
Soldatinnen und Soldaten der Marineflieger erinnerten am 09. April mit dem Gedenkmarsch 16K3 an das Karfreitagsgefecht in Afghanistan – denn vor genau 16 Jahren fielen dort drei deutsche Soldaten. Der Gedenkmarsch findet jährlich und bundesweit statt. Der 16 Kilometer Marsch verlief über den Kutterhafen Spieka-Neufeld zur Kugelbake nach Cuxhaven.
Der Gedenkmarsch erinnert an das tragische Ereignis vom 2. April 2010 in Afghanistan, welches heute als Karfreitagsgefecht bekannt ist. Dabei fielen Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert sowie Hauptgefreiter Martin Augustyniak, alle vom Fallschirmjägerbataillon 373. Viele weitere Kameraden wurden verwundet. Der jährliche Gedenkmarsch soll an die gefallenen Kameraden erinnern. 16K3 ist ein symbolischer Code: Die 16 steht in diesem Jahr für das Gedenken an das Karfreitagsgefecht vor 16 Jahren, das K steht für Karfreitag und die Zahl 3 steht für die drei gefallenen Soldaten. Jedes Jahr wird die Marschstrecke um die Anzahl der Jahre, die das Gefecht her ist, erhöht.
In den vergangenen Jahren hat sich der K3 Gedenkmarsch weiter etabliert. Was einst als Initiative innerhalb der Truppe begann, ist heute eine feste Größe bei aktiven Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten sowie Veteraninnen und Veteranen aber auch in der zivilen Gesellschaft. Jeder kann an der Marschaktion teilnehmen. Rund 21.000 Menschen haben letztes Jahr am 15K3 Marsch teilgenommen. Der Chef des Stabes im Marinefliegerkommando, Kapitän zur See Carsten Holtgreve, hat die Gedenkmarschtruppe inzwischen zum vierten Mal angeführt. "Dank der großen Resonanz und der deutschlandweiten Teilnahme so vieler Menschen, hat der K3 Gedenkmarsch es geschafft, eine Institution der Erinnerungskultur innerhalb und außerhalb der Streitkräfte zu werden. Wir Marineflieger setzen hier zusammen mit inzwischen vielen anderen seit Jahren ein klares Zeichen“, so der
Marineoffizier.



Fotos: Deutsche Marine / Julia Kelm

