König Charles III an Bord des Flugzeugträgers HMS Prince of Wales. Foto: Royal Navy/PO Arnold

König Charles III an Bord des Flugzeugträgers HMS Prince of Wales. Foto: Royal Navy/PO Arnold

Hybrid Navy – Royal Navy gibt klassische Nachfolgeplanung auf

Whitehall stellt überraschend seine Strategie für die Royal Navy um und hat sich Anfang Juli 2026 im Rahmen des Defence Investment Plans endgültig dazu durchgerungen, die langfristige Nachfolgeplanung für Zerstörer (Type 83) und Fregatten (Type 32) komplett zu streichen.

Nach den Ideen des First Sea Lord, General Sir Gwyn Jenkins (Royal Marines), soll das klassische Muster durchbrochen werden, damit nicht immer komplexere, größere und damit teure und risikobehaftete Nachfolger der aktuellen und im Bau befindlichen Großkampfschiffe der Marine konzipiert werden. Es soll finanzplanerischer Freiraum geschaffen werden für eine „Hybrid Navy“ bestehend aus einer Handvoll sogenannter Common Combat Vessels (CCV) als maritime Kommando- und Kontrollzentralen für eine Vielzahl autonomer Systeme in der Luft, auf der Wasseroberfläche und unter Wasser, sowie einigen nicht ganz so großen Schiffen mit Besatzungen.

Durch ein Verteilen von Sensoren und Effektoren auf unbemannte Plattformen, denen bereits die Bezeichnungen Type 94 und Type 91 zugeordnet wurden, soll auf technologische Entwicklungen unverzüglich reagiert werden können, ohne dass Personalbedarf und Kosten außer Kontrolle geraten.

Auch wenn Jenkins mit dem Slogan „Lead, Fight, Win“ die „Hybrid Navy“ zum Herzstück seines Warfighting Readiness Plans macht, sollen Fregatten, Flugzeugträger und strategische U-Boote unverzichtbar bleiben – aber eben als Kernelemente in einem größeren, hybriden Gefechtsverbund. Jetzt müssen eigentlich nur noch Rüstung und Beschaffung den Turbo einlegen, dann wird das was mit der Zukunft im Königreich!

Displays

Leave a Reply

Your email address will not be published. Erforderliche Felder sind mit * markiert


en_GBEnglish