Historische Fotos des Museums für Meereskunde aus Albrecht Pencks „Führer durch das Museum für Meereskunde in Berlin“ von 1918, Fotos: Archiv Autor

Historische Fotos des Museums für Meereskunde aus Albrecht Pencks „Führer durch das Museum für Meereskunde in Berlin“ von 1918, Fotos: Archiv Autor

Schifffahrtsgeschichte im Zentrum Berlins

Bis zum Zweiten Weltkrieg baute das Museum für Meereskunde eine bedeutende Sammlung maritimer Exponate auf. Doch Kriegsschäden und die anschließende Beschlagnahmung zerstörten den Traum Kaiser Wilhelms II.

Ja, das hat es tatsächlich gegeben – ein Museum für Meereskunde mitten in Berlin, aus der Taufe gehoben unter dem schifffahrtbegeisterten Kaiser Wilhelm II. und damals Pflichtprogramm für jeden patriotisch gesinnten Deutschen. Heute zum Teil in der Sammlung des Deutschen Technikmuseums aufgegangen und mit einzelnen Exponaten auch im Wehrgeschichtlichen Ausbildungszentrum (WGAZ) in Flensburg-Mürwik vertreten, besaß es seinerzeit Weltrang. Eröffnet wurde es am 5. März 1906 in den Räumen des Chemischen Instituts in der Georgenstraße 34–36 in Berlin-Mitte. Als Bestandteil der Berliner Universität sollte es das Interesse der Bevölkerung an der Seefahrt wecken, was ganz im Sinne des Kaisers war.

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