Foto: Erste Kunden wurden bereits auf der Werft in Dakar begrüßt. Damen

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Damen Shiprepair: Niederländisches Joint Venture stärkt Schiffsreparatur in Westafrika

Die niederländische Damen Shipyards Group und die senegalesische Regierung haben ein Joint Venture zum Betrieb der Werft „Damen Shiprepair Dakar“ gegründet. Vertreten wird die Regierung dabei durch die Société des Infrastructures de Réparation Navale (SIRN). Die Werft in Dakar zählt zu den wenigen Reparaturstandorten dieser Größenordnung an der westafrikanischen Küste. Gemeinsam wollen die Partner ein umfassendes Angebot für Reparaturen, Wartung und Instandhaltung bereitstellen.

Dank ihrer strategischen Lage soll die Werft sowohl bestehende als auch neue Kunden im westafrikanischen Markt unterstützen. Dazu gehören insbesondere Unternehmen aus der Offshore-Energiebranche, deren Aktivitäten in der Region in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürften. Langfristig plant Damen neben Reparaturleistungen auch die Wiederaufnahme des Neubaus am Standort.

Die Werft verfügt über ein 191 mal 25 Meter großes Trockendock, ein Schwimmdock mit 235 mal 38 Metern sowie einen 63 mal 15 Meter großen Synchrolift mit einer Tragfähigkeit von 1.200 Tonnen und vier Transportwagen. Hinzu kommen 500 Meter Kailänge bei neun Metern Wassertiefe. Mehr als 300 Beschäftigte sowie zahlreiche Subunternehmer arbeiten derzeit am Standort.

Der SIRN-Geschäftsführer bezeichnete das Joint Venture als wichtigen Schritt zur Wiederbelebung der Werft. Ziel seien nachhaltiges Wachstum, der Ausbau technischer Fähigkeiten, Wissenstransfer und zusätzliche Wertschöpfung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Senegal.

Nach Angaben von Damen steht zunächst die Angleichung der Werft an die Standards der eigenen Reparaturbetriebe im Mittelpunkt. Dazu zählen Prozesse in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Qualitätssicherung, IT und Personalmanagement. Dafür kündigte das Unternehmen ein umfangreiches Investitionsprogramm an. Damit solle die Infrastruktur modernisiert und zugleich das hohe Sicherheitsniveau erreicht werden, das insbesondere in der Offshore-Energieindustrie gefordert werde.
Auch lokale Fachkräfte spielen nach Unternehmensangaben eine zentrale Rolle. Geplant ist die Einrichtung eines Ausbildungszentrums, um Qualifikationen am Standort Dakar weiterzuentwickeln und zusätzliche Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

kdk, SWZ Maritime

 

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