Segelboote auf der Kieler Förde während der Kieler Woche. Foto: Adobe Stock.

Segelboote auf der Kieler Förde während der Kieler Woche. Foto: Adobe Stock.

Kieler Woche 2026 – Weniger internationale Kriegsschiffe zu Gast bei der Deutschen Marine

Kieler Woche: USS Mount Whitney vor der Kieler Kanalschleuse. Foto: Michael Nitz
Kieler Woche: USS Mount Whitney vor der Kieler Kanalschleuse. Foto: Michael Nitz

Kieler Woche 2026 mit weniger ausländischen Kriegsschiffen

Die Deutsche Marine begrüßt vom 19. bis zum 28. Juni 2026 rund 20 Schiffe und Boote aus sieben Nationen zur 132. Kieler Woche. Mehr als 2.000 internationale Marinesoldatinnen und Soldaten werden den Marinestützpunkt Kiel-Wik und die Stadt Kiel besuchen. Das Flaggschiff der deutschen Marine ist die Fregatte "Sachsen-Anhalt". Zu den Gästen gehören u.a. das US-amerikanische Kommandoschiff "Mount Whitney", die dänische Fregatte "Absalon" und die polnische Fregatte "Kosciuszko". Mit wahrscheinlich 15 internationalen Einheiten bleibt die Kieler Woche hinter den Vorjahreszahlen zurück. Eine große Einheit wie die USS "New York" letztes Jahr wird es dieses Jahr nicht geben. Die Kieler Woche markiert auch gleichzeitig das Ende des Manövers US Baltops in der Ostsee, bei dem dieses Jahr weniger US-Präsenz zu verzeichnen war. Auch auf die "Gorch Fock" muss das Publikum dieses Jahr verzichten, denn sie ist an der amerikanischen Ostküste und wird zum 04. Juli in New York einlaufen.

 

Vielfältiges Programm

Deutsche Fregatte "Bayern" und dänische Fregatte "Absalon" an der Gorch-Fock-Mole. Foto: hsc
Deutsche Fregatte "Bayern" und dänische Fregatte "Absalon" an der Gorch-Fock-Mole. Foto: hsc

Das ändert nichts daran, dass es im Marinestützpunkt Kiel-Wik auch dieses Jahr wieder ein Open Ship geben wird. Dazu öffnet der Marinehafen seine Tore am Samstag, den 20.06.2026 und Sonntag, den 21.06.2026, von 11 - 17 Uhr (letzter Einlass um 16:30 Uhr). Während des Open Ship erwartet die Gäste u.a. Vorführungen des Marinehubschraubers Sea Lynx MK 88 mit Soldaten des Seebataillons. Das sollte man sich nicht entgehen lassen, denn der inzwischen nahezu vierzig Jahre alte U-Jagd Hubschrauber wird Ende des Jahres ausgemustert werden.

Ebenso gehören zur Kieler Woche ein Konzert des Marinemusikkorps und der Reservisten Big Band sowie Hundevorführungen des Zolls. Auch Drohnen des Cyber- und Informationsraum und des Aufklärungsbataillons, sowie Torpedos aus dem Munitionsdepot können bestaunt werden. Für die Kinder gibt es wieder die beliebte Hüpfburg "U-Hüpf", ein aufblasbares angedeutetes U-Boot. Darüber hinaus wird die 137. Marinekutterregatta vor den Toren des Marinestützpunktes ausgetragen. Diese Regatta ist der eigentliche historische Kern der Kieler Woche.

Der Kommandeur des Marinestützpunktes Kiel-Wik, Fregattenkapitän Frank Hallmann, freute sich auf die Kieler Woche:  "Für uns bedeutet die Kieler Woche: Türen öffnen! Gäste sind herzlich willkommen und die Menschen können den Stützpunkt besuchen, Schiffe besichtigen, Fragen stellen, mit Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch kommen und dabei die Bundeswehr aus nächster Nähe erleben. So wird aus einem oft abstrakten Bild eine persönliche Begegnung"

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