USS Paul Ignatius während Fehmarn Belt Passage Foto. Michael Nitz

USS Paul Ignatius während Fehmarn Belt Passage Foto. Michael Nitz

US Zerstörer in der Ostsee

Am 29. September 2026 verlegte der US-amerikanische Lenkwaffenzerstörer USS Paul Ignatius (DDG-117) durch die Dänischen Meerengen in die Ostsee. Damit zeigte die US Navy nach längerer Zeit wieder mit einem leistungsfähigen Kriegsschiff Präsenz in der Region. Am 14. Oktober war es dann auch schon wieder vorbei mit dem Besuch. Die Paul Ignatius hat die Ostsee wieder verlassen. 

USS Paul Ignatius während Fehmarn Belt Passage Foto. Michael Nitz
USS Paul Ignatius während Fehmarn Belt Passage Foto. Michael Nitz

Am 1. Oktober 2026 lief die USS Paul Ignatius zu einem Besuch in Stockholm ein. Zuvor hatte sie an dem von der 6. US-Flotte geführten Manöver Atlantic Thunder 2026 teilgenommen, das vom 14. bis 25. September 2026 stattfand. Zu den Übungsinhalten gehörte unter anderem eine Versenkungsübung (SINKEX). Dabei setzte der Zerstörer eine Standard Missile 6 in der Anti-Surface-Variante gegen die 2013 außer Dienst gestellte Fregatte USS Klakring der Oliver-Hazard-Perry-Klasse ein.

Die USS Paul Ignatius ist ein Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse in der Ausführung Flight IIA. Das Schiff wurde bei Ingalls Shipbuilding in Pascagoula im US-Bundesstaat Mississippi gebaut. Die Kiellegung erfolgte am 11. September 2015, der Stapellauf am 12. November 2016 und die Indienststellung am 27. Juli 2019. Benannt ist der Zerstörer nach Paul Robert Ignatius, einem früheren US-Marineminister. Seit Mitte 2022 ist der rund 156 Meter lange und etwa 9.200 Tonnen verdrängende Zerstörer im spanischen Rota stationiert. Von dort aus operiert sie im Rahmen der 6. US-Flotte und unterstützt die NATO-Raketenabwehr in Europa.

Text: hsc / Nitz

Fotos. Michael Nitz

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