Royal Navy submarine frigate "St Albans" (Type 23). Photo: RN/Crown Copyright

Royal Navy submarine frigate "St Albans" (Type 23). Photo: RN/Crown Copyright

Hamburg - First international naval visit in 2026

Französisches und britisches Kriegsschiff machen an der Überseebrücke fest.

Am Freitag, den 23. Januar 2026, werden gleich zwei NATO-Kriegsschiffe in den Hamburger Hafen einlaufen. Gegen 9:00 Uhr wird das französische Küsten-Patrouillenboot FS "Pluvier" erwartet, und um 13:00 Uhr läuft die britische Fregatte HMS "St Albans" ein. Der Hafenbesuch erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem das größte Verlegemanöver der NATO "Steadfast Dart" unter Beteiligung der Allied Reaction Force (ARF) gestartet ist und Seemanöver in der Ostsee anstehen. Nach vorliegenden Informationen sind die Einheiten daran jedoch nicht beteiligt.

Steadfast Dart ist die größte NATO-Verlegeübung der ARF in Europa und Deutschland Gastnation. Bild: Bundeswehr/Astrid Höffling, Kartenbasis: MapCreator/OpenStreetMap
Bei "Steadfast Dart 2026" ist Deutschland Gastgeber-Nation. Bild: Bundeswehr/Astrid Höffling

Die britische Fregatte HMS "St Albans" (F 83) ist das sechzehnte und letzte Schiff der Duke-Klasse. Es wurde 2002 in Dienst gestellt und hat seinen Heimathafen in Devenport, Plymouth. Die Fregatte vom Typ 23 ist 133 Meter lang, rund 16 Meter breit bei einem Tiefgang von 7,30 Meter und verdrängt die Masse von 4.900 Tonnen. Die Crew umfasst bis zu 185 Soldatinnen und Soldaten. Angetrieben wird das Schiff durch einen CODLAG-Antrieb (COmbined DieseleLectric And Gas). Dies ist eine Antriebsart, bei der Dieselgeneratoren Strom für Elektrofahrmotoren liefern und zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit je Welle eine Gasturbine zugeschaltet werden kann. Dieses System wird auch auf der Fregatte F125 der Deutschen Marine verwendet.

U-Jagd-Fregatte "St Albans" der Royal Navy vor Modernisierung. Foto: U.S.Navy/Kenneth Abbate
U-Jagd-Fregatte "St Albans" der Royal Navy vor Modernisierung. Foto: U.S.Navy/Kenneth Abbate
Patrouillenboot "Pluvier" (OPV 54) der Marine Nationale. Foto: Michael Nitz
Patrouillenboot "Pluvier" (OPV 54) der Marine Nationale. Foto: Michael Nitz

Das französische Patrouillenboot FS "Pluvier" (P 678) wurde 1997 in Dienst gestellt und ist das dritte und letzte Boot der Flamant-Klasse, einer Serie von drei Patrouillenbooten Typs OPV54 mit Heimathafen Cherbourg. Das Boot ist 54 Meter lang und 10 Meter breit bei einem Tiefgang von 2,90 Meter. Das Boot der französischen Marine hat eine Besatzung von bis zu 25 Frauen und Männern an Bord. Die Boote werden zur Überwachung der Fischerei, für Such- und Rettungsaktionen sowie zur Überwachung der ausschließlichen Wirtschaftszone Frankreichs bis zu einer Entfernung von 200 nautischen Meilen (370 km) eingesetzt.

Die Crew der HMS "St Albans" öffnet am Samstag, den 24. Januar, die Stelling für alle Interessierten in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr zum Open-Ship und stellt sich den Fragen der Bevölkerung. Letzter Einlass ist um 13:30 Uhr. Bei der Besichtigung des Schiffes dürfen aus Sicherheitsgründen keine großen Taschen mitgeführt werden.

Beide Schiffe werden den Hamburger Hafen am Dienstagvormittag, 27. Januar 2026, wieder verlassen.

 

hsc, ajs, kdk

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