DMI

Das Deutsche Maritime Institut (DMI)

1973 als Deutsches Marine Institut gegründet vertritt das DMI seit fast 50 Jahren maritime Themen in der Öffentlichkeit. Der Schwerpunkt seiner Arbeit hat sich seitdem von der Verteidigung auf See zu allgemeinen Themen der maritimen Sicherheit in Zeiten der Globalisierung verlagert.

Das Institut, als gemeinnütziger eingetragener Verein mit Sitz in Wilhelmshaven, ist ein Zusammenschluss von persönlichen und fördernden Mitgliedern. Es wird getragen von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Marine, die über ihre fachlichen Aufgaben hinaus an maritimen Belangen interessiert sind und diese mitgestalten wollen. Das DMI wird aktuell von etwa 200 Mitgliedern getragen, die ihre Expertise auf den Feldern der maritimen Sicherheit, der Deutschen Marine, der globalen maritimen Logistik, der Schifffahrt, des Schiffbaus, des Seerechts, der Seestreitkräfte und weiterer maritimer Themen in das Institut einbringen.

Das DMI hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für maritime Zusammenhänge zu fördern. Hierzu sind in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Initiativen entstanden. Das DMI war Initiator und aktiver Förderer des ersten Internetportals der maritimen Branche “Deutsches Maritimes Kompetenz Netz (DMKN)” und Betreiber des deutschsprachigen Blog “Meer verstehen”. Es ist Begründer und Mitglied im Lenkungskreis des Maritimen Hauptstadtforums (MHF), einer gemeinsamen Veranstaltungsplattform von maritimen Verbänden und Institutionen, die den Dialog zwischen Experten, Interessierten und Betroffenen in Berlin fördern. Last but not least ist das DMI Herausgeber der Fachzeitschrift “marineforum” und zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.

Das DMI hat umfangreiche Erfahrungen als Veranstalter maritimer Seminare und Konferenzen, mit denen es Politik, Presse und Öffentlichkeit anspricht. Außerdem vertritt es mit seinen Experten maritime Themen bei Fachseminaren und Workshops. Es organisiert mehrere Konferenzserien für den deutschsprachigen Raum, darunter gemeinsam mit „griephan Briefe“ die “Maritime Convention”, die sich alljährlich in Berlin an politische Entscheider wendet.

Präsident, DMI
Karsten Schneider, Konteradmiral a. D.

Vorsitzender Gesamtvorstand, DMI
Christian Bock, Flottillenadmiral

test

Marine, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

Forum für Diskussion und gedanklichen Austausch über maritime Fragen

 

Das Deutsche Maritime Institut (DMI) befasst sich mit maritimen Ereignissen und Entwicklungen, die Einfluss auf Politik und Strategie haben. Deutschland ist in Industrie, Export und Logistik eine der führenden Nationen der Welt. Davon hängen Wohlstand und Arbeitsplätze im ganzen Land ab. Es gilt, die Bindungen zu verdeutlichen, die sich aus der Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland von der See und ihren Handelslinien ergeben. Deutschlands wirtschaftliche Stärke ist Voraussetzung dafür, dass es seine Rolle als Führungsnation und Krisenmanager in Europa ausfüllen kann. Sie geht nicht zu Lasten anderer Nationen, sondern beruht auf globalem Austausch zum gegenseitigen Vorteil.

Die deutsche Wirtschaft importiert den Großteil der erforderlichen Rohstoffe über See und exportiert auf gleichem Wege ihre weltweit gefragten Produkte “Made in Germany”. 60 Prozent unseres Außenhandels gehen über diesen Weg. Längst haben in Presse und Fernsehen Containerbrücken im Hafen rauchende Schornsteine als Hintergrundbild für Wirtschafts-Nachrichten abgelöst. Sie symbolisieren die Bedeutung des Maritimen für Welthandel und florierende Wirtschaft.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Wirtschaft und Bürger die Chancen und Risiken verinnerlicht hätten, die sich aus der Nutzung der See ergeben. Dass der Transport über Wasserstraßen, sei es im Binnenland oder zwischen den Kontinenten, die Umwelt schont und die Straßen entlastet, ist der breiten Öffentlichkeit beispielsweise kaum bewusst. Zugleich geraten die Gefahren auf See nur sporadisch ins öffentliche Bewusstsein. Wenn etwa Piraten ein Schiff angreifen, gibt es ein kurzes, oft reißerisches Presseecho, das bald wieder verstummt, ohne dass Zusammenhänge und Konsequenzen genauer erklärt werden.

