Luftbildaufnahme der Werften in Wismar. Bild: TKMS

Luftbildaufnahme der Werften in Wismar. Bild: TKMS

TKMS wächst personell auf

Der personelle Aufbau am TKMS-Standort Wismar schreitet planmäßig voran. Am 5. Januar 2026 haben mehr als 140 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Tätigkeit aufgenommen. Damit beschäftigt TKMS in Wismar inzwischen über 400 Personen und setzt damit den Ausbau des Standorts konsequent fort.

In den kommenden Jahren wird die Werft gezielt als Hybridwerft für Unter- und Überwasserprojekte ausgerichtet. Neben Kiel soll Wismar zu einem der größten und leistungsfähigsten TKMS-Standorte in Deutschland heranwachsen. Großzügige Flächen, ausreichende Stahlfertigungskapazitäten und eine leistungsfähige Infrastruktur bieten dafür sehr gute Voraussetzungen.

„Der Personalzuwachs ist nicht nur für TKMS, sondern auch für die Stadt Wismar und die ostdeutsche Küstenregion von großer Bedeutung“, erklärt Dr. Dirk Steinbrink, Technik-Vorstand von TKMS. „Mit der Ertüchtigung unserer Werft werden wir bei entsprechender Auftragslage bis Ende 2029 bis zu 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Unser Rekordauftragsbuch sorgt zudem für eine hohe Auslastung und langfristige Perspektiven.“

Bereits seit Anfang des vergangenen Jahres investiert TKMS umfangreich in die technische und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Standorts. Geplant sind Investitionen von über 200 Millionen Euro, unter anderem für die Modernisierung der Halleninfrastruktur und den Aufbau einer neuen Produktionslinie für den U-Boot-Bau. In Wismar sollen mehrere Unterwasserprojekte realisiert werden, darunter mögliche Optionsboote des Typs 212CD für die Deutsche Marine. Auch Teile eines potenziellen F127-Fregattenprojekts sowie der Forschungseisbrecher „Polarstern“ sind vorgesehen.

Der Auftragsbestand von TKMS liegt mit rund 18,2 Milliarden Euro weiterhin auf Rekordniveau. Nationale und internationale Projekte unterstreichen die gute Zukunftsperspektive des Unternehmens, das mit rund 9.100 Beschäftigten weltweit zu den führenden Unternehmen in der maritimen Industrie zählt.

 

 

kdk, TKMS

 

 

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