DMI

Das Deutsche Maritime Institut (DMI)

1973 als Deutsches Marine Institut gegründet vertritt das DMI seit fast 50 Jahren maritime Themen in der Öffentlichkeit. Der Schwerpunkt seiner Arbeit hat sich seitdem von der Verteidigung auf See zu allgemeinen Themen der maritimen Sicherheit in Zeiten der Globalisierung verlagert.

Das Institut, als gemeinnütziger eingetragener Verein mit Sitz in Wilhelmshaven, ist ein Zusammenschluss von persönlichen und fördernden Mitgliedern. Es wird getragen von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Marine, die über ihre fachlichen Aufgaben hinaus an maritimen Belangen interessiert sind und diese mitgestalten wollen. Das DMI wird aktuell von etwa 200 Mitgliedern getragen, die ihre Expertise auf den Feldern der maritimen Sicherheit, der Deutschen Marine, der globalen maritimen Logistik, der Schifffahrt, des Schiffbaus, des Seerechts, der Seestreitkräfte und weiterer maritimer Themen in das Institut einbringen.

Das DMI hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für maritime Zusammenhänge zu fördern. Hierzu sind in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Initiativen entstanden. Das DMI war Initiator und aktiver Förderer des ersten Internetportals der maritimen Branche “Deutsches Maritimes Kompetenz Netz (DMKN)” und Betreiber des deutschsprachigen Blog “Meer verstehen”. Es ist Begründer und Mitglied im Lenkungskreis des Maritimen Hauptstadtforums (MHF), einer gemeinsamen Veranstaltungsplattform von maritimen Verbänden und Institutionen, die den Dialog zwischen Experten, Interessierten und Betroffenen in Berlin fördern. Last but not least ist das DMI Herausgeber der Fachzeitschrift “marineforum” und zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.

Das DMI hat umfangreiche Erfahrungen als Veranstalter maritimer Seminare und Konferenzen, mit denen es Politik, Presse und Öffentlichkeit anspricht. Außerdem vertritt es mit seinen Experten maritime Themen bei Fachseminaren und Workshops. Es organisiert mehrere Konferenzserien für den deutschsprachigen Raum, darunter gemeinsam mit „griephan Briefe“ die “Maritime Convention”, die sich alljährlich in Berlin an politische Entscheider wendet.

Präsident, DMI
Hans-Joachim Stricker, Vizeadmiral a. D.

Vorsitzender Gesamtvorstand, DMI
Christian Bock, Flottillenadmiral

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Marine, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

Forum für Diskussion und gedanklichen Austausch über maritime Fragen

 

Das Deutsche Maritime Institut (DMI) befasst sich mit maritimen Ereignissen und Entwicklungen, die Einfluss auf Politik und Strategie haben. Deutschland ist in Industrie, Export und Logistik eine der führenden Nationen der Welt. Davon hängen Wohlstand und Arbeitsplätze im ganzen Land ab. Es gilt, die Bindungen zu verdeutlichen, die sich aus der Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland von der See und ihren Handelslinien ergeben. Deutschlands wirtschaftliche Stärke ist Voraussetzung dafür, dass es seine Rolle als Führungsnation und Krisenmanager in Europa ausfüllen kann. Sie geht nicht zu Lasten anderer Nationen, sondern beruht auf globalem Austausch zum gegenseitigen Vorteil.

Die deutsche Wirtschaft importiert den Großteil der erforderlichen Rohstoffe über See und exportiert auf gleichem Wege ihre weltweit gefragten Produkte “Made in Germany”. 60 Prozent unseres Außenhandels gehen über diesen Weg. Längst haben in Presse und Fernsehen Containerbrücken im Hafen rauchende Schornsteine als Hintergrundbild für Wirtschafts-Nachrichten abgelöst. Sie symbolisieren die Bedeutung des Maritimen für Welthandel und florierende Wirtschaft.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Wirtschaft und Bürger die Chancen und Risiken verinnerlicht hätten, die sich aus der Nutzung der See ergeben. Dass der Transport über Wasserstraßen, sei es im Binnenland oder zwischen den Kontinenten, die Umwelt schont und die Straßen entlastet, ist der breiten Öffentlichkeit beispielsweise kaum bewusst. Zugleich geraten die Gefahren auf See nur sporadisch ins öffentliche Bewusstsein. Wenn etwa Piraten ein Schiff angreifen, gibt es ein kurzes, oft reißerisches Presseecho, das bald wieder verstummt, ohne dass Zusammenhänge und Konsequenzen genauer erklärt werden.

Risiken und Chancen können übersetzt werden in Kostenanstieg oder -ersparnis, in Wettbewerbshindernis oder -vorteil. Das betrifft die ganze Volkswirtschaft, nicht nur Schifffahrt und Küste. Jeder deutsche Arbeitsplatz – und damit unser Wohlstand – hängt direkt oder indirekt mit dem Meer und den Seewegen zusammen.

