HMS Spey

HMS Spey

Auf dem Weg zur Einsatzbereitschaft

Einen weiteren Schritt in Richtung Einsatzfähigkeit hat das fünfte und neueste Offshore-Patrouillenboot der Royal Navy getan. Erstmals nach ihrer Indienststellung befuhr die HMS Spey den Solent. Am 7. Januar wurde der Flaggenwechsel vom Blue Ensign zum White Ensign durchgeführt und damit das Schiff offiziell eine Einheit der britischen Marine. Erst kürzlich wurde die Ready for Sea Date Inspection erfolgreich durchgeführt. Damit konnte die Besatzung unter Ben Evans die nächste Phase der Tests und Trainings starten. Vor der Einsatzfähigkeit muss im Verlauf dieses Jahres noch das Fleet Operational Sea Training bestanden werden.
Die zweite Generation der River-Klasse (Batch 2) umfasst fünf Einheiten. Mit HMS Forth wurde die erste im April 2018 in Dienst gestellt. Zwei der drei in den Nullerjahren gebauten Batch-1-Schiffe wurden nach einer kurzen Zeit außer Dienst wieder in die Flotte integriert. Ein weiteres, speziell für den Dienst im Südatlantik modifiziertes Schiff wurde an Bahrain verkauft.
Während die Batch-1-Patrouillenboote der Fischereiaufsicht in den Gewässern rund um die britischen Inseln dienen, sollen die neuen Batch-2-Einheiten auch in Übersee Dienst verrichten. Zu ihren Aufgaben werden maritime Sicherheitsaufgaben und Katastrophenhilfe gehören.
Die neuen Boote sind 90 Meter lang und verdrängen 2000 Tonnen. Ihre bescheidene Bewaffnung umfasst neben Maschinengewehren auch eine 30-Millimeter-Kanone Bushmaster von MSI-Defence Systems. Zur Verfügung steht ein Flugdeck, dass für die Landung eines Merlin-Hubschraubers geeignet ist. Neben der 58-köpfigen Besatzung können weitere 50 Personen eingeschifft werden.

Text: mb; Foto: Royal Navy/Crown Copyright

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