Norwegischer Entwurf standardisierter Plattformen. Grafik: Verteidigungsministerium Oslo

Norwegischer Entwurf standardisierter Plattformen. Grafik: Verteidigungsministerium Oslo

Standardschiffe – Litauen blickt nach Norwegen

Vilnius beabsichtigt, seinen Marinebestand ab 2030 rundum zu erneuern und interessiert sich daher intensiv für das norwegische Vorhaben zum Bau einer größeren Zahl standardisierter Mehrzweck-Plattformen für den nahen und erweiterten Küstenbereich.

Bereits im März ging in Norwegen das Standardised Vessel Program durch einen Vertrag der Beschaffungsagentur mit Kongsberg Defence und Salt Ship Design in die Konstruktionsphase über. Das Programm umfasst etwa zwanzig mittlere Küstenfahrzeuge und zehn größere Fahrzeuge für das Küstenvorfeld (OPV) mit Baubeginn in 2027.

Lithuania hat sich diesem über ein Memorandum angeschlossen, das auf dem NATO-Gipfel in Ankara Anfang Juli unterzeichnet wurde. Nun hofft man im Baltikum, dass sich weitere Interessenten dem norwegischen Projekt standardisierter Marineboote und Behördenfahrzeuge anschließen werden, um mit ihnen gemeinsam Synergiegewinne generieren zu können.

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