DMI

DMI – Unsere Ziele

Zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen, Verbände und Vereine sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch im befreundeten Ausland haben sich für die Arbeit Ziele gesetzt, die mit denen des Deutschen Maritimen Instituts im Einklang stehen. Im Sinne einer Koordinierung bemüht sich das Deutsche Maritime Institut DMI um nationale und internationale Kontakte und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Zu unseren Aktivitäten zählen

  • Herausgabe des monatlichen Magazins marineforum inklusive des marineforumOnline-Nachrichtenportals,
  • Veranstaltung von Gesprächskreisen, Tagungen, Symposien und Ausstellungen
  • Herausgabe von Büchern und Dokumenten in Bild und Ton
  • Förderung wissenschaftlicher Studien und Projekte

DMI Präsidium

Vizeadmiral a.D. Hans-Joachim Stricker

Das Präsidium ist ein Gremium von Persönlichkeiten, denen es obliegt, in übergeordneter Weise durch Richtlinien und Empfehlungen an der Erreichung der Institutsziele mitzuwirken. Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten, den Vorsitzenden der Marine-Offizier-Vereinigung, des Deutschen Maritimen Instituts und bis zu 6 weiteren Präsidiumsmitgliedern.

 

 

Präsident
Vizeadmiral a.D.
Hans-Joachim Stricker

Vita

 

  • Abitur 1968 in Kiel, danach Eintritt in die Marine als Offizieranwärter, Crew X/68 ;
  • 1974-1977 Kommandant im 3. Minensuchgeschwader BM-Boot Nixe, Kiel;
  • 1977-1978 B-Lehrgang Marineführungsdienste/Marinewaffen, Fachteil Minen und Minenabwehr;
  • 1978-1980 Kommandant im 1. Minensuchgeschwader SM-Boot Sirius, Flensburg;
  • 1980-1982 Admiralstabausbildung FüAkBw, Hamburg;
  • 1982-1984 Stv. Kdr und S3, 5. Minengeschwader, Olpenitz;
  • 1984-1987 Stabsoffizier beim Supreme Allied Commander Atlantic (SACLANT), Policy Divison, Norfolk, Virginia, USA;
  • 1987-1988 Referent Fü M VI 1 im BMVg;
  • 1988-1990 Adjutant beim Generalinspekteur der Bundeswehr;
  • 1991-1993 Kommandeur 5. Minensuchgeschwader, Olpenitz;
  • 1993-1995 Dozent für Seekriegsführung und Operationsplanung Fachbereich Führungslehre Marine, FüAkBw, Hamburg;
  • 1995-1997 Referatsleiter Fü S III 7 EU/WEU im BMVg;
  • 1998-2001 Kommandeur Flottille der Minenstreitkäfte, Olpenitz;
  • 2001-2003 Admiral Marineausbildung, Marineamt, Rostock;
  • 2003-2004 ASSISTANT Chief of Staff Implementation/Deputy Chief of Staff Transformation in Doppelfunktion beim Supreme
  • Allied Commander Transformation in Norfolk, Virginia , USA;
  • 2004-2006 Deputy Chief of Staff Transformation in obiger NATO Dienststelle;
  • Mai 2006 bis 30.06.2010 Befehlshaber der Flotte.
  • 01.Juli 2010 Ruhestand.
  • Seit 14. Juni 2012 Präsident Deutsches Maritimes Institut.

DMI Vorstand

DMI Vorstand Admiral Bock

Dem Gesamtvorstand obliegt die vereins- und verwaltungsmäßige Leitung des Instituts. Er ist zuständig für die Anordnung und Durchsetzung aller Maßnahmen, die zur Erreichung der satzungsmäßigen Ziele des Instituts notwendig sind. Er beruft den Präsidenten des Deutschen Maritimen Instituts unmittelbar.

Der Gesamtvorstand wird von der jährlichen Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von mindestens einem Jahr gewählt. Die derzeitige Amtszeit beträgt 2 Jahre.

 

