Foto: Die Fregatte „Sachsen“ passiert die „Gorch Fock“. Deutsche Marine

Foto: Die Fregatte „Sachsen“ passiert die „Gorch Fock“. Deutsche Marine

Fregatte "Sachsen" kehrt vom Nato Einsatz SNMG1 zurück

Frigate Captain Wolfgang Eckmüller Photo: Bw/ Kistenmacher

Am Samstagmorgen läuft die Fregatte „Sachsen“ wieder in Wilhelmshaven ein. Nach fast sieben Monaten im NATO-Einsatz „Standing NATO Maritime Group 1“ (SNMG1) kehrt das Schiff am 25. Juli 2026 um 9:45 Uhr unter dem Kommando von Fregattenkapitän Wolfgang Eckmüller in seinen Heimathafen zurück.

„Wir waren in den letzten knapp sieben Monaten Teil der SNMG 1 und haben dabei einen signifikanten Beitrag zur maritimen Präsenz der NATO und Abschreckung gegenüber Russland im gesamten Operationsraum geleistet“, sagt Fregattenkapitän Eckmüller. „Besonders stolz sind wir dabei darauf, dass wir im Zeitraum April bis Juli als Flaggschiff der SNMG 1 unter der Führung von Commodore Maryla Ingham (Royal Navy) fungieren durften.“

Führungsplattform für den britischen Stab der Royal Navy wurde die Fregatte, nachdem Premier Keir Starmer die HMS „Dragon“, einen von sechs Zerstörern des Typs 45, ins östliche Mittelmeer entsandt hatte.

Die „Sachsen“ führte von der westlichen Ostsee bis in den Hohen Norden zahlreiche Übungen mit den alliierten Partnern durch. Bei der Teilnahme an der Feier zum 250. Geburtstag der USA war die Fregatte neben der „Gorch Fock“ der deutsche maritime Botschafter.

"Wildcat" im Hangar der HMS "Queen Elisabeth" Foto. Schlüter
"Wildcat" im Hangar der HMS "Queen Elisabeth" Foto. Schlüter

Die Besatzung hat anstrengende Wochen und rund 66.600 km hinter sich. Neben der deutschen Bordhubschrauberkomponente vom Marinefliegergeschwader 5 aus Nordholz mit zwei Bordhubschrauber MK88A Sea Lynx war zeitweilig auch ein Bordhubschrauber der Royal Navy vom Typ AW158 Wildcat an Bord. Den hatten die Briten den deutschen nach dem Führungswechsel mit der „Dragon“ freundlich geliehen.

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