Foto: FotoVepr – Akula II. Direction der Renseignement, Paris

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Russland Jasen-Klasse – Angriffs-U-Boote sollen ältere Sowjettypen ersetzen

Ende März ließ Flottenadmiral Alexander Moisejew verlauten, dass bis 2035 die Neubauten der kürzlich auf vierzehn Einheiten erweiterten Jasen-Klasse (Projekt 885/885M, 135 Meter, 12.000 Tonnen) alle etwa zwanzig noch aus der Sowjet-Planung und dem Bau der 90er-Jahren stammenden atomar getriebenen Angriffs-U-Boote der dritten Generation ersetzen sollen.

Foto: Smolensk – Oscar II. Michael Nitz
Foto: Smolensk – Oscar II. Michael Nitz

Nach NATO-Nomenklatur handelt es sich dabei um die Akula I/II-, Sierra II- und Oscar II-Klassen, also entsprechend russischer Nomenklatur Projekt 971U/M („Shuka-B“, 110 Meter, 9.000 Tonnen), Projekt 945 („Antey“, 111 Meter, 8.500 Tonnen), und Projekt 949 („Kondor“, 154 Meter, 18.000 Tonnen). Die Boote der vierten technologischen Generation, die Jasen- und Jasen M-Boote, sind deutlich abstrahlungsärmer, fortschrittlicher in Sensorik und Datenverarbeitung, aber auch effektiver bewaffnet mit Kalibr-, Onix- und Zirkon-Flugkörpern. Das klingt nach einer klaren, finanziell, logistisch und operativ getriebenen Typenbereinigung. Wäre da nicht das jahrzehntelange Herumliegen in den Buchten der Weißen See als Reserve bis zum kostenintensiven Rückbau der Atomreaktoren.

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