Rheinmetall auf der REPMUS26: Vernetzte unbemannte Systeme zum Schutz maritimer Infrastruktur
Wir haben oft über REPMUS berichtet, letztes Jahr in Sesimbra, auch dieses Jahr zieht es die Experimentierfreudigen wieder an die Küste Portugals
Auch Rheinmetall nimmt bis zum 25. September 2026 an der multinationalen Erprobungsübung REPMUS26 (Robotic Experimentation and Prototyping with Maritime Unmanned Systems) teil. Das Unternehmen beteiligt sich seit 2024 an der Erprobung vernetzter maritimer Systeme.
Die Übung auf der Halbinsel Tróia und in den angrenzenden Seegebieten bringt Marinen, Forschungseinrichtungen und Industrie zusammen, um unbemannte Systeme unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Interoperabilität und Lagebild
Im Mittelpunkt steht die Vernetzung unbemannter Plattformen und Sensoren zum Schutz maritimer Infrastruktur, von Häfen und küstennahen Seegebieten. Zusammengeführte Sensordaten sollen ein multidimensionales Lagebild ermöglichen und die frühzeitige Erkennung von Gefahren unterstützen.
Technisches Erprobungs-Setup
Mobile Mission Control
Ein containerisiertes, verlegbares System dient der Deutschen Marine während der vierwöchigen Übung als Befehls- und Gefechtsstand für den Hafenschutz. Technische Grundlage ist die Rheinmetall Battlesuite mit der Middleware Tactical Core der blackned GmbH. Die offene Architektur ermöglicht die Integration von Sensoren, Effektoren und Missionsmodulen verschiedener Anbieter.

