Blohm+Voss prägt das Antlitz Hamburgs mit. Foto: Shutterstock

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Hamburg kann das

Was wäre die Hansestadt ohne ihre facettenreiche maritime Wirtschaft? Obwohl der Marineschiffbau mit seinen Zulieferern und Dienstleistern selten Beachtung findet, spielt er technologisch auf Weltklasseniveau.

Für die maritime Industrie und Wirtschaft ist der Großraum Hamburg traditionell ein Gravitationszentrum, sei es der innovative (Marine-)Schiffbau, die weltumspannende Seeschifffahrt, die vielfältigen Schiffsausrüster und Schiffbauzulieferer, die effektive maritime Logistik, die Hafenwirtschaft oder die weltweit führenden Technologieanbieter und Anwender von Meeres- und Offshore-Technik. Zusammen mit einem umfassenden maritimen Dienstleistungsangebot und weltbekannten maritimen Bildungs-, Forschungs- und Versuchseinrichtungen sowie maritimen Verbänden und Organisationen ist der Großraum Hamburg der Standort der maritimen Industrie und Wirtschaft in Europa. Als Gravitationszentrum für den Marineschiffbau ist Hamburg zugleich intensiv vernetzt und verbunden mit der wehrtechnischen Industrie in den Küstenländern Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
Die maritime Industrie hat sich in den letzten 30 Jahren häufig umstrukturiert und ist bemüht, mit neuen innovativen Produkten im In- und Ausland eine wettbewerbs-fähige Marktposition zu erhalten. Besonders die Schiffbauindustrie ist durch Chinas Wettbewerbsverzerrungen und auch durch die Coronapandemie in akute Bedrängnis geraten. Der Marineschiffbau und die maritime wehrtechnische Industrie konnten trotz schwieriger Marktbedingungen und restriktiver Rüstungsexportregeln ihre Flexibilität und Leistungsfähigkeit erhalten.

5. Okt 2021

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