Das brandneue, rein national entwickelte und auf staatlichen Werften der Gruppe Navantia gebaute U-Boot „S-81 Isaac Peral“ der Armada hat natürlich sein Kinderkrankheiten. Schon der Bau des Typbootes verzögerte sich um Jahre, weil die Komplexität der Bordsysteme und deren Platzbedarf unterschätzt worden waren. Auch ein Jahr nach seiner Indienststellung treten Fehler auf, die immer wieder zu Werftliegezeiten führen und die Stimmen der Kritiker laut werden lassen.
Übertrumpft wurde jedoch vieles mit der letzten Fehleranalyse: Der Notausstieg funktioniert nicht – und hat bisher auch nicht funktioniert. Bei der U-Boot-Flottille in Cartagena nimmt man das gelassen: Kinderkrankheiten eben! Und wenn das Kind groß und gesund werden soll, dann braucht das nun mal seine Zeit. Gute Besserung.

