GROSSBRITANNIEN: Sechstes Angriffs-U-Boot der Royal Navy in der Erprobung
Das sechste nuklear getriebene Angriffs-U-Boot (Fleet Submarine) der Royal Navy hat nach 13 Jahren Bau- und Ausrüstungszeit seinen Liegeplatz in Barrow-in-Furness für dynamische Erprobungen verlassen.
Vor zwei Jahren aus der Bauhalle gefahren und vor einem Jahr von König Charles III. auf den Namen „Agamemnon“ (S124) getauft und in Dienst gestellt, ist es das vorletzte Boot des seit 25 Jahren laufenden Bauprogramms der Astute-Klasse (97 m, 7400 t). Bevor es im kommenden Jahr seinen operativen Dienst aufnehmen kann, wird das Boot noch etwas Zeit mit Probe- und Abnahmefahrten in der Irischen See verbringen.
„Achilles“, als letztes Boot der Klasse Mitte 2018 auf Kiel gelegt und anfänglich unter dem Namen „Agincourt“ geführt, wird erst in fünf Jahren für operative Einsätze verfügbar sein. Parallel dazu soll im Rahmen des AUKUS-Abkommens mit Australien und den USA bei BAE-Systems im nordenglischen Barrow/Cumbria in der Devonshire Dock Hall, Europas größter Schiffbauhalle, eine neue SSN-Generation aufgelegt werden. Darüber hinaus befinden sich dort in unterschiedlichen Baustadien auch die ersten drei von vier strategischen U-Booten der britischen Dreadnought-Klasse als Nachfolger der aktuellen Vanguard-„Bomber“.


