Korvette „Boikiy“ im Trockendoch, Kronstadt. Foto: Ukrainisches Drohnenvideo

Korvette „Boikiy“ im Trockendoch, Kronstadt. Foto: Ukrainisches Drohnenvideo

Boikiy – Korvette im Trockendock beschädigt

Am 3. Juni, kurz vor Beginn des prestigeträchtigen Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg, stieg in Folge eines weitreichenden Drohnenangriffs der Ukraine eine dichte, schwarze Rauchsäule über dem Stadtgebiet auf.

Militärische Bedeutung haben dort die Treibstofflager und -Umschlagplätze sowohl in der Stadt, als auch zu beiden Seiten des Finnischen Meerbusens, aber auch die Werftanlagen und Hauptquartiere der Marine. Wenn es dort brennt, dann stellen sich grundsätzliche Fragen zum Schutz von russischen Städten und strategischen Anlagen, die die Kreml-Führung zu diesem Zeitpunkt unbedingt vermeiden wollte. Die Fragen waren jedoch unvermeidlich, denn die Rauchsäule erreichte ikonische Ausmaße.

Weniger spektakulär war ein koordinierter Drohnenangriff auf die Lenkwaffen-Fregatte „Boikiy“ in einem Trockendock des Marinestützpunkts Kronstadt im Westen von Sankt Petersburg. Das Schiff der Steregushchiy-Klasse (Projekt 20380, 105 Meter, 2200 Tonnen) befand sich dort für Wartungsarbeiten. Nach mindestens zwei Drohnentreffern brach an Bord ein Feuer aus. Der Angriff ist über die Drohnenvideos und die Brandbekämpfung durch Staellitenfotos dokumentiert.

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