits belegt f\u00fcr den unter Wasser befindlichen Teil eines jeden Schiffsrumpfes, der schon immer besonderer Pflege und Instandhaltung bedurfte, um seine Wasserdichtigkeit zu erhalten.<\/p>\n<p>Als sich U-Boote nach dem Ersten Weltkrieg zu eigenst\u00e4ndigen Kampfeinheiten und im Zweiten Weltkrieg auch zu erheblicher Gr\u00f6\u00dfe entwickelten, w\u00e4re die Bezeichnung \"Schiff\" technisch angemessener gewesen. Deutsche U-Boote erreichten zu der Zeit Verdr\u00e4ngungen von \u00fcber 1000 Tonnen. Dies ist das Gewicht des Wassers, das vom getauchten Gegenstand verdr\u00e4ngt wird und entspricht je nach Salzgehalt in etwa auch dem Volumen des U-Boots.<\/p>\n<p>Dennoch wurde im westlich orientierten Sprachgebrauch der Begriff \"Boot\" beibehalten und mit den Jahren zur Tradition. Diese Kontinuit\u00e4t setzte sich auch bei den U-Booten der Nachkriegszeit fort: Obwohl moderne atomgetriebene und mit ballistischen Raketen best\u00fcckte U-Boote mit Verdr\u00e4ngungen im Tauchzustand von 15 000 bis \u00fcber 20 000 Tonnen an Gr\u00f6\u00dfe nur noch von Flugzeugtr\u00e4gern \u00fcbertroffen werden, bezeichnen fast alle Marinen sie traditionell weiterhin als Boote. Im angels\u00e4chsischen Sprachraum (Gro\u00dfbritannien und USA \u2013 und damit nahezu weltweit) entkoppelte sich der Begriff \u201eSubmarine\u201c vom Zusatz \u201eBoat\u201c und verstetigte sich als eigenst\u00e4ndige Gattungsbezeichnung (wie Zerst\u00f6rer oder Fregatte).<\/p>\n<figure id=\"attachment_57840\" aria-describedby=\"caption-attachment-57840\" style=\"width: 484px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-57840\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz-300x147.jpg\" alt=\"Russisches SSBN &quot;Dimitri Donskoi&quot; der Typhoon-Klasse. Foto: Michael Nitz\" width=\"484\" height=\"237\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz-300x147.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz-1024x502.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz-768x377.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz-1536x754.jpg 1536w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz-18x9.jpg 18w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rus-ss-tk208-ssbn-typhoon-dmitriy_donskoy-nitz.jpg 1700w\" sizes=\"(max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57840\" class=\"wp-caption-text\">Russisches SSBN \"Dimitri Donskoi\" der Typhoon-Klasse. Foto: Michael Nitz<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es sei daran erinnert, dass die gr\u00f6\u00dften je gebauten strategischen U-Boote der sowjetischen Typhoon-Klasse (1981 bis 2023) bis zu 48 000 Tonnen im Tauchzustand verdr\u00e4ngten \u2013 ebenso viel wie 50 Jahre zuvor das Schlachtschiff \u201eBismarck\u201c. Diese Boote wurden als Relikte des Kalten Krieges von der Marine der Russischen F\u00f6deration in den vergangenen zwanzig Jahren sukzessive au\u00dfer Dienst gestellt. Das letzte Boot, die \u201eDimitri Donskoi\u201c, soll wohl als Museums- und Ausbildungsobjekt in Sankt Petersburg erhalten bleiben.<\/p>\n<h4><b>Schiffstypen \u2013 was bedeuten SSN, SSGN, SSBN und SSK<\/b><\/h4>\n<p>Das konventionelle Untersee-Boot wurde anf\u00e4nglich f\u00fcr den verdeckten Einsatz gegen Schiffe und U-Boote sowie zur Aufkl\u00e4rung entwickelt und war prim\u00e4r mit Torpedos bewaffnet. