Foto: Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ am Leuchtturm. Daniel Angres

Foto: Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ am Leuchtturm. Daniel Angres

Fregatte "Nordrhein-Westfalen" am 04. Juli aus UNIFIL zurück

Nach fast sechs Monaten im Einsatz vor der libanesischen Küste kehrt die Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ am Samstag, 4. Juli 2026, in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Das Schiff war im multinationalen Einsatzverband UNIFIL der Vereinten Nationen eingesetzt und unterstützte dort unter anderem die Überwachung der libanesischen Seegrenze.

Für Schiff und Besatzung war es der erste Auslandseinsatz. „Hinter uns liegen fast sechs Monate auf See, geprägt von einem anspruchsvollen Auftrag verbunden mit einer herausfordernden Sicherheitslage in der Region“, sagte Kommandant Fregattenkapitän Rico Geisler. Ziel des Einsatzes war es, die libanesischen Streitkräfte bei der Kontrolle ihrer Seegrenze zu unterstützen und damit einen Beitrag zur Stabilität in der Region zu leisten. Zudem begleitete und förderte die deutsche Marine die Ausbildung der libanesischen Marine.

Neben dem Kernauftrag nahm die Fregatte vor der Küste des Libanon an mehreren multinationalen Übungen mit Kräften der UNIFIL-Mission sowie mit NATO-Partnern teil. Die Zusammenarbeit auf See habe die operativen Fähigkeiten der beteiligten Kräfte gestärkt und die internationale Kooperation vertieft, hieß es. Geprägt wurde der Einsatz auch von den sicherheitspolitischen Entwicklungen und Konflikten in der Region. Gerade unter diesen Bedingungen habe sich der Zusammenhalt an Bord als entscheidend erwiesen, erklärte Geisler. Er zeigte sich stolz auf die Leistung seiner Besatzung, die auch unter schwierigen Umständen verlässlich gearbeitet habe. Insgesamt legte die „Nordrhein-Westfalen“ während des Einsatzes rund 22.000 Seemeilen zurück, das entspricht fast 41.000 Kilometern. An Bord befinden sich bei der Rückkehr rund 160 Soldatinnen und Soldaten, darunter eingeschiffte Bordeinsatzkräfte des Seebataillons.

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