Vorsitzender
Flottillenadmiral
Christian Bock

Vita
  • Geboren am 18.08.1969 in Bonn/Bad Godesberg
  • 07/88 Eintritt CREW VII/88, Marineschule Mürwik (MSM) Flensburg
  • 07/88 – 09/88 Offizieranwärter-Ausbildung, (incl. SSS Gorch-Fock, SS Deutschland)
  • 10/89 – 05/93 Universität der Bundeswehr Hamburg, Studium der Betriebswirtschaftslehre, Abschluss: Diplom Kaufmann
  • 07/90 5. Minensuchgeschwader (MGschw), SM-Boot „Siegburg“, Olpenitz
  • 07/91 – 08/91 Marineschule Mürwik, 2. Inspektion, Praktikum, Flensburg
  • 06/93 – 07/93 4. MGschw, MJ-Boot „Völklingen“, Kader I-WO, Wilhelmshaven,
  • 08/94 – 05/94 A-Lehrgänge, Fachrichtung Sperrwaffen, Eckernförde
  • 06/94 – 07/94 Marinewaffenschule (MWaS), Modullehrgang Sperrwaffen Klasse 331, Eckernförde
  • 08/94 – 12/94 4. MGschw, Versorger „Nienburg“, III WO, LN I Versorger Kl. 701/404, Wilhelmshaven
  • 01/95 – 09/95 4. MGschw, MJ-Boot „Marburg“, III WO, LN I Minensuch(MS)-flottille
  • 10/95 – 06/97 4. MGschw, MJ-Boot „Tübingen“, I WO, LN II und LN III MSFlottille
  • 12/95 Marineschule Mürwik, Lehrgang Nautische Schiffsführung, Flensburg
  • 03/97 – 04/97 4. MGschw, Versorger „Nienburg“, I WO, LN II Versorger Kl. 701/404
  • 05/97 Marineortungsschule Lehrgruppe Seetaktik, SAR-Seminar, Wilhelmshaven
  • 07/97 – 09/97 BMVg Protokoll, On the Job Trainee (OJT), Bonn
  • 10/97 – 07/98 Marineoperationsschule, Ergänzende Fachausbildung 1998 (EFA 98), Fachrichtung „Operation“, Bremerhaven
  • 08/98 – 09/98 MWaS, Sonderlehrgang EFA Ergänzungslehrgang Minenkriegführung
  • 09/98 5. MGschw, SM-Boot „Kulmbach“, Kommandant, Olpenitz
  • 10/99 – 09/00 3. MGschw, MJ-Boot „Kulmbach“, Kommandan, Olpenitz
  • 10/00 BMVg Fü M III 1, Sachbearbeiter Konzeption Marine, Internationale Kontakte, Bonn
  • 10/01 – 09/03 Lehrgang Admiral-/Generalstabsausbildung National (LGAN) 2001 (M) / 43. ASTO Führungsakademie Bw
  • Hamburg
  • 10/03 – 09/05 NATO HQ SACT, Military Assistant to ACOS Implementation and DCOS Transformation, Norfolk/ USA
  • 10/05 – 01/07 3. MGschw, S3A/S3E und StvKdr, Olpenitz/Kiel
  • 02/07 – 07/08 BMVG Fü S V 3 / EinsFüStab, Referent Einsatzführung, Bonn
  • 08/08 – 09/08 A3 Stabsoffizier, Einsatzflottille 1, Kiel
  • 10/08 – 09/10 5. MGschw, Kommandeur, Kiel
  • 12/08 – 03/09 Kommandeur Deutsches Einsatzkontingent UNIFIL
  • 09/10 – 01/12 BMVg Fü S VI 2, Referent Konzeption und Planung Bundeswehr, Bonn
  • 02/12 – 09/13 Bundeskanzleramt Gruppe 222, Referent und Stv. Referatsleiter Militärische Aspekte der Sicherheitspolitik,
  • Berlin
  • 10/13 – 04/15 Einsatzführungskommando der Bundeswehr, Gruppenleiter Einsatzgruppe Maritime Operationen/ Horn von
  • Afrika,
  • 04/15 – 04/18 BMVg Plg I 1, Referatsleiter Konzeption, Zielbildung, Vernetzte Sicherheit, Bonn
  • ab 04/18 Kommandeur Einsatzflottille 1 und Direktor des NATO “Centre of Excellence for Operations in Confined and Shallow
    Waters”, Kiel
  • seit 01. 06. 2018 Vorsitzender des Gesamtvorstands des Deutschen Maritimen Instituts
DMI

DMI Mitglieder

Die geistig-ideelle Arbeit des Deutschen Maritimen Instituts wird getragen von seinen Mitgliedern, die natürliche Personen, Personengemeinschaften und juristische Personen sein können und vom Vorstand zur Mitgliedschaft aufgefordert werden. So fanden sich seit 1973 Persönlichkeiten aus den Reihen der Marineoffiziere, aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Industrie zusammen, die sich alle verpflichtet haben, entweder praktische Mitarbeit an den Projekten des Deutschen Maritimen Instituts zu leisten, mit wissenschaftlichen Fachstudien zu maritimen Themen beizutragen oder die erforderlichen Gelder zu spenden bzw. Spenden zu organisieren.

Die jährlich stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt sowohl über den Jahres-, Geschäfts- und Finanzbericht als auch über Entlastung, Wahl und Anträge des Vorstandes.

DMI Satzung

DMI

DEUTSCHES MARITIMES INSTITUT e.V. (DMI)

Jadeallee 102, 26382 Wilhelmshaven
Tel. (04421) 50047-20
E-Mail dmi@mov-moh.de

Satzung in der Fassung vom 01. Juni 2018

Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer VR 3825

DMI

DMI Geschäftsstelle

Deutsches Maritimes
Institut e.V. (DMI)

Jadeallee 102
26382 Wilhelmshaven

Telefon: +49 (0) 4421 – 50047 20
E-Mail: dmi@mov-moh.de

 

Bankverbindung

Commerzbank Bonn
BIC: COBADEFFXXX
IBAN: DE04380400070232250100

Verantwortliche

Präsident
Vizeadmiral a.D. Hans-Joachim Stricker

Vorsitzender des Gesamtvorstandes
Flottillenadmiral Christian Bock

Inhaltlich Verantwortlicher gem. §10 Abs. 3 MDStV:
Geschäftsführer Karl-Hubert Brüdegam