Risiken und Chancen können übersetzt werden in Kostenanstieg oder -ersparnis, in Wettbewerbshindernis oder -vorteil. Das betrifft die ganze Volkswirtschaft, nicht nur Schifffahrt und Küste. Jeder deutsche Arbeitsplatz – und damit unser Wohlstand – hängt direkt oder indirekt mit dem Meer und den Seewegen zusammen.

DMI

DMI - Unsere Ziele

Zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen, Verbände und Vereine sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch im befreundeten Ausland haben sich für die Arbeit Ziele gesetzt, die mit denen des Deutschen Maritimen Instituts im Einklang stehen. Im Sinne einer Koordinierung bemüht sich das Deutsche Maritime Institut DMI um nationale und internationale Kontakte und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Zu unseren Aktivitäten zählen

  • Herausgabe des monatlichen Magazins marineforum inklusive des marineforumOnline-Nachrichtenportals,
  • Veranstaltung von Gesprächskreisen, Tagungen, Symposien und Ausstellungen
  • Herausgabe von Büchern und Dokumenten in Bild und Ton
  • Förderung wissenschaftlicher Studien und Projekte

DMI Präsidium

DMI

Das Präsidium ist ein Gremium von Persönlichkeiten, denen es obliegt, in übergeordneter Weise durch Richtlinien und Empfehlungen an der Erreichung der Institutsziele mitzuwirken. Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten, den Vorsitzenden der Marine-Offizier-Vereinigung, des Deutschen Maritimen Instituts und bis zu 6 weiteren Präsidiumsmitgliedern.

 

 

 

 

 

Präsident
Konteradmiral a.D.
Karsten Schneider

Vita
  • 1974 Eintritt in die Bundeswehr, Crew VII/74
  • 1975 Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften
  • 1979 Wachoffizier im 5. Schnellbootgeschwader
  • 1982 Austauschoffizier in der US Navy
  • 1985 Kommandant des Schnellboots S-59 REIHER
  • 1987 Adjutant des Befehlshabers der Flotte
  • 1989 Fregatte BREMEN
  • 1991 Admiralstabsausbildung
  • 1993 Referent im Bundeskanzleramt
  • 1995 Kommandant der Fregatte LÜBECK
  • 1997 Referent im Bundesministerium der Verteidigung (Fü S III 3, NATO)
  • 1999 Referent im Sekretariat der Kommission „Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ (Weizsäcker-Kommission)
  • 2000 Arbeitsbereichsleiter im Planungsstab BMVg (Personal, Innere Führung, Ausbildung)
  • 2002 Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, dabei 2003 Kommandeur des Deutsch-Französischen Marineverbands
  • 2005 Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung (Fü M III 1, Konzeption und internationale Beziehungen)
  • 2008 Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung (Fü S VI 2, Konzeption der Bundeswehr, Transformation)
  • 2012 Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung (Plg I 1, Konzeption und Zielbildung)
  • 2012 Stellvertretender Kommandeur und Direktor Lehrgänge/Ausbildung – Führungsakademie der Bundeswehr - Hamburg
  • 2018 Chef des Stabes im Marinekommando – Rostock
  • 2020 Ruhestand
  • Juni 2021 Präsident des DEUTSCHEN MARITIMEN INSTITUTS e.V.

DMI Vorstand

Dem Gesamtvorstand obliegt die vereins- und verwaltungsmäßige Leitung des Instituts. Er ist zuständig für die Anordnung und Durchsetzung aller Maßnahmen, die zur Erreichung der satzungsmäßigen Ziele des Instituts notwendig sind. Er beruft den Präsidenten des Deutschen Maritimen Instituts unmittelbar.

Der Gesamtvorstand wird von der jährlichen Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von mindestens einem Jahr gewählt. Die derzeitige Amtszeit beträgt 2 Jahre.

 

 

DMI Vorstand Admiral Bock

 

Flottillenadmiral Christian Bock ist Kommandeur der Einsatzflottille 1 und Direktor des NATO Centre of Excellence for Operations in Confined and Shallow Waters (COE CSW) und schaut zurück auf eine Vielzahl von operativen und ministeriellen Verwendungen. Er ist Mitinitiator und Beauftragter des Lenkungskreises für das Maritime Hauptstadtforum (MHF) und Mentor für das Naval Innovation Team (NIT) des DMI..

