Staatspräsident Putin an Bord des Kreuzers Varyag der Slava-Klasse. Foto: Sputnik/GavriilGrigorov

Staatspräsident Putin an Bord des Kreuzers Varyag der Slava-Klasse. Foto: Sputnik/GavriilGrigorov

Pazifikflotte – Putins Marinebilder und brennende Fregatten

Mitte August besuchte der russische Staatspräsident Vladimir Putin die Pazifikflotte anlässlich der jährlichen Großübung und ließ sich in die Serials der insgesamt 60 Schiffe und Boote, 30 Luftfahrzeuge vom Bomber bis zur Drohne und der 13 000 Soldaten einweisen.

Das Übungsgebiet erstreckte sich vom Japanischen Meer, über das Ochotskische Meer und über die Kurilen hinaus bis in den Pazifik und den Golf vor der Avacha-Bucht, dem Stützpunkt der strategischen U-Boot-Komponente der Pazifikflotte.

Es war die nur viertägige Fortsetzung der Großübung „July Storm“ des Vormonats, an der sich Nordflotte, Baltische Flotte und Kaspische Flottille beteiligt hatten. Dabei machte Putin auch Station auf einer der fest in russischer Hand gehaltenen südlichen Inseln der Kurilen-Kette. Deren ehemals japanische Bevölkerung wurde nach 1945 vertrieben, trotzdem werden sie die auch weiterhin von Japan beansprucht. Japan protestierte.

Während der Staatspräsident sich im Vorfeld der Wahlen zur Staats-Duma in Reden und Ansprachen als Verteidiger Russlands zeigte und sich in Marineuniform auf der Brücke und in den Messen des Flaggschiffs, dem Raketenkreuzer „Varyag“ der Slava-Klasse (Projekt 1164, 186 Meter, 11 300 Tonnen), ablichten ließ, griff die Ukraine in der Nacht des 12. August im Hafen von Novorossijsk erneut die Gregorovich-Fregatten „Admiral Makarov“ und „Admiral Essen“ mit massiven Drohnenschwärmen an. Satellitenaufnahmen und Berichte über Brände im Bereich der Schiffe belegen die Beschädigungen.

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