Die Frachtraten sind 2020 kräftig gestiegen

Die Frachtraten sind 2020 kräftig gestiegen

Hapag-Lloyd glänzt

Hapag-Lloyd, Deutschlands größte Reederei und die Nummer fünf im globalen Ranking der Linienreedereien, hat durch die Corona-Pandemie kräftigen Rückenwind erhalten und konnte ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes Ergebnis vorlegen. Unter dem Strich stieg der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) nach vorläufigen Zahlen auf rund 1,3 Milliarden Euro. Darin enthalten sind Einmalaufwendungen in Höhe von rund 120 Millionen Euro. Einen wichtigen Anteil an dem guten Ergebnis hatten die gegenüber 2019 wegen der hohen Nachfrage um durchschnittlich knapp 50 Dollar pro TEU gestiegenen Frachtraten und die niedrigeren Bunkerpreise. Zu Buche geschlagen haben aber auch Kosteneinsparungen von rund 500 Millionen Dollar. Der Umsatz ist leicht um drei Prozent auf 12,8 Milliarden Euro gestiegen, trotz verringerter Transportleistung um rund 200 000 TEU auf 11,8 Millionen TEU. Die Reederei, die mit 230 Containerschiffen und 1,7 Millionen TEU Gesamtkapazität weltweit 120 Liniendienste betreibet, will weiter wachsen. Darauf deutet nicht zuletzt die kürzliche Bestellung von sechs 23 500-TEU-Containerschiffen hin, deren Ablieferungen ab Frühjahr 2023 geplant sind.

Text: Hans Jürgen Witthöft; Foto: Hapag-Lloyd

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