US-Fonops im Südchinesischen Meer gehen weiter
Commander Bralyn E. Cathey, Kommandant der USS John Finn am Peildiopter

Commander Bralyn E. Cathey, Kommandant der USS John Finn am Peildiopter

US-Fonops gehen weiter

Am 10. März hat der US-Zerstörer John Finn die Taiwan-Straße durchquert. Dies geschah im Rahmen der von den Vereinigten Staaten ausgerufenen Freedom of Navigation Operations (Fonops). Die USA unterstreichen damit ihr Engagement für einen freien und offenen Indopazifik und beziehen gleichzeitig Stellung gegen die Politik Chinas, weite Teile des Südchinesischen Meeres als sein Hoheitsgebiet zu beanspruchen.
Chinas Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Der Sprecher des östlichen PLA-Kommandos, Oberst Zhang Chunhui, teilte schriftlich mit, dass „China sich dem nachdrücklich entgegenstellt“. Das Verhalten des US-Schiffes sende ein falsches Signal. Amerika mische sich damit unberechtigt in die regionale Lage ein und beschädige den Frieden und die Stabilität in der Straße von Taiwan. Während der Durchfahrt seien das PLA Eastern Theatre Command in Alarmbereitschaft gewesen und habe die Bewegungen des Zerstörer genau verfolgt.

USS John Finn

Die USS John Finn ist ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse und gehört zum Flight II A. Das 2017 in Dienst gestellte Schiff verdrängt rund 9200 Tonnen bei 155 Meter Länge. Zur Besatzung gehören 314 Männer und Frauen.

Text: mb; Fotos: US Navy

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