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist durch Nutzung von Atomreaktoren zur Erzeugung der Antriebsenergie die F\u00e4higkeit zur Ausdauer unter Wasser enorm angewachsen. Mit eingebauten Vertikalstartsilos (VLS) f\u00fcr Flugk\u00f6rper und Atomwaffen unterschiedlichster Art sowie durch den Einsatz von Marschflugk\u00f6rpern, die in Torpedoh\u00fcllen verpackt im getauchten Zustand aus Torpedorohren ausgesto\u00dfen und beim Durchbrechen der Wasseroberfl\u00e4che gestartet werden, ist die Auswahl bek\u00e4mpfbarer Ziele heute nahezu unbegrenzt. Das macht eine klare Abgrenzungen von Typen und Klassen bei den aktuellen U-Booten schwierig. Im angels\u00e4chsischen Sprachraum hat sich jedoch eine Typisierung der U-Boote in Form von 3- oder 4-buchstabigen Abk\u00fcrzungen entsprechend der \u201eHull Classification\u201c wie in der U.S. Navy etabliert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57839\" aria-describedby=\"caption-attachment-57839\" style=\"width: 406px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-57839\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-798-ssn-virginia-massachusetts-hii25-e1788280214620-300x213.jpg\" alt=\"Amerikanisches Angriffs-U-Boot &quot;Massachusetts&quot; der Virginia-Klasse. Foto: Huntington Ingalls Industries\" width=\"406\" height=\"288\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-798-ssn-virginia-massachusetts-hii25-e1788280214620-300x213.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-798-ssn-virginia-massachusetts-hii25-e1788280214620-1024x728.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-798-ssn-virginia-massachusetts-hii25-e1788280214620-768x546.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-798-ssn-virginia-massachusetts-hii25-e1788280214620-18x12.jpg 18w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-798-ssn-virginia-massachusetts-hii25-e1788280214620.jpg 1343w\" sizes=\"(max-width: 406px) 100vw, 406px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57839\" class=\"wp-caption-text\">Amerikanisches Angriffs-U-Boot \"Massachusetts\" der Virginia-Klasse. Foto: Huntington Ingalls Industries<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Angriffs- oder Jagd-U-Boote mit nuklearem Antrieb,<\/b> Schiffstypen-K\u00fcrzel <b>SSN<\/b> (Ship, Submersible, Nuclear Propulsion), meist als \u201eAtom-U-Boot\u201c bezeichnet, im Verdr\u00e4ngungsbereich von 6000 bis 10 000 Tonnen, als Tr\u00e4ger unterschiedlichster konventioneller Bewaffnung zur Bek\u00e4mpfung von Schiffen, U-Booten und Landzielen; dazu z\u00e4hlen auch die <b>SSGN<\/b> (G = Guided Missile) als Marschflugk\u00f6rper-Tr\u00e4ger mit nuklearem Antrieb, die bis zu 154 Tomahawks in den Silos mitf\u00fchren.<\/p>\n<p><b>Strategische U-Boote mit nuklearem Antrieb<\/b>, Schiffstypen-K\u00fcrzel <b>SSBN<\/b> (Ship, Submersible, Ballistic Missile, Nuclear Propulsion), mit ballistischen Raketen und Nuklearsprengk\u00f6pfen best\u00fcckt, beispielsweise die amerikanische Ohio-Klasse (19 000 Tonnen), die britische Vanguard-Klasse (16 000 Tonnen), die franz\u00f6sische Triomphant-Klasse (14 000 Tonnen);<\/p>\n<p><b>Konventionelle U-Boote mit nichtnuklearem Antrieb<\/b>, Schiffstypen-K\u00fcrzel <b>SSK<\/b> (K = Conventional Propulsion), im Gr\u00f6\u00dfenbereich von 1000 bis 3000 Tonnen als \u201ePatrol Submarines\u201c bezeichnet, wobei bislang keine Unterscheidung getroffen wird zwischen Diesel- oder au\u00dfenluftunabh\u00e4ngigem Antrieb (AIP = Air Independent Propulsion). Als Beispiel f\u00fcr konventionelle U-Boote mit modernster Technologie an Bord k\u00f6nnen der deutsche Typ 212A und die Nachfolgeentwicklung Typ 212CD gelten, die mit Brennstoffzellenantrieb ausger\u00fcstet sind (AIP).