Russische Flugkörper-Korvette Burja der Karakurt-Klasse. Foto: Russische Marine

Russische Flugkörper-Korvette Burja der Karakurt-Klasse. Foto: Russische Marine

Karakurt-Klasse – neue russische Korvetten im Zulauf

Während im Marinestützpunkt Baltysk (Pillau) bereits Anfang Mai die Korvette „Burja“ als sechste Einheit der Karakurt-Klasse nach Vollendung aller Abnahmefahrten mit einem offiziellen Zeremoniell in Dienst gestellt wurde, konnte Anfang Juli am anderen Ende des russischen Reichs bei der Schiffbauwerft Amur in Komsomolsk die Korvette „Shtorm“ als siebte Einheit des Projekts 22800 zu Wasser gelassen werden.

In diesem Projekt erscheinen Namensgebung und Namensänderung jedoch nicht ganz transparent. Grund dafür mögen die sehr langen Bauphasen dieser Korvetten von bis zu zehn Jahren zwischen Kiellegung und Indienststellung sein, die sich wegen materieller Engpässe in der Motorenfertigung ergeben haben. Außerdem waren auch Kriegsverluste im Bereich der Krim-Werften zu verzeichnen, sodass die anfängliche Ordnung der sechzehn auf Kiel gelegten Einheiten nicht der Reihenfolge der Fertigstellungen entsprechen. Mit Namensänderungen ging wohl auch der Tausch von regionalen Zuordnungen zwischen Pazifik und Ostsee einher.

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