Kategorie: Streitkräfte

„Nur höchste Standards sind gut genug!“

Interview mit dem Kommandanten der Fregatte HESSEN von Holger Schlüter. Viele Fragen hat man nach dem Ende des brisanten Einsatzes der Fregatte HESSEN im Roten Meer. Nicht alle kann der Kommandant des Schiffes, Fregattenkapitän Volker Kübsch, beantworten, und schließlich gebietet die militärische Sicherheit auch Verschwiegenheit. Die deutsche Öffentlichkeit muss akzeptieren, dass auch zu ihrer eigenen Sicherheit Transparenz Grenzen hat. Jetzt werden die Erkenntnisse umfangreich ausgewertet, sowohl technisch, taktisch, als auch personell. Der meistgefragte Mann des Einsatzes stand dem marineforum dennoch zur Verfügung. Herr Kübsch, unseren tiefen Respekt für Sie und Ihre Besatzung! Wie viele Interviews haben Sie bereits gegeben...

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Tender "Werra" zum NATO-Verband

Tender "Werra" hat seinen Heimathafen Kiel verlassen. Der zum Unterstützungsgeschwader gehörende Versorger stellt in den kommenden sechs Monaten den deutschen Beitrag in einem der ständigen Verbände der NATO, der Standing NATO Mine Countermeasures Group 1 (SNMCMG 1), für den Bereich Nord- und Ostsee. Die "Werra" löst damit bis Ende des Jahres den Tender "Donau" ab, der Anfang Juli wieder zuhause angekommen ist. Für Korvettenkapitän Marina Diebelt (34) ist es die erste große Fahrt in ihrer Funktion als Kommandantin der "Werra": "Es ist immer eine große Freude, in einem Verband fahren zu dürfen. Die internationale Zusammenarbeit ist in vielerlei Hinsicht...

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Baden-Württemberg und Frankfurt am Main in RIMPAC

Worum geht's? Dieser Tage begann im Seegebiet um Hawaii das weltweit größte maritime Manöver Rim of the Pacific (RIMPAC) 2024. Deutschland ist daran mit einem Luftwaffenkontingent, einem Einsatzverband der Marine und mit Personal im internationalen Stab beteiligt. Die deutsche Mitwirkung ist nicht nur Ausdruck deutscher Außen- und Sicherheitspolitik, und sie ist auch mehr als die Pflege und Vertiefung von Partnerschaften mit anderen Streitkräften und Regionalorganisationen: Mit ihr betreibt Deutschland strategische Kommunikation, äußert sein Interesse, einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der regelbasierten internationalen Ordnung leisten zu wollen, und macht seine Relevanz geltend. RIMPAC findet als multinationales Manöver alle zwei Jahre statt...

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Die deutschen "Seals" werden 60

Heute, am 11. Juli 2024 feiert das Kommando Spezialkräfte der Marine sein sechzigjähriges Bestehen. Mit einem Appell und einer dynamischen Vorführung in Anwesenheit der Präsidentin des schleswig-holsteinischen Landtages, Kristina Herbst, des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, sowie zahlreichen Gästen aus Gesellschaft, Politik und Militär stellen sich die Kampfschwimmer der Öffentlichkeit, was nicht so oft vorkommt. Es gibt sie bereits seit 1958. Da ging es um Rückendeckung für amphibische Landungsoperationen.  im Rücken angreifender Verbände des Ostblocks vorzubereiten. Entstanden sind die Kampfschwimmer aus Kleinkampfverbänden und den Marine-Einsatzkommandos des II. Weltkriegs. Pate der Ausbildung waren französische Elite-Einheiten. Im August 1959 wurde...

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Hamburg ins Rote Meer

Die Fregatte „Hamburg“ hat Wilhelmshaven heute Morgen verlassen, um sich der Operation EUNAVFOR Aspides im Roten Meer anzuschließen. Heute hat der Kommandeur Einsatzkräfte und Abteilungsleiter Operation, Konteradmiral Stephan Haisch die Fregatte "Hamburg" verabschiedet. Das Schiff fährt ins Mittelmeer zur griechischen Insel Kreta. Dort bereiten sich Schiff und Besatzung mit einem Flugkörperschießen auf den beabsichtigten Einsatz im Roten Meer vor. Zuvor hatte ihr Schwesterschiff der Klasse 124, die „Hessen“, an der Operation im Roten Meer erfolgreich teilgenommen (wir berichteten Die "Hessen" ist wieder daheim). Beim Auslaufen in Wilhelmshaven waren Vertreter der Presse seitens der Besatzung der "Hamburg" nicht erwünscht. Das...

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