<\/p>\n<p>Hier geht es zu entsprechenden Berichten: <em>\u00a0<a href=\"https:\/\/marineforum.online\/en\/u212cd-kanada-tkms-cpsp-nato-unterwasserkriegfuehrung\/\">U212CD-Beitrag<\/a> and <a href=\"https:\/\/marineforum.online\/en\/modernisation-u-boats-212a-large-order-for-tkms\/\">Modernisierung der Klasse 212A<\/a><\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_57833\" aria-describedby=\"caption-attachment-57833\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-57833\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18-300x216.jpg\" alt=\"Chinesisches U-Boot der Jin-Klasse. Foto: Volksbefreiungsarmee-Marine\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18-300x216.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18-1024x737.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18-768x553.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18-1536x1106.jpg 1536w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18-18x12.jpg 18w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/chv-ss-0000-ssbn-jin-type094-noname-6-offz18.jpg 1700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57833\" class=\"wp-caption-text\">Chinesisches U-Boot der Jin-Klasse. Foto: Volksbefreiungsarmee-Marine<\/figcaption><\/figure>\n<p>Anders dagegen die Terminologie der russischen U-Boote, die \u00e4hnlich der oben dargestellten Typisierung unterscheidet, allerdings f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Boote auch auf den Begriff \"Kreuzer\" zur\u00fcckgreift: F\u00fcr strategische Boote wie die Borei-Klasse (ca. 19 000 Tonnen), l\u00e4sst sich auch die Bezeichnung RPKSN finden (Raketny Podwodny Krejser Strategitscheskowo Nasnatschenija), \u00fcbersetzt: <b>Raketen-Untersee-Kreuzer mit strategischer Ausr\u00fcstung<\/b>. Endlich ein Kreuzer!<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einheiten der chinesischen Jin-Klasse (11 000 Tonnen) als strategische U-Boote sind bei bekannt strikter Geheimhaltung chinesischer R\u00fcstungsprojekte bisher keine verwertbaren Angaben zur Terminologie der Boots-Typen zu finden.<\/p>\n<h4><b>Gab es \u00fcberhaupt U-Kreuzer?<\/b><\/h4>\n<p>Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde wegen der Rohstoffverknappung eine deutsche Reederei aufgestellt, um mit noch zu bauenden, tauchf\u00e4higen Frachtschiffen die britische Seeblockade unterlaufen zu k\u00f6nnen. Mit staatlicher F\u00f6rderung wurden zwei extrem reichweitenf\u00e4hige <strong>Handels-U-Boote<\/strong> (bis zu 12 000 Seemeilen) in Auftrag gegeben und nach gut sechs Monaten Bauzeit Mitte 1916 als Blockadebrecher zum Wareneinkauf nach Amerika geschickt. Das Typschiff \u201eDeutschland\u201c (65 Meter, 1500 Tonnen, getaucht 1900 Tonnen Verdr\u00e4ngung), kam mit etwa 12 Knoten Fahrt (5 Knoten getaucht) und einer Ladung von 350 Tonnen Metallen aus Baltimore zur\u00fcck. Das Schwesterschiff \u201eBremen\u201c ging bereits auf seiner ersten Fahrt verloren. Trotzdem wurden sechs weitere Boote geordert. Mit Kriegseintritt der USA Anfang 1917 wurden U 151 und die sechs Neubauten umgehend f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke umgebaut und mit vier, sp\u00e4ter sechs Torpedorohren sowie zwei 15-cm-Kanonen an Oberdeck f\u00fcr das Aufbringen von Handelsschiffen und das Gefecht mit \u00dcberwasser-Einheiten aufger\u00fcstet. Sie wurden als <strong>U-Kreuzer<\/strong>\u00a0U 151 bis U 157 in der Kaiserlichen Marine in Dienst gestellt. Viel Zeit blieb ihnen nicht f\u00fcr den Handelskrieg vor der amerikanischen K\u00fcste bis zum Waffenstillstand im November 1918.