Kategorie: Marinen aus aller Welt

Iranische Marine präsentiert ihren „Drohnenträger“

Der Iran verfügt bekanntlich nicht über reichweitenstarke Großkampfschiffe, aber er weiß sich auf die eine oder andere Weise zu helfen. Das demonstrierte er Mitte Juli nun auch vor hochrangiger Militärführung und berichtete in den staatlichen Medien darüber. Und zwar zeitgleich mit der amerikanischen Warnung, Russland wolle sich im Iran mit Drohnen für den Krieg gegen die Ukraine eindecken. Marinelösung – robust und einfach Die iranische Marine hat jetzt ihre Lösung für das operative Problem vorgestellt: Die reichlich bemessene Landeplattform auf einem der vier betagten, kleinen Hubschrauber-Landungsschiffe (LSLH) der Hengam-Klasse (1974/1985, 2.600 Tonnen) wurde in ganzer Breite und Länge mit...

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Albanien: Im Angebot – ein Hafen für die NATO

Albanien ist seit 2009 Mitglied der NATO und bemüht, den damit verbundenen Verpflichtungen und Standards in Streitkräfte-Angelegenheiten nachzukommen. Auch in Sachen EU-Mitgliedschaft steht man auf der Warteliste und kommt nicht so richtig voran. Der Verteidigungshaushalt stagniert bei 1,5% (beileibe kein Vorwurf!), das Land war mit der Ukraine Schwerpunkt der Großübung NATO-Defender in 2021 und es unterstützt die NATO-Position im Ukraine-Krieg. So weit – so gut. Pasha Liman Noch aus Zeiten des landeseigenen Kommunismus und Freundschaft zur Sowjetunion verfügt Albanien über einen Marinestützpunkt recht bescheidenen Ausmaßes: Pasha Liman am Südende der Bucht von Vlore, 100 Kilometer südlich von Tirana. In...

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Schwarzmeer-Flotte: verlorene Einheiten und Positionen

Erneuter Schiffsverlust Anfang Juli hat die russische Marine „D-106“, eines der fünf im Schwarzen Meer stationierten kleinen Landungsboote der Ondatra-Klasse (Projekt 1176, 150 Tonnen) verloren. Das Boot ist vor Mariupol auf eine der von der russischen Marine selbst gelegten Minen aufgelaufen. Schlangen-Insel (Smijinyi) Nur wenige Tage später – am anderen Ende des Schwarzen Meeres – haben die russischen Streitkräfte die vielumkämpfte „Schlangen-Insel“ nach heftigen Gefechten aufgegeben und „als Geste des guten Willens“ den ukrainischen Kräften überlassen, nachdem sie nun „ihre Aufgabe erfüllt“ habe. Das etwas andere Narrativ Von ukrainischer Seite liest sich diese Geschichte etwas anders, wie die Frankfurter...

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Royal Navy: Sparen für die großen Brocken

Aktualisierung vom 12.07.2022 Anfang Juli bestätigte Whitehall in London, dass RFA Argus doch noch bis nach 2030 im Dienst der Royal Navy verbleiben soll. Anders als aus finanziellen Gründen zunächst vorgesehen (und immer wieder mal in schwierigen Haushaltssituationen zur Diskussion gebracht) soll RFA Argus in 2024 noch nicht ihren Blue Ensign niederholen und abgeben. Sie soll weiterhin als erste Auffangstation für Verletzte und Verwundete bei Einsätzen der Royal Navy dienen. Aber die Gedankenspiele gehen weiter. Zur Zeit sollen die neuen Multi-Role Support Ships (MRSS) des Projektes ELLIDA – von denen sich derzeit drei in der Beschaffungs-Diskussion für Anfang 2030...

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Russische Marine stellt weltgrößtes U-Boot in Dienst

Am Freitag, 8. Juli 2022, wurde die „Belgorod“ (Projekt 09852) an die russische Marine übergeben. Die feierliche Unterzeichnung des Abnahmeprotokolls und der Übergabe, bei der nach russischer Verfahrensweise die St. Andreas-Flagge gehisst wird, fand in der Sevmash-Werft (Severodvinsk/Archangelsk) statt. In einer Pressemitteilung der Werft heißt es, dass die Führung des Verteidigungsministeriums, der Marine, der Verwaltungen der Oblaste Archangelsk und Sewerodwinsk sowie Vertreter der Schiffbauindustrie anwesend waren. 1992 als eines der Boote des Typs Oscar II (Projekt 949B) bereits auf Kiel gelegt, dauerte es zwanzig Jahre bis zur Auslieferung. Im Jahr 2000, nach der Katastrophe mit dem Vorgängerboot K-141 „Kursk“...

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