 

 

 

Vorsitzender
Flottillenadmiral
Christian Bock

Vita
  • Geboren am 18.08.1969 in Bonn/Bad Godesberg
  • 07/88 Eintritt CREW VII/88, Marineschule Mürwik (MSM) Flensburg
  • 07/88 - 09/88 Offizieranwärter-Ausbildung, (incl. SSS Gorch-Fock, SS Deutschland)
  • 10/89 - 05/93 Universität der Bundeswehr Hamburg, Studium der Betriebswirtschaftslehre, Abschluss: Diplom Kaufmann
  • 07/90 5. Minensuchgeschwader (MGschw), SM-Boot „Siegburg“, Olpenitz
  • 07/91 - 08/91 Marineschule Mürwik, 2. Inspektion, Praktikum, Flensburg
  • 06/93 - 07/93 4. MGschw, MJ-Boot „Völklingen“, Kader I-WO, Wilhelmshaven,
  • 08/94 - 05/94 A-Lehrgänge, Fachrichtung Sperrwaffen, Eckernförde
  • 06/94 - 07/94 Marinewaffenschule (MWaS), Modullehrgang Sperrwaffen Klasse 331, Eckernförde
  • 08/94 - 12/94 4. MGschw, Versorger „Nienburg“, III WO, LN I Versorger Kl. 701/404, Wilhelmshaven
  • 01/95 - 09/95 4. MGschw, MJ-Boot „Marburg“, III WO, LN I Minensuch(MS)-flottille
  • 10/95 - 06/97 4. MGschw, MJ-Boot „Tübingen“, I WO, LN II und LN III MSFlottille
  • 12/95 Marineschule Mürwik, Lehrgang Nautische Schiffsführung, Flensburg
  • 03/97 - 04/97 4. MGschw, Versorger „Nienburg“, I WO, LN II Versorger Kl. 701/404
  • 05/97 Marineortungsschule Lehrgruppe Seetaktik, SAR-Seminar, Wilhelmshaven
  • 07/97 - 09/97 BMVg Protokoll, On the Job Trainee (OJT), Bonn
  • 10/97 - 07/98 Marineoperationsschule, Ergänzende Fachausbildung 1998 (EFA 98), Fachrichtung „Operation“, Bremerhaven
  • 08/98 - 09/98 MWaS, Sonderlehrgang EFA Ergänzungslehrgang Minenkriegführung
  • 09/98 5. MGschw, SM-Boot „Kulmbach“, Kommandant, Olpenitz
  • 10/99 - 09/00 3. MGschw, MJ-Boot „Kulmbach“, Kommandan, Olpenitz
  • 10/00 BMVg Fü M III 1, Sachbearbeiter Konzeption Marine, Internationale Kontakte, Bonn
  • 10/01 - 09/03 Lehrgang Admiral-/Generalstabsausbildung National (LGAN) 2001 (M) / 43. ASTO Führungsakademie Bw
  • Hamburg
  • 10/03 - 09/05 NATO HQ SACT, Military Assistant to ACOS Implementation and DCOS Transformation, Norfolk/ USA
  • 10/05 - 01/07 3. MGschw, S3A/S3E und StvKdr, Olpenitz/Kiel
  • 02/07 - 07/08 BMVG Fü S V 3 / EinsFüStab, Referent Einsatzführung, Bonn
  • 08/08 - 09/08 A3 Stabsoffizier, Einsatzflottille 1, Kiel
  • 10/08 - 09/10 5. MGschw, Kommandeur, Kiel
  • 12/08 - 03/09 Kommandeur Deutsches Einsatzkontingent UNIFIL
  • 09/10 - 01/12 BMVg Fü S VI 2, Referent Konzeption und Planung Bundeswehr, Bonn
  • 02/12 – 09/13 Bundeskanzleramt Gruppe 222, Referent und Stv. Referatsleiter Militärische Aspekte der Sicherheitspolitik,
  • Berlin
  • 10/13 – 04/15 Einsatzführungskommando der Bundeswehr, Gruppenleiter Einsatzgruppe Maritime Operationen/ Horn von
  • Afrika,
  • 04/15 – 04/18 BMVg Plg I 1, Referatsleiter Konzeption, Zielbildung, Vernetzte Sicherheit, Bonn
  • ab 04/18 Kommandeur Einsatzflottille 1 und Direktor des NATO "Centre of Excellence for Operations in Confined and Shallow
    Waters", Kiel
  • seit 01. 06. 2018 Vorsitzender des Gesamtvorstands des Deutschen Maritimen Instituts