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57906\" aria-describedby=\"caption-attachment-57906\" style=\"width: 389px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57906\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-300x159.jpeg\" alt=\"U-Kreuzer U 139 der Kaiserlichen Marine. Foto: Wikipedia\/unbekannt\" width=\"389\" height=\"206\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-300x159.jpeg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-1024x543.jpeg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-768x407.jpeg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-1536x814.jpeg 1536w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-2048x1086.jpeg 2048w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/deu-U_139_der_Kaiserlichen_Marine-18x10.jpeg 18w\" sizes=\"(max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57906\" class=\"wp-caption-text\">U-Kreuzer U 139 der Kaiserlichen Marine. Foto: Wikipedia\/unbekannt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kaum anders erging es den drei von Anfang an als veritable <strong>U-Kreuzer<\/strong> f\u00fcr Langstreckeneins\u00e4tze im Handelskrieg nach Prisenordnung konzipierten Booten U 139 bis U 141 (Projekt 46). Mit 92 Metern L\u00e4nge, 1900\/2500 Tonnen Verdr\u00e4ngung und 15 Knoten (7 Knoten getaucht) Fahrt sowie einem eingeschifften Prisenkommando von 20 Mann kam lediglich<strong> U 139<\/strong> vor Kriegsende noch zu einer einzigen Feindfahrt und konnte drei Handelsschiffe versenken.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Beide U-Kreuzer-Typen geh\u00f6rten in ihrer Zeit zu den gr\u00f6\u00dften U-Booten weltweit. Sie konnten auch ohne nennenswerte milit\u00e4rische Erfolge den alliierten Seeverkehr bedrohen und die gegnerischen Marinen zum Ausweichen und zum Bilden von Konvois zwingen. Drei gr\u00f6\u00dfere und schnellere Nachfolgeboote <span style=\"color: #0000ff;\">(<\/span>U 142 bis U 144) waren als Projekt 46a geplant, wurden aber vom Kriegsende \u00fcberholt. Auch Jahrzehnte sp\u00e4ter wurden in Deutschland keine gr\u00f6\u00dferen U-Boote gebaut. Mit der deutsch-norwegischen Gemeinschaftsproduktion der Klasse 212CD erreichten deutsche U-Boote erstmals wieder Verdr\u00e4ngungen von \u00fcber 2500 Tonnen.<\/p>\n<p>Andere Nationen folgten dem deutschen Beispiel und bauten ebenfalls einzelne U-Kreuzer, aber auch zu sp\u00e4t und in zu geringer St\u00fcckzahl. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurden kaum gr\u00f6\u00dfere U-Boote gebaut, die es der Bezeichnung \u201eU-Kreuzer\u201c wert gewesen w\u00e4ren. Ausnahmen hierzu waren spezialisierte U-Boote, wie kleinere <strong>U-Minenleger<\/strong> oder gr\u00f6\u00dfere <strong>U-Versorger<\/strong>, die gelegentlich unter der Bezeichnung U-Kreuzer kursierten. Dieser Begriff fand jedoch keinen dauerhaften Eingang in den Sprachgebrauch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57837\" aria-describedby=\"caption-attachment-57837\" style=\"width: 367px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57837\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn-300x161.jpg\" alt=\"Strategisches U-Boot &quot;USS Wyoming&quot; (SSBN 742) der Ohio-Klasse. Foto: U.S. Navy\/Rex Nelson\" width=\"367\" height=\"197\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn-300x161.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn-1024x549.jpg 1024w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn-768x412.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn-1536x824.jpg 1536w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn-18x10.jpg 18w, \/wp-content\/uploads\/2026\/09\/usa-ss-742-ssbn-ohio-wyoming-usn.jpg 1700w\" sizes=\"(max-width: 367px) 100vw, 367px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57837\" class=\"wp-caption-text\">Strategisches U-Boot \"USS Wyoming\" (SSBN 742) der Ohio-Klasse. Foto: U.S. Navy\/Rex Nelson<\/figcaption><\/figure>\n<h4><b>Warum tragen U-Boote Kennungen wie USS, HMS oder FGS vor dem Namen?