Royal Navy erhält weiteres USV für Tests
Erste Testfahrten des Madfox

Erste Testfahrten des Madfox

Royal Navy erhält weiteres USV für Tests

Einen weiteren wichtigen Baustein zur Realisierung ihrer Strategie des verstärkten Einsatzes autonomer Fahrzeuge hat die Royal Navy in Empfang genommen. Der Navy-eigene Innovator NavyX übernahm kürzlich offiziell ein weiteres Boot, mit dem ein Jahr lang diverse Tests und Untersuchungen durchgeführt werden sollen. Das Fahrzeug hört auf den Namen Madfox (Maritime Demonstrator for Operational Experimentation) und ist eine Weiterentwicklung des Mast-13 der Firma L3Harris. Mast-13 wurde während der zurückliegenden 18 Monate vom Defence Science and Technology Laboratory (Dstl) auf Herz und Nieren geprüft. HMS Albion experimentierte erfolgreich mit Mast-13 vor der norwegischen Küste.

Madfox an der Pier in Portsmouth

Seit der Auslieferung des Madfox wird das Boot auf die umfangreichen Testprogramme vorbereitet. NavyX untersucht in den kommenden Monaten, wie das unbemannte Fahrzeug militärische Einsätze auch komplexer Art sinnvoll begleiten und unterstützen kann. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Bereiche Überwachung und Force Protection gelegt. Aber auch die Grundlagen für den sicheren und regelkonformen Betrieb werden getestet. Zudem sollen Nutzlasten entwickelt werden, die innovative Ansätze der Kriegsführung ermöglichen.
Im weiteren Jahresverlauf wird NavyX zudem ein ebenfalls autonom agierendes Rigid Inflatable Boad (RIB) erhalten. Mit beiden Fahrzeugen will man prüfen, welche Einsatzbereiche autonomen Kleinfahrzeugen übertragen werden können. Zukünftig sollen die Fregatten der Typen 26 und 31 solche Boote erhalten.

Hersteller L3Harris hat den Madfox für NavyX gebaut

Text: mb; Fotos: Royal Navy/Crown Copyright

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