Nils Theinert erforscht die Geschichte von U-Booten der deutschen Marine – mit Blick auf die dort arbeitenden Menschen. In Enge, Lärm und Kälte leisten sie Herausragendes.
Leben und arbeiten auf engstem Raum, ohne Tageslicht und frische Luft: So sieht der Alltag von U-Boot-Fahrern aus. Kommen dann noch Kälte, Schimmel und Lärm hinzu, wird es strapaziös. Der Historiker Nils Theinert vom Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven forscht zum Thema U-Boote. In seiner jüngst an der Universität Bremen abgeschlossenen Doktorarbeit wollte er wissen, wie die Marine der Bundesrepublik Deutschland ihre U-Boote entwickelte und inwieweit sie dabei auf die Nöte der Besatzungen Rücksicht nahm.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland der Bau von U-Booten zehn Jahre lang verboten. Dann wurden
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