Wie die Universität der Bundeswehr München in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird sie mit der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) zusammenarbeit, es wird ein "Schulterschluß" wie es heisst.
Begründung ist, dass der Krieg im Nahen Osten zeige, wie instabil die globale sicherheitspolitische Lage ist und wie sehr auch Deutschland und Europa davon betroffen sind. Darauf müssen auch Wissenschaft und Industrie reagieren und enger zusammenarbeiten, um Deutschlands und Europas Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern.
So haben die Universität der Bundeswehr München und die IABG am 3. März ein Zeichen gesetzt und eine Absichtserklärung (MoU) für eine vertiefte Zusammenarbeit geschlossen. Für die Universität der Bundeswehr München setzte die Präsidentin Prof. Eva-Maria Kern ihre Unterschrift unter das Dokument. Für die IABG unterschrieb der Geschäftsführer Prof. Rudolf F. Schwarz.
Der thematische Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll vor allem auf besonders relevanten Zukunftsfeldern liegen – in technisch anspruchsvollen Disziplinen wie Informations- und Kommunikationstechnologien, Raumfahrt und Systems Engineering. Für eine vertiefte interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung werden im nächsten Schritt konkrete Projektpläne ausgearbeitet. Der strukturierte Austausch von Wissen und Ressourcen zwischen Universität und Industrie wird neue Lösungsansätze für nationale wie internationale Herausforderungen eröffnen.
Den Auftakt für eine gelebte Kooperation machte ein Workshop am gleichen Tag an der Universität der Bundeswehr München mit Expertinnen und Experten der Universität und der IABG.
Text/Foto: UniBw München / Krafczyk
