Hapag-Lloyd finanziert neue Containerschiffe grün
Ein Containerschiff von Hapag-Lloyd verlässt den Hamburger Hafen

Ein Containerschiff von Hapag-Lloyd verlässt den Hamburger Hafen

Hapag-Lloyd finanziert grün

Im vergangenen Dezember bestellte die Reederei Hapag-Lloyd sechs Mega-Containerschiffe mit einer Kapazität von 23 500 TEU. Nun konnte die Finanzierung nach den Green Loan Principles der Loan Market Association abgeschlossen werden. Für die ersten drei Schiffe wird ein Kredit in Höhe von 417 Millionen Dollar bereitgestellt, dessen Laufzeit zwölf Jahre beträgt. Das kreditgebende Konsortium besteht aus elf Banken, die Strukturierung erfolgte durch die KfW IPEX-Bank und die BNP Paribas.
Für die verbleibenden Neubauten wurde eine Leasingfinanzierung mit einem Volumen von 472 Millionen Dollar bei einer Laufzeit von 17 Jahren plus Bauzeitfinanzierung vereinbart. Hierbei erfolgte die Strukturierung durch die Commercial Bank of China Leasing.
Ermöglicht wurde die grüne Finanzierung, weil sich Hapag-Lloyd für den Einbau von Hochdruck-Dual-Fuel-Motoren entschieden hat. Diese sind besonders kraftstoffeffizient und sparen daher gleichzeitig 15 bis 25 Prozent der CO2-Emissionen. Somit erfüllen die neuen Containerschiffe nicht nur die Anforderungen der Green Loan Principles, sondern gleichzeitig die technischen Prüfkriterien der EU-Taxonomie für den See- und Küstenfrachtverkehr. Gebaut werden die Schiffe in Südkorea. Sie sollen im Jahr 2023 die Hapag-Lloyd-Flotte verstärken.

Text: mb; Foto: Hapag-Lloyd

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