<\/b><\/h4>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Gattungsbezeichnung \"Submarine\", tragen in der United States Navy alle U-Boote (und Schiffe) die formelle Nationalit\u00e4ts-Kennzeichnung USS (United States Ship) als Pr\u00e4fix vor ihrem eigentlichen Namen. Wie auch beispielsweise HMS f\u00fcr \"His Majesty's Ship\" (Gro\u00dfbritannien) oder FGS f\u00fcr \"Federal German Ship\" (Deutschland). Dieser vielfach im Funkverkehr verwendete nationale Kennungs-Pr\u00e4fix f\u00fcr bewaffnete Einheiten der Marinen unterscheidet nicht in Schiffe oder Boote. Ohnehin wird In offizieller Dokumentation, in Gesetzen und in der Rechtsprechung ganz allgemein der Begriff \u201eSchiff\u201c auch f\u00fcr Boote angewendet.<\/p>\n<h4><b>Was unterscheidet Schiffe und Boote in der Deutschen Marine?<\/b><\/h4>\n<p>Die Definition in der Deutschen Marine richtet sich nach der milit\u00e4rischen Organisation an Bord. Danach ist ein Boot die kleinere von zwei unterschiedlichen Einheiten der Marine unter F\u00fchrung eines Kommandanten oder einer Kommandantin, vergleichbar mit einer Kompanie an Land. Ein Schiff ist truppendienstlich auf der Bataillonsebene eingeordnet und hat deshalb zus\u00e4tzlich einen Ersten Offizier, der oder die sich um die Disziplin an Bord k\u00fcmmert sowie den Inneren Dienst und die Arbeitsroutine leitet. Die Bezeichnung \u201eBoot\u201c f\u00fcr Korvetten, Minenj\u00e4ger und Tender in der Deutschen Marine ist damit organisatorisch begr\u00fcndet und hat nichts mit der Gr\u00f6\u00dfe eines Wasserfahrzeugs zu tun.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_57702\" aria-describedby=\"caption-attachment-57702\" style=\"width: 424px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57702\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/B1-BB_Luftaufnahme-Tauchfahrt-U32_Bild_Bundeswehr-e1787999399907-300x150.jpg\" alt=\"U-32 auf Periskoptiefe. Foto: Bundeswehr\" width=\"424\" height=\"212\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/B1-BB_Luftaufnahme-Tauchfahrt-U32_Bild_Bundeswehr-e1787999399907-300x150.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2026\/08\/B1-BB_Luftaufnahme-Tauchfahrt-U32_Bild_Bundeswehr-e1787999399907-768x384.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2026\/08\/B1-BB_Luftaufnahme-Tauchfahrt-U32_Bild_Bundeswehr-e1787999399907-18x9.jpg 18w, \/wp-content\/uploads\/2026\/08\/B1-BB_Luftaufnahme-Tauchfahrt-U32_Bild_Bundeswehr-e1787999399907.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57702\" class=\"wp-caption-text\">U-32 auf Periskoptiefe. Foto: Bundeswehr<\/figcaption><\/figure>\n<h4><b>Wenn es l\u00e4uft \u2013 laufen lassen!<\/b><\/h4>\n<p>Die Bezeichnung Unterseeboot, U-Boot oder Submarine ist somit eine traditionell etablierte Gattungsbezeichnung. Die \u00dcbernahme grundlegend anders gelagerter Einsatzrollen (nukleare Abschreckung, Zweitschlagsf\u00e4higkeit) und Bewaffnungen (Marschflugk\u00f6rper, ballistische Raketen) und der damit verbundenen Zunahme der Verdr\u00e4ngungs-Tonnage musste nicht zwingend eine Umbenennung ausl\u00f6sen \u2013 und hat sie auch nicht.<\/p>\n<h4><b>Redaktioneller Kommentar<\/b><\/h4>\n<p>Ein \u201eU-Boat\" (nach International Phonetic Alphabet: ju\u02d0bo\u028at) h\u00f6rt sich immer noch viel seem\u00e4nnischer an, als ein \u201eU-Ship\". Die Terminologie in der Seefahrt folgt eben nicht nur der gradlinigen Logik, sondern gerne auch historisch verwobener Tradition \u2013 und manchmal auch dem Klang der Sprache. Ein Film mit dem Titel \u201eU 96 \u2013 ein Unterwasserschiff\u201c h\u00e4tte doch niemals das Zeug f\u00fcr einen Klassiker gehabt!