Die „Gorch Fock“ vor der Freiheitsstatue Foto: Deutsche Marine

Die „Gorch Fock“ vor der Freiheitsstatue Foto: Deutsche Marine

Gorch Fock in New York – zum 250. Jahrestag der USA

Deutschlands „Botschafter in blau“ zeigen einen bemerkenswerten Auftritt – Gorch Fock zum 250 Jahrestag der USA in New York

In Kürze: Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ der Bundeswehr lief am 4. Juli 2026 in New York ein. Sie nahm an der internationalen Flottenparade zur Feier des 250. Unabhängigkeitstages der USA teil. Begleitet wurde der Besuch von Auftritten des Kiel Naval Music Corps.

Die Reise ist Teil der 189. Auslandsausbildungsreise der Deutschen Marine.  Vor der Küste nahm das Schiff zudem an einer Regatta gegen drei andere Schwesterschiffe teil: die amerikanische „Eagle“, die rumänische „Mircea“ und die portugiesische „Sagres“. Als weiteres deutsches Schiff war die Fregatte „Sachsen“ dabei, die derzeit als Flaggschiff der Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG1) operiert.

Zum 4. Juli kehrt nach 50 Jahren die Regatta um die Five Sisters Trophy zurück. Am Start sind die „Gorch Fock“, Siegerin der bislang einzigen Austragung 1976 zur 200-Jahrfeier der USA, sowie ihre drei noch aktiven Schwesterschiffe: die amerikanische „USCGC Eagle“, die portugiesische „NRP Sagres“ und die rumänische „NS Mircea“. Damit sind erstmals seit fünf Jahrzehnten wieder alle aktiven Schiffe der Gorch-Fock-Klasse in den USA vereint.

Zeichen der Solidarität während des NATO-Gipfels

Die „Sachsen“ dient als Stabsschiff der britisch geführten SNMG1. Die Besatzung vollzog Übungen gemeinsam beim Manöver „FLEETEX250“ vor der US-Ostküste. Unter Führung der 2. US-Flotte übten dort 30 weitere Kriegsschiffe. Der Besuch der Fregatte in den USA ist deshalb mehr als Protokoll. Zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten setzt er ein Zeichen gelebter Partnerschaft und NATO-Solidarität. Die U.S. Navy und Deutsche Marine arbeiten seit Jahrzehnten auf allen Gebieten eng zusammen. technisch bei gemeinsam entwickelten und genutzten Waffensystem, organisatorisch und operativ in gemeinsamen und NATO-Manövern.

Deutsche Fregatten der Klasse 124 fuhren wiederholt in US-Trägergruppen, es gibt gegenseitige Personalaustausche, Stabsgespräche und Ausbildungen. US-Navy Offiziere fungieren in Deutschland als Wachoffiziere und Ausbilder, deutsche Offiziere studieren im Gegenzug ebenfalls. Auch der Kommandant der „Gorch Fock“ Elmar Bornkessel trägt das amerikanische Surface warfare Emblem, diente auf amerikanischen Kriegsschiffen und fuhr auch auf der „Eagle“ der US-Coast Guard. Deutsche Offiziere studieren an amerikanischen Militärakademien, amerikanische Offizieranwärter besuchen die Universitäten der Bundeswehr. Das ist nur ein Teil der jahrzehntelangen Kooperation mit den USA.

“Gorch Fock” bei Halbzeit in Führung – Live-Tracker | YACHT

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