RFS Sibir am 15. Januar. Foto: Michael Nitz/naval-press-service.com

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Brandneuer Russischer Atom-Eisbrecher

Durch die Ostsee nach Murmansk

RFS Sibir am 15. Januar. Foto: Michael Nitz/naval-press-service.com

RFS Sibir am 15. Januar. Foto: Michael Nitz/naval-press-service.com

Was für ein Brocken? Der brandneue Atom-Eisbrecher RFS Sibir befindet sich derzeit auf Ablieferungsfahrt aus der Ostsee in Richtung Murmansk. Er ist Teil des russischen strategischen Gesamt-Konzeptes in der Arktis. Die Sibir ist am 22. September 2017 vom Stapel gelaufen. Inzwischen wurde das Schiff an den Betreiber Rosatomflot übergeben. Am 13. Januar hat das Schiff St. Petersburg verlassen und ist auf dem Weg nach Murmansk. Am 15. Januar passierte sie den Fehmarnbelt, am 17. Januar verliess sie das Skagerak.

Die Sibir ist ein nuklear angetriebener Eisbrecher der LK-60-Klasse. Der Antrieb sind zwei RITM-200-Druckwasserreaktoren mit einer Leistung von je 170 MW. Die Lebensdauer ist für 40 Jahre ausgelegt. Es verfügt über vier Dampferzeuger, die Anreicherung des Brennstoffs liegt unter 20%. Damit kann es viele Jahre ohne nachzuladen fahren. Die Eisbrecher der KL-60-Klasse können bis zu 3 m dickes Eis durchbrechen und werden im offenen Seeraum, aber auch in Flüssen eingesetzt werden können.

Die Schwesterschiffe heissen Arktika (bereits fertiggestellt), Jakutija und Ural. Letztere wird Ende 2022 an den Betreiber übergeben werden können.

Quelle: nuklearforum.ch

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