Am Sonntag, den 1. März 2026 wird die Fregatte „Sachsen-Anhalt“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Daniel Läzer aus dem Auslandseinsatz UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) in ihren Heimathafen Wilhelmshaven einlaufen.
Ziel des Einsatzes war es, die libanesischen Streitkräfte bei der Überwachung ihrer Seegrenze zu unterstützen und so zur Stabilität der Region beizutragen. Darüber hinaus wurde die langjährige Ausbildung der libanesischen Marine erneut kontinuierlich begleitet und gefördert.
Zusammenhalt der Besatzung ist Schlüssel für den Erfolg
Auch an Bord erwies sich erneut der Zusammenhalt als verlässliche Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz. „Der Einsatz war geprägt von Professionalität, Engagement und starkem Teamgeist“, resümiert der Kommandant. „Verschiedene interne Veranstaltungen stärkten Moral und Kameradschaft.“, führte er weiter fort. Den Einsatz resümierend, richtet der Kommandant seinen Blick gleichzeitig nach vorn: Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 wird die „Sachsen-Anhalt“ an nationalen und bündnisbezogenen Übungen teilnehmen und sich auf kommende Einsätze vorbereiten.
Beim Einlaufen der Fregatte wird auch der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, anwesend sein. Der Ministerpräsident holt die persönliche Übergabe des Fahnenbandes an die Fregatte „Sachsen-Anhalt“ nach. Die Fregatte war am Verleihungstag im letzten Jahr bereits im Einsatz und konnte somit nicht an der Zeremonie teilnehmen.
Ende UNIFIL für die Deutsche Marine
Die „Sachsen-Anhalt“ ist von der „Nordrhein-Westfalen“ abgelöst worden, die vor 14 Tagen von Wilhelmshaven in Richtung Mittelmeer ausgelaufen war. Man kann spekulieren, dass dies das letzte deutsche Schiff sein wird, dass in den Einsatz UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) entsandt wird. UNIFIL ist eine seit 1978 aktive UN-Friedensmission im Südlibanon zur Überwachung der Waffenruhe mit Israel. Die Bundeswehr beteiligt sich seit 2006 am maritimen Einsatz zur Sicherung der Seegrenzen und Ausbildung der libanesischen Marine. Das deutsche Mandat wurde bis Ende Juni 2026 verlängert. Eine weitere Verlängerung ist derzeit nicht vorgesehen.
