KI steht auch für Kiel. Und TKMS entwickelt in eben dieser schleswig-holsteinischen Hauptstadt KI-gestützte Fähigkeiten für das kanadische U-Boot Programm weiter.

Dazu kooperieren die Kieler mit dem kanadischen Unternehmen Cohere. Das auf KI in der Defence Branche spezialisierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Toronto und San Francisco sowie in Standorten in London, New York, Montreal, Paris und Seoul.

Die Kooperationsvereinbarung umfasst Entscheidungshilfetools für das On-Bord-Informationsmanagement, Schulungen und sichere marinespezifische Schnittstellen. Damit zeigt TKMS entschlossen, dass man sich im Rennen um eine deutsch-kanadische Zusammenarbeit langfristig engagieren will. Die Partnerschaft wird sich auf Forschungs-, Prototyping- und Evaluierungsaktivitäten konzentrieren. Beide Organisationen betonen, dass alle KI-fähigen Funktionen den strengen Sicherheits-, Compliance- und Betriebsanforderungen der Royal Canadian Navy entsprechen werden.

Durch die Anpreisung der Kombination der bewährten U-Boot-Technik von TKMS mit der KI-Technologie von Cohere in dieser Vereinbarung zeigt TKMS, dass es ein Partner während des gesamten Lebenszyklus seiner Plattformen mit kontinuierlicher Lieferkette sein will. Zuletzt hatte sich auch Bundesverteidigungsminister Pistorius bei einem Besuch in Kanada im Oktober für eine engere Marine-Kooperation, u.a. auch für ein FüWES (Führungs-/WaffenEinsatzSystem) stark gemacht.

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