<\/p>\n<h4><b>Kommentare<\/b><\/h4>\n<p>Die Redakteure des marineforum k\u00f6nnen nicht immer alles wissen, und wir sind uns bewusst, dass einige unserer Leserinnen und Leser \u00fcber weitergehende Kenntnisse verf\u00fcgen. Deshalb freuen wir uns \u00fcber Korrekturen und Erg\u00e4nzungen in den Kommentaren.<\/p>\n<p>Text: ajs, kdk<\/p>\n<h4><b>Tabelle der U-Boot-Typen<\/b><\/h4>\n<table style=\"height: 155px;\" width=\"1006\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>K\u00fcrzel<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\"><b>Bezeichnung<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\"><b>Kennzeichen<\/b><b><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>SSBN<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Ballistic Missile Submarine, Nuclear-powered<\/td>\n<td valign=\"middle\">Strategisches, nuklear angetriebenes U-Boot mit ballistischen Raketen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>SSGN<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Guided Missile Submarine, Nuclear-powered<\/td>\n<td valign=\"middle\">Nuklear angetriebenes U-Boot mit Marschflugk\u00f6rpern<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>SSN<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Attack Submarine, Nuclear-powered<\/td>\n<td valign=\"middle\">Nuklear angetriebenes Angriffs- oder Jagd-U-Boot<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>SSK<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Conventionally powered Attack Submarine<\/td>\n<td valign=\"middle\">Konventionell angetriebenes Jagd- oder Patrouillen-U-Boot<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>AIP<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Air-Independent Propulsion<\/td>\n<td valign=\"middle\">Au\u00dfenluftunabh\u00e4ngiger Antrieb, etwa mittels Brennstoffzellen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><b>Glossary<\/b><\/h4>\n<table cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Begriff<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\"><b>Erkl\u00e4rung<\/b><b><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Nuclear submarine<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">U-Boot mit nuklearem Antrieb; die Bezeichnung sagt nichts \u00fcber seine Bewaffnung aus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Ballistische Rakete<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Flugk\u00f6rper mit ballistischer Flugbahn, bei SSBN Teil der strategischen Bewaffnung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Marschflugk\u00f6rper<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">\u00dcber l\u00e4ngere Strecken gelenkter Flugk\u00f6rper gegen Land- oder Seeziele<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Au\u00dfenluftunabh\u00e4ngiger Antrieb<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Antriebssystem, das l\u00e4ngere Tauchfahrten ohne Ansaugen von Au\u00dfenluft erm\u00f6glicht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Displacement<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Masse des vom Fahrzeug verdr\u00e4ngten Wassers; bei U-Booten werden \u00dcber- und Unterwasserverdr\u00e4ngung unterschieden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>U-Kreuzer<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Historische deutsche Unterkategorie besonders gro\u00dfer, reichweitenstarker U-Boote mit zus\u00e4tzlicher Decksartillerie<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Prisenordnung<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Historische Regeln f\u00fcr das Anhalten, Kontrollieren und Aufbringen gegnerischer