Feier anlässlich 66 Jahren Bundeswehr

Gründungstag der Bundeswehr. Foto: Daniel Angres

Feier anlässlich 66 Jahren Bundeswehr

Vom Amt zum Ministerium…

Am 12. November 1955 schlug die Geburtsstunde der Bundeswehr durch die Übergabe von 101 Ernennungsurkunden an die Freiwilligen von Heer, Luftwaffe und Marine. Der damalige Verteidigungsminister Theodor Blank, begann 1950 im Amt Blank mit weiteren Mitarbeitern der Himmeroder Expertengruppe die Vorbereitung der Wiederbewaffnung der jungen Bundesrepublik Deutschland. Die Himmeroder Denkschrift gilt als die Grundlage, aus der Ideen und die Führungskonzeption „Innere Führung“ für die Aufstellung der Bundeswehr entnommen und umgesetzt wurden.

Die Bundeswehr beging das Fest zum 66. Gründungstag bundesweit mit mehreren Veranstaltungen. Im Stadthafen Rostock präsentierte sich neben der Luftwaffe mit dem Flugabwehrraketensystem „Patriot“ auch der Sanitätsdienst mit Einsatzfahrzeugen. Die Deutschen Marine lud zum Open Ship auf das Minenjagdboot FULDA ein, was durch Jugendoffiziere des Landeskommandos Mecklenburg- Vorpommern mit Besucherklassen von Schulen der Hansestadt Rostock und dem Umland wahrgenommen wurde. Die Tauchergruppe des Marinestützpunktes Warnemünde demonstrierte, mit einer dynamischen Vorführung den kleinen und großen Besucher einen Teil ihres Einsatzspektrum in einem transparenten Tauchcontainer.

Neben den Exponaten der Streitkräfte sind außerdem der Bundeswehrverband, das Familienbetreuungszentrum sowie das Bundeswehrsozialwerk mit Informationsständen auf dem Veranstaltungsgelände anwesend. Der Chef des Stabes des Marinekommandos, Konteradmiral Frank Lenski, überzeugt sich bei seinem Besuch am Veranstaltungsort vom großen Interesse der Besucher zum Gründungstag der Bundeswehr. Für das leibliche Wohl der Besucher durfte bei der Bundeswehr als betagtem, dennoch jung gebliebenem Jubilar, natürlich die obligatorische Erbsensuppe aus der Feldküche nicht fehlen. Der Witterung und dem Anlass entsprechend wurde Glühwein als Festgetränk gereicht.

Fotos und Text: D. Angres

 

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