DMIVizeadmiral (VAdm) Wolfgang Nolting ist seit 2012 als Vorsitzender der Marine-Offizier-Vereinigung (MOV) gem. §10 Abs. 2 der Satzung des DMI der Stellvertreter des Vorsitzenden des DMI. VAdm Nolting ist ausgebildeter Kampfschwimmer und hatte unterschiedliche Führungsverwendungen, vom Kommandanten eines Minensuchbootes bis zum Kommandeur, in der Flottille der Minenstreitkräfte. Im Jahr 1996 war er der erste Kommandeur des Minenabwehrgeschwaders Südflanke. Nach unterschiedlichen ministeriellen Verwendungen im Führungsstab der Marine und beim Generalinspekteur der Bundeswehr folgte eine zweijährige integrierte Verwendung im Nato Hauptquartier im NATO HQ AFNORTHWEST /High Wycombe/GB. Als Amtschef des Marineamts hat VAdm Nolting im Jahr 2000 das Marineunterstützungskommando integriert und den Umzug nach Rostock organisiert. Im Anschluss an seine Verwendung als Befehlshabe der Flotte folgte seine Amtszeit als Inspekteur von 2006 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010.

 

Stellvertretender Vorsitzender
Vizeadmiral a.D.
Wolfgang Nolting

Beisitzer

DMIKapitän zur See a.D. Schneider ist seit 2007 Schatzmeister des Deutschen Maritimen Instituts, der Marine-Offizier-Vereinigung e.V. und der Marine-Offizier-Hilfe e.V. . Er gehört der Crew VII/78 an. Als ausgebildeter Marineflieger wurde er in unterschiedlichen Aufgabenfelder im Marinefliegergeschwader 2 verwendet. Nach einem Einsatz der NATO-Agentur NETMA als Air Staff Advisor für das Waffensystem MRCA Tornado sowie im Amt für Studien und Übungen in der Gruppe „Streitkräfteeinsatz 2020“ wurde Kpt zS a.D. in das BMVg versetzt. Er war zunächst im FüM und später in der Abteilung Rüstung im Bereich Rüstung/Planung/Finanzen tätig. Vor seiner Pensionierung im Jahr 2016 war er Referatsleiter beim BMVg AIN I 5.

 

 

Beisitzer
Kapitän zur See a.D.
Gunter Schneider

 

DMI

Flottillenadmiral (FltAdm) Czerwinski ist Abteilungsleiter See im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und gehört der Crew VII/86 an. Er studierte an der UniBw Hamburg Maschinenbau mit der Vertiefungsfachrichtung Schiffsmaschinenbau/Schiffbau. Als ausgebildeter Schifftechniker fand er Verwendungen auf Schnellbooten, Zerstörern und Fregatten sowie als Kompaniechef in der 1. Marine Instandsetzungskompanie. Als Referent wurde FltAdm Czerwinski im BMVg Fü S VI 3 und Rü VII 1 eingesetzt. Nach seiner Zeit als Personalführer im Personalamt der Bundeswehr war er Abteilungsleiter Einsatzunterstützung in der Einsatzflottille 2. Im BMVg war er als Referatsleiter in der Abteilung Ausrüstung, Instandsetzung und Nutzung sowie als Büroleiter und persönlicher Referent beim parlamentarischen Staatssekretär (PSts) Grübel und zuletzt als Büroleiter beim PSts Dr. Tauber tätig.

 

Beisitzer
Flottillenadmiral
Dipl. Ing. Andreas Czerwinski

 

DMI

Heinz Schulte ist Herausgeber emeritus der griephan Fachinformationen. Er ist Mitglied der MOV und des DMI. Zusammen mit Vizeadmiral a.D. Lutz Feldt hat er die Berliner „Maritime Convention“ (eine Kooperation zwischen DMI und griephan) aufgelegt. Er konzipiert die Maritime Convention gemeinsam mit dem DMI-Präsidenten und schreibt regelmäßig einen Kommentar im MarineForum. Des Weiteren ist Herr Schulte Mitglied im Freundes- & Förderkreis Bach-Gedenkstätte im Schloß Köthen, der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft zu Freiberg sowie der Sherlock-Holmes-Gesellschaft (London).

