Russland verjüngt seine "Kilo"-Flotte weiter

Russisches U-Boot "Stary Oskol" (Projekt 636.3)

Russland verjüngt seine “Kilo”-Flotte weiter

Die Verjüngung der konventionellen dieselelektrischen U-Boote der Russischen Föderation nähert sich langsam der Vollendung. Die Kilo-Klasse (Projekt 877/636) umfasst bereits 24 Boote mit ziemlich gleicher Verteilung auf die drei Flotten, wobei die ersten Boote bereits auf eine vierzigjährige Dienstzeit zurückblicken. Ende Oktober wurde die “Wolkow”, das zweite Boot des dritten Loses (Projekt 636.3), einer Serie von sechs für die Pazifikflotte bestimmten Einheiten, an das fernöstliche Kommando übergeben.

Die Boote werden bei der United Shipbuilding Corporation gebaut, einem Ableger der Admirality Shipyards in Sankt Petersburg. Während das zweite Boot deutlich über drei Jahre für Bauzeit und Erprobung benötigte, waren es für das erste Boot der Serie, die Petropawlowsk-Kamtschatski, lediglich zweieinhalb Jahre von der Kiellegung bis zur Indienststellung. Das war eine deutliche Ansage, die sich bei der Wolkow wohl nicht wiederholen ließ. Die Baumuster drei und vier sollen Anfang bis Mitte des kommenden Jahres zu Wasser gelassen werden. Der Kiel des fünften Bootes sollte zum Erscheinungsdatum dieser Ausgabe bereits gelegt sein.

 

Text: ajs; Foto: Admirality Shipyards

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