Abzeichen der Bundeswehr für die Übung Quadriga.

Abzeichen der Bundeswehr für die Übung Quadriga.

Neue Marineübung NORTHERN QUADRIGA

Mit dem Beginn des Ukrainekrieges und der anhaltenden Bedrohung für Frieden und Sicherheit im Europa durch Russland musste die Bundeswehr ihre Übungstätigkeit weiter anpassen.

Grafik Quadriga © BMVg

Der Fokus hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung verschoben, und das nicht nur in Deutschland. Mit nationalen und multinationalen Übungen zeigen die NATO-Nationen ihre Fähigkeit und Bereitschaft, ihr Territorium und das Bündnisgebiet zu verteidigen. Dem dient in Deutschland das Übungscluster Quadriga der Bundeswehr. An diesem Übungscluster richten die Teilstreitkräfte ihre jeweiligen Grossübungen aus und verzahnen diese zunehmend untereinander. Die Führung von Quadriga 2026 liegt beim Operativen Führungskommando der Bundeswehr. Es koordiniert alle verbundenen multinationalen und teilstreitkraftübergreifenden Übungen. Im Wesentlichen unterstützt die Bundeswehr in Quadriga 2026 die im Rahmen der NATO Grossübung STEADTFAST DART 2026 nach Deutschland zu verlegenden Anteile der Allied Reaction Force (ARF) bei ihrem Aufmarsch und ihren Operationen im Lande. Etwa 7300 Soldaten aus 5 Nationen werden erwartet, viele davon kommen über See in deutschen Nordseehäfen an. Dies ist auch ein Lakmustest für die „Drehscheibe Deutschland“.

 

 

Die ARF wurde als schnell verfügbarer Einsatzverband der NATO im Juli 2024 aufgestellt.

Bis zu 40.000 Soldatinnen und Soldaten stehen bereit, wo auch immer ihre Fähigkeiten gebraucht werden. Haupttruppensteller der ARF sind gegenwärtig Italien, Spanien, Frankreich sowie Großbritannien und die Türkei. Die Truppensteller wechseln sich im Jahresturnus mit ihren Beiträgen ab. Die deutsche Marine leistet bereits seit Jahresbeginn ihren Beitrag mit der neuen Übung NORTHERN QUADRIGA 26 (NOQA 26) als maritimen Anteil im diesjährigen Übungscluster QUADRIGA. Die Übung ist mit einem landgestützten Anteil (NOQA Ashore) und Übungen in See (NOQA@Sea) dual angelegt. Beide Übungsanteile bedienen unterschiedliche Zielgruppen. NOQA Ashore besteht aus einer Reihe von Workshops mit Stakeholdern im maritimen Umfeld zur Stärkung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit und fand bereits vom 12. bis 15 Januar statt. Die Workshops unter der Leitung der Marine betrafen sowohl Zusammenarbeit mit anderen maritimen Behörden als auch die Interdependenzen mit der maritimen Wirtschaft.

NOQA@Sea findet vom 20. bis 25. Februar im Schwerpunkt in der Nordsee statt.

Die Marine unterstützt dabei die maritimen Kräfte der ARF. Diese spanisch-türkische Task Group wird in deutschen Gewässern zusammen mit anderen multinationalen Verbänden operieren.  Berichterstattung zur bekannten Marine-Großübung NORTHERN COASTS (NOCO) wird man in diesem und vermutlich auch im kommenden Jahr vergeblich suchen. Die Durchführung dieser sehr erfolgreichen Übung wird auch wegen der steigenden Zahl an anderen maritimen Übungen in der Ostsee pausiert. NOCO 25 war sie Kernübung des QUADRIGA Übungsclusters und fand unter Führung des Marinekommandos statt.

 

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