 

 

Beisitzer
Heinz Schulte

DMIHolger Schlüter ist der aktuelle Chefredakteur des MarineForums. Er gehört der Crew VII/80 an. Der Regelausbildung zum OffzTrD Marine schloss sich das Studium der Pädagogik an der UniBw Hamburg an. Nach verschiedenen Führungsverwendungen in der Flottille der Minenstreitkräfte sowie als Sachbearbeiter im BMVg Fü S I 4 studiert Schlüter an der U.S. Naval Postgraduate School in Monterey/CA USA. Als ausgebildeter Personalfachmann war er anschließend als Dezernent in der Stammdienststelle der Marine (SDM) und im Personalamt der Bundeswehr tätig. Seiner Zeit als Abteilungsleiter „Zentrale Dienste“ in der SDM folgten die Verwendungen als Referent bei FüM I 2 und als Gruppenleiter Marine im BAPersBw. Seine letzten fünf Dienstjahre wurde Herr Schlüter im Marinekommando als Leiter Stabsgruppe und Gruppenleiter Org 2 eingesetzt.

 

Beisitzer
Kapitän zur See a.D.
Holger Schlüter

DMI

Kapitän zur See Meyer ist Angehöriger der Crew VI/89 und studierte nach seiner Offizierausbildung Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München. Wunschgemäß wurde er Wachoffizier im 2. Schnellbootgeschwader und anschließend Kommandant auf S50 PANTHER und S74 NERZ. Nach der Teilnahme am 45. ASTO war er zunächst Personalführer und darauf folgend Referent im damaligen Fü S V, Fü S VI und Fü M im Verteidigungsministerium, um schließlich als Kommandeur des 7. Schnellbootgeschwaders in die Flotte zurückzukehren. Nach einer einjährigen Verwendung im Marinekommando im Einsatzgrundsatz durfte Kpt zS Meyer für drei Jahre als LA 3 im Fachbereich Führungslehre Marine die Ausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr mitgestalten. Es folgte eine weitere Verwendung im Marinekommando in der Abteilung Planung. Seit Februar letzten Jahres ist er Referatsleiter in der Abteilung Strategie und Einsatz im BMVg in Berlin. Neben weiteren Themen ist er dort für Hilfeleistungen der Bundeswehr im In- und Ausland einschließlich Einsatz im Innern verantwortlich.

 

Beisitzer
Kapitän zur See
Christian Meyer

DMI

Herr Jensen ist Angehöriger der Marineoffiziercrew VII/93. Im Rahmen seiner Offizierausbildung hat er das Studium der Betriebswirtschaftslehre (Vertiefungsfach: Operations Research) an der Universität der Bundeswehr in Hamburg als Diplom-Kaufmann abgeschlossen. Als Offizier ist er als Bootseinsatzoffizier auf Minenjagdbooten und als Jugendoffizier der Bundeswehr eingesetzt worden. Seit 2006 ist Herr Jensen bei der thyssenkrupp Marine Systems GmbH beschäftigt und hat 2020 die Leitung des Berliner Büros als Head of Governmental Relations übernommen. Seit 2014 leitet er für den BDSV (Bundesverband der Deutschen Sicherheits- & Verteidigungsindustrie e.V.) und den BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.) die deutsche NIAG-Delegation (NATO Industrial Advisory Group) zur Vertretung deutscher Industrieinteressen in der NATO. Seit 2014 ist er Vize-Präsident MARINBO (Maritimer Industriezirkel Bonn-Berlin), einem Gesprächskreis ehemaliger Marineoffiziere mit dem gemeinsamen Ziel der Förderung maritimen Denkens auch unter Beachtung der maritimen Rüstungsindustrie. Als Mitglied in der Marine-Offizier-Vereinigung e.V. (MOV) und des Deutschen Maritimen Institut (DMI) engagiert er sich seit 2008 als Vorstandsmitglied im DMI und vertritt dort auch die Interessen des korporativen Mitglieds thyssenkrupp Marine Systems.

Beisitzer
Kapitänleutnant d.R.
Ulf Jensen

 

DMI

Herr Neumann ist seit 2001 ehrenamtliches Vorstandsmitglied des DMI. Nach seiner Schulzeit hat er Rechtswissenschaften in Tübingen studiert. Seiner Referendarzeit mit Stationen in der Bundestagsverwaltung und der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund schlossen sich Tätigkeiten als Vorstandsassistent bei der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt, als Referent im Bundesministerium für Forschung und Technologie, als Abteilungsleiter im Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie als Prokurist bei Powell&Co. GmbH an. Nach seiner anschließenden Verwendung als Regional Direktor Deutschland, Österreich von Rolls-Royce war Herr Neumann noch als Berater bei Rolls- Royce Deutschland Ltd. & C. KG tätig. Im DMI trägt Herr Neumann im erheblichen Maß bei der Gestaltung der täglichen Informationsversorgung der Mitglieder bei.

