AGM-114L Longbow Hellfire beim Start von der USS Montgomery (LCS 8). Foto: US Navy

AGM-114L Longbow Hellfire beim Start von der USS Montgomery (LCS 8). Foto: US Navy

Littoral Combat Ship jetzt mit AGM-114L Longbow Hellfire

Die AGM-114 Hellfire war eigentlich eine lasergesteuerte Luft-Boden-Panzerabwehrrakete der US Air Force. Mittlerweile hat sich die gut 40 Jahre alte Waffe auch durch Radarlenkung gemausert zu einer 8 Kilometer reichenden Kurzstrecken-Mehrzweckwaffe, die besonders im „fire-and-forget“-Modus auch ganz aktuell für den Einsatz per Drohne eignet.

In der Version AGM-114L Longbow Hellfire wurde sie nun Mitte Mai als eine der drei Komponenten der Surface-To-Surface Missile Module (SSMM) der amerikanischen Littoral Combat Ships erfolgreich im Landziel-Schuss von See aus getestet. Die USS Montgomery (LCS 8) feuerte im pazifischen Raum drei Flugkörper in Serie auf bis zu fünf Seemeilen entfernte Ziele an Land. Bereits vor gut zwei Jahren konnte die Hellfire gegen kleinere Mehrfach-Seeziele (Schwarm) ihre Effektivität im Nahbereich nachweisen. Jedes LCS – in den beiden Versionen "Independence"- und "Freedom"-Klasse – kann 24 Raketen mitführen und aus senkrecht eingebrachten Silos starten (VLS). Damit verfügen die für den Küsteneinsatz konzipierten Schiffe auch über eine wesentliche Bewaffnung gegen Bedrohungen nicht nur im landnahen Seebereich - sondern auch über den Strand bis an Land.

Zum Schuss geht’s hier: USS Montgomery Fires Hellfire Longbow

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