Handelsschiffe<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Zweitschlagsf\u00e4higkeit<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">F\u00e4higkeit, auch nach einem gegnerischen Nuklearangriff noch einen Vergeltungsschlag ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\"><b>Erster Offizier<\/b><b><\/b><\/td>\n<td valign=\"middle\">Stellvertreter des Kommandanten auf Schiffen der Deutschen Marine; auf organisatorisch als Boot gef\u00fchrten Einheiten nicht vorhanden<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moderne U-Boote wie die amerikanischen SSBN der Ohio-Klasse erreichen deutlich \u00fcber 15 000 Tonnen Verdr\u00e4ngung bei einer Gesamtl\u00e4nge von 171 Metern. Warum hei\u00dfen sie weiterhin U-Boote? Was steckt hinter den Bezeichnungen U-Boot, U-Kreuzer, SSBN oder SSN? Eine Analyse der historischen, traditionellen und organisatorischen Gr\u00fcnde.<\/p>","protected":false},"author":10,"featured_media":57834,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_oasis_is_in_workflow":0,"_oasis_original":0,"_oasis_task_priority":"2normal","footnotes":""},"categories":[34,33,486,391,42,38,51,41],"tags":[13796,13800,2339,2320,13841,273,6549,96,13812,182,13810,13799,1115,13813,13802,13909,112,13833,113,13814,13809,13831,13797,13825,2014,13839,13808,6011,13815,1353,5881,388,13820,13803,11858,13807,13836,5984,5971,13832,13798,197,13823,13826,834,13873,13871,13872,3717,13804,630,13792,13824,262,94,13838,13834,332,13791,13806,13795,5601,13801,9354,13805,13793,5252,1116,13811],"class_list":["post-57697","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marinen-aus-aller-welt-blog","category-blog","category-headlines","category-headlines-slider","category-news","category-schiffsbau-blog","category-streitkraefte-news","category-technologie-blog","tag-artillerie","tag-atomgetrieben","tag-aufklaerung","tag-ballistische-raketen","tag-bataillon","tag-bewaffnung","tag-borei-klasse","tag-china","tag-decksartillerie","tag-deutsche-marine","tag-einsatzrolle","tag-erster-offizier","tag-erster-weltkrieg","tag-experimentelle-konstruktion","tag-fgs","tag-flensburger-schiffbaugesellschaft-fsg","tag-flugzeugtraeger","tag-formelle-nationalitaetenbezeichnung","tag-frankreich","tag-funkverkehr","tag-gattungsbezeichnung","tag-grundlegende-einsatzrolle","tag-handelskrieg","tag-historische-unterscheidung","tag-hms","tag-jin-klasse","tag-kaiserliche-marine","tag-kampfschiff","tag-kennungs-praefix","tag-kommandant","tag-kompanie","tag-korvette","tag-maritime-nomenklatur","tag-militaerische-organisation","tag-mutterschiff","tag-nachkriegszeit","tag-nationale-kennung","tag-nukleare-abschreckung","tag-ohio-klasse","tag-organisatorische-kategorisierung","tag-prisenordnung","tag-russland","tag-semantische-frage","tag-spezielle-unterkategorie","tag-ssbn","tag-ssgn","tag-ssk","tag-ssn","tag-submarine","tag-tauchfaehigkeit","tag-tender","tag-terminologie","tag-terminologische-tradition","tag-torpedo","tag-tradition","tag-triomphant-klasse","tag-typbezeichnung","tag-u-boot","tag-u-kreuzer","tag-ueberwassereinheit","tag-united-states-navy","tag-unterseeboot","tag-uss","tag-vanguard-klasse","tag-verdeckter-einsatz","tag-verdraengung","tag-wasserfahrzeug","tag-zweiter-weltkrieg","tag-zweitschlagfaehigkeit"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57697"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57697\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58008,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57697\/revisions\/58008"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/marineforum.online\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}