Minenabwehr International

Einst die Spezialität der damaligen Bundesmarine, wird Minenabwehr in der Ostsee deutlich wiederbelebt. Das geschieht derzeit mit dem Manöver MCM-BALTIC 26 mit sehr vielen Einheiten, unter anderem denen der Standing NATO Mine Countermeasures Group One (SNMCMG1), die derzeit von Commander Kacper Sterne (Polen) vom Flaggschiff ORP 511 „Kontradmiral X. Czernicki“ aus geführt wird. Für die nächsten zwei Wochen werden Unterwasser – Bedrohungen mit den Alliierten übend „bekämpft“. Am Montag sind deutsche und internationale Minenabwehreinheiten von Kiel aus zu dem zweiwöchigen Manöver MCM-BALTIC 26 aufgebrochen. Nachdem man bis Mitte der Woche in der Kieler Bucht geübt hat, operierte man anschließend in der Mecklenburger Bucht, um am Freitag durch die Kadetrinne ostwärts zu verlegen.
Die beteiligten Einheiten sind nach unseren Recherchen die deutschen Einheiten Tender A 514 „Werra“, M 1098 Siegburg, M 1068 Datteln, M 1065 Dillingen, M 1058 Fulda und mindestens vier Minenräumdrohnen Typ „Seehund“ dabei. Aus Estland kommen ENS M 6733 „Ugandi“ (ex british Sundown) und ENS N 6741 „Wambola“ (ex dänisch Lindormen), aus Dänemark kommen die HDMS „Hirsholm“ und das Minenräumboot „MSF2“. Die Niederländer haben die HNLMS M 860 „Schiedam“ entsendet, aus Litauen kommt die LNS M 53 „Skalvis“ und aus Schweden die HMS M 77 „Ulvön“, aus Lettland die LVNS A 53 Virsaitis.
Text: Schlüter / Fotos Michael Nitz
LVNS A 53 Virsaitis Foto: Michael Nitz
