Der deutsche U-Boot-Hersteller TKMS aus Kiel und die spanische Schiffswerft Navantia haben eine zweite Absichtserklärung unterzeichnet.
Bis Ende des Jahres wollen die Unternehmen einen gemeinsamen Rahmen für die Produktion und Vermarktung ausgewählter U-Boot-Projekte vereinbaren. Voraussetzung sind die erforderlichen behördlichen Genehmigungen beider Staaten.
Mit der Kooperation wollen TKMS und Navantia ihre Kompetenzen bündeln und Kapazitäten ausbauen. Angesichts des hohen Auftragsvolumens von TKMS und der laufenden Verhandlungen über bis zu zwölf Boote für Kanada werden Fertigungskapazitäten und verlässliche Lieferzeiten zu entscheidenden Faktoren. Es geht den Unternehmen, so die Pressemitteilung, vor allem auch um ihre technologische Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten. Die Pläne betreffen ausschließlich künftige Geschäfte; eine Fusion oder gegenseitige Beteiligung ist nicht vorgesehen. Bestehende Verträge, Programme und Projekte bleiben nach Angaben der Unternehmen unverändert.
Quelle: PM TKMS / red
