Soldaten beim Unterricht im Freien

Soldaten beim Unterricht im Freien

Ausbildung unter vielen Vorzeichen

Vom Einzug der ersten Soldaten 1938 bis zur Aufnahme der Marineunteroffizierschule 1960 durchlebten Plön und die Kaserne Ruhleben eine wechselvolle Geschichte. Ausschnitte aus dem Leben zwischen „Hauptstadt“, Internatsschule und Standort der Bundesmarine.

 Christian Senne

 

Die Marineunteroffizierschule konnte im vergangenen Jahr auf ihr sechzigjähriges Bestehen am Standort Plön zurückblicken. Seit dem 27. September 1960 werden die Unteroffiziere mit und ohne Portepee der deutschen Marine hier ausgebildet. Zuvor – in den Aufbaujahren der Bundesmarine – hatte die Unteroffizierausbildung erst in Cuxhaven, dann in Brake an der Unterweser und von 1957 bis 1960 in Eckernförde stattgefunden. Mit dem Einzug von 600 Soldaten im Herbst 1960 in die Kaserne Ruhleben in Plön fanden somit die Wanderjahre der Marineunteroffizierschule ihren Abschluss. Die Geschichte der Liegenschaft am Plöner See, in die nun die zentrale Ausbildungsstätte für Unteroffiziere der noch jungen Bundesmarine einzog, reicht allerdings weiter in die Vergangenheit zurück.

4. Mai 2021

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