Foto: Kieler Woche in der Wik. hsc

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Kieler Woche 2026 – die schönsten Tage im Jahr

Die Kieler Woche gilt als größtes Sommerfest Nordeuropas und als weltweit bedeutendes Segelsportereignis. Vom 20. bis 28. Juni 2026 zieht sie wieder Millionen Besucherinnen und Besucher in die Landeshauptstadt Kiel.

Eröffnet wurde die Festwoche am Samstag mit dem traditionellen „Anglasen“. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gab als Ehrengast das Signal: „Leinen los!“

Das Flaggschiff der Deutschen Marine zur Kieler ist die Fregatte „Sachsen-Anhalt“, hier an der Gorch-Fock-Mole Foto: hsc
Das Flaggschiff der Deutschen Marine zur Kieler ist die Fregatte „Sachsen-Anhalt“, hier an der Gorch-Fock-Mole
Photo: hsc

Auf dem Wasser kämpfen rund 4.000 Seglerinnen und Segler um Bestzeiten, an Land sorgen mehr als 250 Konzerte für Programm. Und ohne die Marine gäbe es keine Kieler Woche: sie ist wie jedes präsent und informiert über den Dienst und Karriere. Mit einem umfangreichen Hilfs- und Organisationsstab, Ausfahrten, der historisch legendären Kutter-Regatta und Unzterstützung der Gastnationen macht die Marine diesen Part der Kieler Woche erst möglich. 

Zum Programm gehört auch das jährliche „Open Ship“ im Marinestützpunkt Wik. Am 20. und 21. Juni 2026 können Besucherinnen und Besucher dort deutsche Marineschiffe sowie Einheiten anderer Marinen besichtigen. Die Einheiten sind Ende letzter Woche vom Manöver "US-Baltops" zurückgekehrt. Auf dem Flaggschiff der Deutschen Marine, der Fregatte "Sachsen-Anhalt", gab der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Jan C. Kaack, einen Empfang. Mit der Landtagspräsidentin Christina Herbst und dem Kieler Oberbürgermeister Samet Ylmaz unterstrich die Politik die internationale Bedeutung der Kieler Woche auf dem Hangardeck der Fregatte.

Stützpunkt-Sicherheit: abends wird die Zufahrt verschlossen
Stützpunkt-Sicherheit: abends wird die Zufahrt verschlossen Foto: hsc

Begleitet wird die Kieler Woche von erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im Stützpunkt Kiel-Wik. Nach Drohnenvorfällen und Farbattacken im vergangenen Jahr hat die Marine ihre Schutzvorkehrungen verstärkt. Eine schnelle Eingreiftruppe auf Jetskis soll seeseitig reagieren können; abends wird der Stützpunkt zudem durch einen langen Ponton gesichert. Das Verfahren gilt als Novum und wird auch an anderen Standorten eingesetzt werden.

Schauen Sie auch hier: https://www.kieler-woche.de/

 

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