Kolumbianische Marine transportiert Krankenwagen in das Amazonas-Gebiet von Puerto Narinño. Foto: cogfm.com

Kolumbianische Marine transportiert Krankenwagen in das Amazonas-Gebiet von Puerto Narinño. Foto: cogfm.com

Irgendwo auf dieser Erde – ist immer Marine!

Sie suchen einen Fleck auf Google Maps, wo Sie sicher noch nie mit Ihrem Cursor waren? Geben Sie „Puerto Nariño“ ein.

Wo sonst keiner hinkommt

Es ist der südlichste Zipfel Kolumbiens, 80 Kilometer Amazonasufer im Nationalpark Amacayacu, spärlich bewohnt, und unerreichbar mitten im Urwald. Hier am Dreiländereck Brasilien-Kolumbien-Peru, tausend Kilometer von der Pazifik-Küste entfernt, ist es Aufgabe der kolumbianischen Marine, für Recht und Ordnung – und Versorgung mit dem Notwendigsten – zu sorgen.

Krankenwagen für den Urwald

So fiel es ihr zu, einen Krankenwagen, den das staatliche Amt für Verkehrswege Kolumbiens gespendet hatte, an den Ort seiner Bestimmung zu bringen – gerade weil es keinen direkten Landweg dorthin gibt. Über weite Umwege – und letztendlich auf dem Seewege – wurde der Krankenwagen zu den etwa 8.000 indigenen Einwohnern der Region verfrachtet. Sie sehen zum ersten Mal in ihrem Leben eine mobile Krankenstation – und die wird ihre Gesundheitsversorgung entscheidend verbessern. Vermutlich sind jedoch Martinshorn und Blaulicht das Interessanteste, aber auch Überflüssigste an diesem Auto!

Amazonas

Und da Sie schon mal virtuell in der Gegend sind: Wo liegt eigentlich die Quelle des Amazonas?

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