Photo: Minehunting boat Fulda in Kiel, MFO

Photo: Minehunting boat Fulda in Kiel, MFO

Mine hunting in the Strait of Hormuz: The German contribution

Am Montag, den 4. Mai 2026, wird um 14 Uhr das Minenjagdboot "Fulda" im Rahmen einer Vorausstationierung für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus in Richtung Mittelmeer auslaufen.

Foto: Minenjagdboot Fulda in Kiel, Michael Nitz
Foto: Minenjagdboot Fulda in Kiel, Michael Nitz

Die Deutsche Marine hat seit mehreren Wochen alle Optionen geplant, um der Politik Handlungsoptionen zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört auch, die Flexibilität von Seestreitkräften dahin gehend zu nutzen, bereits im Vorfeld eines Einsatzes Kräfte und Mittel voraus zu stationieren, wie es im Marinejargon heißt. Würde man mit der Planung und dem Auslaufen warten, bis ein Einsatzbefehl kommt, hätte man viel Zeit verloren. „Wir fahren dann schon mal los, und wenn wir doch nicht gebraucht werden, kehren wir eben wieder um“ sagte ein Marineoffizier im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz. Und das Einverständnis des Ministers hat die Marine. Es ist die Stärke einer Marine, sich in eine Region zu begeben, ohne hoheitliche Grenzen antasten zu müssen und ohne Füße auf fremden Boden zu setzen. Das ersetzt aber nicht die logistische Planung für einen Abstützpunkt im Einsatzgebiert. Vor 36 Jahren war es Manama in Bahrein. Das wird sich so nicht wiederholen lassen, denn dazu müsste man die Straße von Hormuz durchqueren.

Wie man hört, wird auch ein Versorgungsschiff dabei sein – und man wird die ganze Operation mit europäischen Verbündeten koordinieren. Mehr dazu erfahren wir aber erst später – und Montag ist nur ein Fototermin.

 

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