 

Beisitzer
Rolf Neumann

DMI

Fregattenkapitän Dirk Peters trat als Wehrpflichtiger am 1.10.1988 in die Marine ein und wurde nach einem Statuswechsel zum Reserveoffizier ausgebildet. Nach zwei Jahren Wehrdienst hat er Jura mit dem Schwerpunkt Internationales Recht und Seerecht studiert. Nach seiner Tätigkeit als Schiffbauanwalt trat er im Jahr 2000 als Berufssoldat wieder in die Marine ein. FKpt Peters hatte unterschiedliche Verwendungen als Inspektionschef, an Bord oder als Lehrgruppenkommandeur an der MUS. Es folgten Stabsverwendungen beim EinsFüKdoBw, dem FüM, bei USCENTCOM in Tampa sowie beim DMV Stab und der EDA in Brüssel. Seit 2019 ist er als Planungsstabsoffizier im Bereich PESCO im EUMS tätig.

 


Beisitzer

Fregattenkapitän
Dirk Peters

DMI Geschäftsführer

DMI

Karl-Hubert (Berti) Brüdegam ist am 1. Januar 1978 in die Marine eingetreten. Im 3. Minensuchgeschwader in Kiel fand er seine erste militärische Heimat, wo er auf dem Binnenminensuchboot AMAZONE (Klasse 393) seine ersten Seemeilen „erfahren“ hat. Später ist er als Rechnungsführer auf der Fregatte EMDEN (Klasse 120) und dem Zerstörer BAYERN zur See gefahren. Als Personaloffizier wurde er im Verteidigungskreiskommando 353 in Höxter, der Stammdienststellen der Marine in Wilhelmshaven, dem Führungsstab der Marine – FüM I 2 – in Bonn und der Abteilung Führung Streitkräfte – FüSK I 2 – in Berlin verwendet. In seiner langjährigen ministeriellen Verwendung war er in den Bereichen Personalbedarfsplanung, Personalstrukturplanung und Personallage tätig.

Geschäftsführer
Stabskapitänleutnant a.D.
Karl-Hubert Brüdegam

DMI

DMI Mitglieder

Die geistig-ideelle Arbeit des Deutschen Maritimen Instituts wird getragen von seinen Mitgliedern, die natürliche Personen, Personengemeinschaften und juristische Personen sein können und vom Vorstand zur Mitgliedschaft aufgefordert werden. So fanden sich seit 1973 Persönlichkeiten aus den Reihen der Marineoffiziere, aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Industrie zusammen, die sich alle verpflichtet haben, entweder praktische Mitarbeit an den Projekten des Deutschen Maritimen Instituts zu leisten, mit wissenschaftlichen Fachstudien zu maritimen Themen beizutragen oder die erforderlichen Gelder zu spenden bzw. Spenden zu organisieren.

Die jährlich stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt sowohl über den Jahres-, Geschäfts- und Finanzbericht als auch über Entlastung, Wahl und Anträge des Vorstandes.

DMI Satzung

DMI

DEUTSCHES MARITIMES INSTITUT e.V. (DMI)

Jadeallee 102, 26382 Wilhelmshaven
Tel. (04421) 50047-20
E-Mail [email protected]

Satzung in der Fassung vom 11. Januar 2021

Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg unter der Nummer VR 202315

DMI

DMI Geschäftsstelle

Deutsches Maritimes
Institut e.V. (DMI)

Jadeallee 102
26382 Wilhelmshaven

Telefon: +49 (0) 4421 – 50047 20
E-Mail: [email protected]

 

Bankverbindung

Commerzbank Bonn
IBAN:
DE04 3804 0007 0232 2501 00
BIC:
COBADEFFXXX

Postbank Essen
IBAN:
DE15 3601 0043 0035 2314 30
BIC:
PBNKDEFFXXX

 

 

Verantwortliche

Präsident
Konteradmiral a.D. Karsten Schneider

Vorsitzender des Gesamtvorstandes
Flottillenadmiral Christian Bock

Inhaltlich Verantwortlicher gem. §10 Abs. 3 MDStV:
Geschäftsführer Karl-Hubert Brüdegam