Russischer Marineschlepper Projekt 22870 "Kapitan Guryev". Foto: Zvezdochka

Russischer Marineschlepper Projekt 22870 "Kapitan Guryev". Foto: Zvezdochka

Russischer Marineschlepper vor der Schlangen-Insel getroffen

Russischer Marineschlepper SB-739 "Spasatel Vasily Bekh". Foto: Bosphorus Naval News

Russischer Marineschlepper SB-739 "Spasatel Vasily Bekh". Foto: Bosphorus Naval News

Nach staatlichen ukrainischen Angaben wurde in der Nacht zum Freitag, den 17.06.2022, der russische Marineschlepper SB-739 „Spasatel Vasily Bekh“ (Projekt 22870, 1.200 Tonnen) von ukrainischen Flugkörpern getroffen und in Brand gesetzt. Das Schiff soll Personal, Waffen und Munition zur besetzten Schlangen-Insel transportiert haben. Gegnerische Einheiten sollen mit der Rettung Überlebender beschäftigt sein, hieß es weiter. Dass sich die Kommentierung der „Entmilitarisierung“ des Schleppers seitens der Ukraine auf des versenkte Flottenflaggschiff „Moskwa“ bezog, ist durchaus vorstellbar. Sollte sich der Untergang der SB-739 bestätigen, so gehen Analysten davon aus, dass es mittlerweile die vierzehnte Einheit sei, die durch ukrainische Einwirkung verloren ging.

Projekt 22870

Die „Spasatel Vasily Bekh“, die erst 2017 zur Schwarzmeer-Flotte überführt wurde, gehört zu einem Los von vier modernen Schleppfahrzeugen, die in Astrakan im Wolga-Delta am Kaspischen Meer gebaut wurden. Sie wurde zuletzt Anfang Januar im Bosporus abgebildet, als sie den „Aleksandrit“-Klasse Minenjäger-Neubau „Georgiy Kurbatov“ (Projekt 12700) durch die Meerenge schleppte.

Russischer Marineschlepper SB-739 "Spasatel Vasily Bekh". Foto: Bosphorus Naval News

Russischer Marineschlepper SB-739 "Spasatel Vasily Bekh". Foto: Bosphorus Naval News

 

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