Die Sowjetsk in der Werft

Die Sowjetsk in der Werft

Karakurt-Korvette verschießt Marschflugkörper

Nach Angaben der russischen Marine hat die Korvette Sowjetsk einen Flugkörper des Typs Kalibr NK verschossen. Der erfolgreiche Test fand im Weißen Meer statt. Getroffen wurde ein rund tausend Kilometer entferntes Küstenziel auf einem Versuchsgelände in der Region von Arkhangelsk. Vor dem Testschuss sei die Korvette aus ihrer Heimatbasis in Baltijsk an der Ostsee in das nördliche Meer gelaufen. Unterwegs habe sich die Besatzung mit rund 30 Übungen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Dazu gehörten das Manövrieren in engen Gewässern, Fahrübungen und die Abwehr von Sabotageangriffen. Insgesamt habe die Sowjetsk mehr als 3300 Meilen zurückgelegt.
Die Sowjetski ist eine Korvette des Projekts 22800, auch als Karakurt-Klasse bekannt. Die Boote werden auf verschiedenen russischen Werften, darunter die Pella-Werft bei St. Petersburg, gebaut. Bei einer Länge von 65 Metern verdrängen sie 800 Tonnen. Neben einer 76-Millimeter-Kanone auf der Back verfügt der Typ über acht Marschflugkörper des Typs Kalibr oder Seezielflugkörper des Typs Oniks. Insgesamt sollen 16 Einheiten der Karakurt-Klasse vom Stapel laufen. Als zweites Boot der Klasse wurde 2019 die bei Pella gebaute Sowjetsk in Dienst gestellt.

Text: mb; Foto: MoD Russland

Karakurt-Korvette verschießt Marschflugkörper

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